

"Nach dem Requiem wird Haiders Sarg in den Konduktwagen verladen. Noch einmal fährt der Landeshauptmann vorbei an "seiner" Landesregierung und danach zur Einäscherung ins Krematorium nach Villach. Unter Tränen winkt Claudia Haider dem silbergrauen Wagen nach.
Ein paar Momente später geht sie, ganz Landesmutter, zu den vielen Menschen, die die Zeremonie hinter den Absperrungen und auf der gigantischen Videowall verfolgt haben: Die Bevölkerung umarmt und küsst die Witwe und spricht ihr Trost und Kraft zu.
(...)
Ein paar Momente später geht sie, ganz Landesmutter, zu den vielen Menschen, die die Zeremonie hinter den Absperrungen und auf der gigantischen Videowall verfolgt haben: Die Bevölkerung umarmt und küsst die Witwe und spricht ihr Trost und Kraft zu.
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Ab 16 Uhr leert sich der Domplatz allmählich, nur ein paar Schützen trinken noch ein Bier in der untergehenden Nachmittagssonne. Die Menschenmengen haben sich in die umliegenden Wirtshäuser zurückgezogen. Dort trauern sie auf ihre Art weiter."
Aus dem Bericht im Kurier vom 19.10.2008