Soft Skills statt Software
Wenn man aber einen Mitreisenden für den Wochenendurlaub oder die Begleitung für den nächsten Discobesuch sucht, denkt man üblicherweise nicht zuerst an den netten Computerfreak. Eine eher kryptische Ausdrucksweise, oft gepaart mit ungewöhnlicher Gesichtsbehaarung und einem, nun ja, weitgehend pragmatischen Kleidungsstil schirmt ihn oft zuverlässig von persönlichen Annäherungen seiner nicht-computerisierten Umwelt ab.
Nicht immer nur Hardware
Doch auch Computer-Fachkräfte benötigen zwischenmenschliche Kompetenz. Angehenden IT-Ingenieuren des Hasso-Plattner-Instituts für Softwaresystemtechnik an der Universität Potsdam sollen diese "Soft Skills" deshalb jetzt in einem eigenen Kurs vermittelt werden. Man wolle die Studenten mit den sozialen Fähigkeiten ausstatten, die sie für ein erfolgreiches Privat- und Arbeitsleben bräuchten, sagte Hans-Joachim Allgaier von der Universität Potsdam der Agentur Reuters.
Lernen mit dem Profi-Womanizer
Unter anderem sollen die Studenten ab Montag lernen, wie man richtig flirtet. Dafür wurde sogar eigens ein Profi-Womanizer auf Honorarbasis angestellt. Der Spezialist soll beispielsweise erklären, wie eine Flirt-Botschaft per SMS oder E-Mail geschickt formuliert wird.
tagesschau.de (Schlusslicht)