Sonntag, 15. August 2010

... bis sich jemand an mich erinnert

Nujoom Al-Ghanem - ما تتركه لنا الوحدة

Was die Einsamkeit uns lässt

Ich schließe meine Augen
um meinen Lidrand zu betrachten
und die Feier der betrunkenen Töne
die aus dem Abendlicht regnen.
Die Flure schwärzen ihre Dunkelheit nach
aber die Geräusche zittern weiter
in den kalten Straßen.
Ich schließe meine Augen
um schärfer zu hören
wie der Wind von ferne pfeift
seine Räder über den Asphalt scheucht
oder das Haar der Bäume sträubt.
Die Stadt badet gänzlich
im versandeten Regen.
Mein Herz irrt in den Gassen umher
doch meine Augen verharren hinter den Lidern.
Könnte nur jemand, wenigstens etwas
an die Tür klopfen
oder das Telefon klingeln
träfe eine E-Mail schrillend ein.
Meine Augen sind geschlossen
und ich lege mich hin für eine Weile
bis sich jemand an mich erinnert.

Aus dem Arabischen von Nora Bossong

Quelle: lyrikline.org

Lüneburger Impression

Posted by Picasa

Alles ist auch eine Chance

Im Vorübergehen fotografiert: Werbung im Fenster eines Bestatters in Lüneburg.

Wieviele Sünden passen eigentlich auf einen LKW?

"Wie lange leben wir normalerweise in dieser Welt? Sagen wir, so ungefähr 70 Jahre. Wenn wir die Sünden von den 70 Jahren zusammenzählen, wie schwer würden sie sein? Wenn wir sie auf einen 8 Tonnen schweren Lastwagen laden würden, würden wahrscheinlich mehr als 100 Lastwagen dabei herauskommen."


Aus einer Bibelarbeit von Rev. Paul C. Jong

Schönbrunner Straße