Sonntag, 20. Juli 2008
Liebeszauber
Der Zauberkreis
Um uns beide geisterleis
Liebe zog den Zauberkreis,
der mit unlösbarem Band
groß und kleine Welt umspannt.
Warum bist du stumm und bang?
Des geheimen Spruches Zwang
fesselt, daß Erfüllung sei,
hält in Bann und gibt uns frei.
Wundersames will geschehn:
Starrer Ring, in dem wir stehn,
schwebt und tönt und schwingt hinaus,
baut um uns das Sternenhaus.
Willy Arndt
Um uns beide geisterleis
Liebe zog den Zauberkreis,
der mit unlösbarem Band
groß und kleine Welt umspannt.
Warum bist du stumm und bang?
Des geheimen Spruches Zwang
fesselt, daß Erfüllung sei,
hält in Bann und gibt uns frei.
Wundersames will geschehn:
Starrer Ring, in dem wir stehn,
schwebt und tönt und schwingt hinaus,
baut um uns das Sternenhaus.
Willy Arndt
Rauchen und Religion
In Italien hat ein Gericht den Konsum von Marihuana aus religiösen Gründen erlaubt. Wie italienische Tageszeitungen am Freitag berichteten, sprach der römische Kassationshof in oberster Instanz einen Angeklagten vom Vorwurf des illegalen Drogenbesitzes frei, da seine «Rasta»-Religion Marihuana als heilige Pflanze betrachtet.
Regierungspolitiker kritisierten das Urteil. Das Gesetz sehe grundsätzlich die strafrechtliche Verfolgung von Drogenbesitz vor. Der Gründer der katholischen San-Benedetto-Gemeinschaft für Drogenabhängige, Andrea Gallo, begrüßte dagegen die Entscheidung. Ziel müsse es sein, den Missbrauch von Drogen zu bekämpfen, nicht aber Marihuana generell zu verteufeln.
Die aus Jamaika stammende «Rasta»-Bewegung, die den verstorbenen äthiopischen Kaiser Haile Selassie als Messias verehrt, verwendet das Marihuana bei religiösen Feiern, um die Gläubigen «näher zu Gott» zu bringen.
(epd-Meldung)
Wenn solche Rechtssprechung sich durchsetzen sollte, könnte das der Rasta-Religion unverhofften Mitgliederzuwachs bescheren. Vor einigen Monaten wurde in Deutschland eine "Raucherkirche" gegründet (dabei geht es um Tabakrauch), die aber noch ihrer Anerkennung als Religionsgemeinschaft harrt.
Regierungspolitiker kritisierten das Urteil. Das Gesetz sehe grundsätzlich die strafrechtliche Verfolgung von Drogenbesitz vor. Der Gründer der katholischen San-Benedetto-Gemeinschaft für Drogenabhängige, Andrea Gallo, begrüßte dagegen die Entscheidung. Ziel müsse es sein, den Missbrauch von Drogen zu bekämpfen, nicht aber Marihuana generell zu verteufeln.
Die aus Jamaika stammende «Rasta»-Bewegung, die den verstorbenen äthiopischen Kaiser Haile Selassie als Messias verehrt, verwendet das Marihuana bei religiösen Feiern, um die Gläubigen «näher zu Gott» zu bringen.
(epd-Meldung)
Wenn solche Rechtssprechung sich durchsetzen sollte, könnte das der Rasta-Religion unverhofften Mitgliederzuwachs bescheren. Vor einigen Monaten wurde in Deutschland eine "Raucherkirche" gegründet (dabei geht es um Tabakrauch), die aber noch ihrer Anerkennung als Religionsgemeinschaft harrt.
Neuwahlen zum Nationalrat
Nun also die - vorhersehbaren - Neuwahlen am 28. September. Die großen Parteien stürzen in den Umfragen, wobei die ÖVP aber die Nase vorn hat. Die FPÖ kratzt an der 20%-Marke, dafür drängen neben Grünen, BZÖ und KPÖ neue Listen nach vorn, darunter diejenige des Kärntner "Rebellen" Fritz Dinkhauser. Man darf gespannt sein. Die ÖVP liebäugelt mit den Grünen. Zusammen haben die beiden Parteien freilich keine Mehrheit, bräuchten also einen Dritten im Boot einer möglichen Koalition. Gleiches gilt für eine Verbindung von SPÖ und FPÖ, die zwar bis vor kurzem noch undenkbar schien, vom SPÖ-Spitzenkandiaten Faymann auch immer wieder ausgeschlossen wird, die aber nach dem letzten Schwenk der SPÖ in der Europa-Frage doch denkbar ist. Man weiß ja, wie viel von Politikerbeteuerungen vor der Wahl zu halten ist...




