„»Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb.« Dieses Tischgebet hörte ich kürzlich zum Mittagessen in einer kirchlichen Akademie. Der begleitende und verantwortliche Geistliche gab in einem heftigen Gespräch, das wir daraufhin führten, zu erkennen, daß er mit dieser Formel auch Abendmahl feiern könnte. Ich sei wohl etwas altmodisch geraten. In der Tat. Denn nicht hochgeistige Gespräche über Hegel und Nietzsche, sondern solche »Tischgebete« sind die praktische, ganz konkrete Auswirkung einer Theologie, die sich hochtrabend »Gott-ist-tot-Theologie« oder eben atheistische Theologie nennt.“
Der emeritierte Heidelberger Neutestamentler Klaus Berger in einem Kommentar „Wider die „oben ohne“-Theologie“ für die katholische Zeitung ‘Tagespost’.
[kreuz.net]
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