Montag, 23. Februar 2009

Wie mit den bösen Geistern umgehen?

Es mag Zufall sein - oder es ist zu erklären mit der römisch-katholisch geprägten Umwelt: Binnen zwei Tagen zwei Anfragen zu rituellem Handeln in Wohnungen, um böse Geister der Vergangenheit zu vertreiben oder zur Ruhe zu bringen und einen Neuanfang zu markieren.

Nun segnen evangelische Pfarrer in Fulda z.B. mit ihren katholischen Amtsbrüdern auch neue Schuhgeschäfte u. dgl. Das ist schon schwierig genug, denn nach evangelischem Verständnis segnen wir ja Menschen und nicht Dinge oder Räume. (Andererseits gibt es Gottesdienste mit eigenen Formularen zur Einweihung von Kirchen, Glocken oder Friedhöfen.) Aber Geister vertreiben ist ja eigentlich gar nicht protestantisch - höchstens durch die Macht des Wortes Gottes, nicht durch Räucherungen oder ähnliches.

Es ist eine spannende Frage: Wie steht es bei uns eigentlich mit dem Exorzismus? Oder überlassen wir den Kampf mit dem Teufel und den bösen Geistern lieber den ökumenischen Brüdern?

In früherer Zeit hatte ich schon mit Gemeindegliedern zu tun, die mich um eine Art Teufelsaustreibung baten, weil sie sich für besessen hielten. Da habe ich mir mit Gebeten beholfen. Und wie geht das nun bei Wohnungen? Vielleicht hilft ja schon das Umstellen von Möbeln.

Seitenblick

Deutschland von Platz 2 verdrängt

8,6 Millionen Hektoliter Bier haben die Österreicher im Vorjahr vertilgt, Alkoholfreies und Malzbier nicht eingerechnet. Das sind 109,3 Liter pro Kopf, um zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Damit belegt Österreich im internationalen Bier-Ranking erstmals den zweiten Platz. Der ehemalige Vize-Meister Deutschland schaffte 2008 „nur“ 108 Liter pro Kopf. Weltmeister Tschechien triumphierte mit einem Pro-Kopf-Konsum von geschätzten 160 Litern.

Die Presse

 

Aha, mein Eindruck trügt also nicht, dass in Österreich mindestens ebenso viel getrunken wird wie in Deutschland. Wenigstens in der zweifelhaften Disziplin des Bierkonsums haben die Österreicher also ihre "Lieblingsnachbarn" überrundet.

Im Internet kann man auch eine recht große Anzahl österreichischer Biersorten online bestellen: "Lassen Sie Ihre Erinnerungen an Ihrem letzten Österreich Urlaub neu aufleben, oder entdecken Sie einen neuen Biergenuss aus dem Herzen Europas."

Obama vor Jesus - und Gott auf Platz 11

"Wen bewundern Sie genug, um ihn einen Helden zu nennen?", hatten die Macher des "Harris Interacitve Poll" im Januar dieses Jahres 2.634 Amerikaner gefragt. Jesus, Gott, Mahatma Ghandi und George Washington – Präsident Obama hat sie alle übertroffen. Er führt die Liste laut dem amerikanischen Fernsehsender "Fox" vor Jesus an, Martin Luther King belegte Rang zehn, Gott Position elf. Die Ex-Präsidenten Bill Clinton und George Washington teilten sich Platz 16, gemeinsam mit dem ehemaligen Außenminister der USA, Colin Powell. 

Die Gewählten seien selbstlos, gäben nicht auf, bis sie ihr Ziel erreicht hätten und täten mehr, als von ihnen erwartet würde, erklärten die meisten Befragten. Häufig wurde die Wahl auch damit begründet, dass die "Helden" kämpften gegen Not und blieben auch in Krisen standhaft. 

Der "Harris Poll" wurde erstmals 2001 erhoben. Damals führte Jesus Christus die Liste an, gefolgt von Martin Luther King, Colin Powell, John F. Kennedy und Mutter Theresa. 


pro-magazin

Was für eine Idee, in einer solchen Umfrage überhaupt Gott zur Auswahl anzubieten! Darauf käme in Europa wohl niemand.

Ausländerfeindlichkeit?

... aufgenommen in Ottakring