Montag, 29. Juni 2009

Blick zur Martinstraße

Muss das wirklich sein?

Am 3. August soll der Dalai Lama in Marburg die Ehrendoktorwürde verliehen werden, die 54. wahrscheinlich.

Was rechtfertigt die Marburger Ehrendoktorwürde für den Dalai Lama?

Nichts. Was der »Gottkönig« in seinen Vorträgen zum besten gibt, ist eine absurde Dialektik von Platitüde und Nonsens. Zum einen läßt er positiv-denkerischen Trivialkram ab, dessen Niveau nur selten über das der Glückskekse hinausreicht, die man nach dem Essen im Chinarestaurant bekommt, beispielsweise »Nur wer Leid erträgt, wird Glück erfahren«. Alle können dabei mit dem Kopf nicken und sich der Erleuchtung ganz nahe wähnen, auch wenn der Aussagewert gleich null ist. Zum anderen schwadroniert er endlos in pseudophilosophischer Metaphysik herum und reiht, begleitet von unmotiviertem Gekichere und sonstigen Hanswurstiaden, wie etwa dem Herumschaukeln auf seinem Thron, sinnleere Worthülsen aneinander. Schon nach dem ersten Satz schalten die Zuhörer ab, weil es schlechterdings keinen Sinn macht, was er da von sich gibt. Dieses kognitive Abschalten halten sie dann auch noch für bewußtseinsfördernde Meditation. Wenn man’s nicht versteht, dann nur, weil man selbst doch noch nicht erleuchtet genug ist.

Ein Beispiel?

O-Ton »Seiner Heiligkeit«: »Daß Erscheinungen unter letztgültiger Analyse nicht gefunden werden können, zeigt an, daß sie nicht wirklich existieren. Da sie leer sind in bezug auf die konkrete Existenzweise, in der sie erscheinen, ist klar, daß sie im Kontext und Wesen der Leere in bezug auf inhärente Existenz existieren.« Es ist wie in Andersens Märchen von den neuen Kleidern des Kaisers: Niemand traut sich zu sagen, daß der Dalai Lama einen Unsinn verzapft, daß die Lichter ausgehen.

Warum legt sich die Universität Marburg so ein Ei ins Nest?

Offenbar glaubt man, der Glanz all der vorherigen Ehrungen, einschließlich des Nobelpreises, falle irgendwie auch auf die Uni Marburg zurück. Die Ehrendoktoratsverleiherei an den Dalai Lama ist zu einem grotesken Selbstläufer geworden. Die Uni Marburg muß sich gleichwohl fragen lassen, weshalb sie einen Mann auszeichnet, der als oberster Repäsentant eines der ausbeuterischsten und blutsaugerischsten Systeme gilt, die es je in der Menschheitsgeschichte gab: eines feudaltheokratischen Priesterstaates, in dem bis Mitte des 20. Jahrhunderts – also bis in die Ägide des jetzigen Dalai Lama hinein! – Leibeigenschaft und Sklaverei vorherrschten. Sie muß sich fragen lassen, weshalb sie das Oberhaupt eines religiösen Wahnsystems ehrt, zu dessen wesentlichen Ritualen der sexuelle Mißbrauch kleiner Mädchen zählt; einen Obskuranten, der auf Astrologie, Orakel- und Dämonenkult abstellt und von sich behauptet, frei durch die Luft fliegen zu können.


Aus einem Interview der "Jungen Welt" mit Colin Goldner, einem klinischen Psychologen und Autor einer kritischen Dalai-Lama-Biografie.

Mein halbes Erwachsenenleben habe ich an dieser Universität oder in ihrem engsten Umkreis verbracht. Es stellt sich wirklich die Frage, ob das sein muss. Vermutlich wird es ja auch noch ein theologischer Ehrendoktor sein. Beschämend.

Sonntag, 28. Juni 2009

Das ist so

Frühe Liebe zujm Kitsch

Immer, wenn der Tag sich neigt,
wenn sein lautes Lärmen schweigt,
kommt sie ungefragt zu dir;
und sie tritt in deine Tür
lautlos aus der Dunkelheit:
Deine Einsamkeit.

Was sie will, du weißt es nicht,
weil ja nur ihr Schweigen spricht.
Du fühlst es, sie ist da;
unsichtbar, zum Greifen nah
macht sie sich im Raume breit:
Deine Einsamkeit.

Oft am Tag vergißt du sie,
aber sie vergißt dich nie.
Wenn du durch die Straßen gehst
und die Welt nicht mehr verstehst,
steht sie schon für dich bereit:
Deine Einsamkeit.

Fertig wirst du nie mit ihr
ohne jemand neben dir,
der dich braucht, so wie du ihn.
Such' ihn, statt vor ihm zu flieh'n;
du besiegst sie nur zu zweit:
Deine Einsamkeit.

Udo Jürgens (Text: Michael Kunze)


Schon als Jugendlicher war ich alles andere als im herkömmlichen Sinne fleißig. Nach der Konfirmation hielt ich etwa drei Jahre Kindergottesdienst in meiner Stuttgarter Stadtrandgemeinde. Aber anstatt mich am Samstagabend ordentlich darauf vorzubereiten, hörte ich lieber Schallplatten meiner Mutter (darunter auch eine Platte von Udo Jürgens, auf der dies Lied sich fand) und vertraute darauf, dass mir in der Situation schon genug einfallen würde.

Samstag, 27. Juni 2009

Die heilige Familie - hoch oben

Beim meinem neuen Friseur, einem syrisch-orthodoxen Christen aus dem Libanon.

Unerlaubt, aber gültig

„Unerlaubt, aber gültig“. Diese scheinbar widersprüchliche Formel taucht regelmäßig auf, wenn von den Priesterweihen der Piusbruderschaft die Rede ist. Sie beschreibt eine dogmatischeund kirchenrechtliche Festlegung der katholischen Kirche. Demnach sind die Priesterweihen nach dem Kirchenrecht zwar unerlaubt, bleiben jedoch als Sakrament gültig.

Diese Anschauung widerspricht zunächst der Alltagserfahrung. Hier folgt aus der Unerlaubtheit einer Handlung meist auch ihre Ungültigkeit. Ein Rekord etwa, den ein Schwimmer erzielt, der ohne Anmeldung ins Rennen geht, ist ungültig.

Dass die Priesterweihe wie die sechs übrigen Sakramente nach katholischer Überzeugung unabhängig von der kirchenrechtlichen Stellung des Spenders gültig bleibt, hat im wesentlichen zwei Gründe..

Zum einen soll verhindert werden, dass die Gläubigen vor dem Empfang der Sakramente stets Erkundigungen über deren Spender einholen müssen. Unsicherheit, Verwirrung und Argwohn wären die Folge. Ist die Priesterweihe, Taufe oder Eucharistie nun gültig oder nicht?

Welche Voraussetzungen muss der Priester erfüllen? Um dies zu vermeiden, hat die Kirche schon im vierten Jahrhundert festgelegt, dass allein aus dem ordnungsgemäßen Vollzug des Sakraments (lateinisch: „ex opere operato“) die Gültigkeit folgt. Diese formale Definition soll den Gläubigen Sicherheit gegeben.

Der zweite Grund ist theologischer Natur. Nach katholischer Auffassung ist es letztlich Gott, der in den Sakramenten handelt. Den Menschen steht es daher nicht zu, über sie frei zu verfügen. Folglich kann auch die Gültigkeit der Sakramente nur durch Gott verbürgt werden.

Von diesem Standpunkt profitieren nun die Piusbrüder. Ungeachtet ihrer früheren Exkommunikation und gegenwärtigen Suspendierung können die traditionalistischen Bischöfe gültige Priesterweihen vornehmen. Solange sie ordnungsgemäß, dass heißt, so wie es die katholische Kirche vorschreibt, vollzogen werden, besteht aus kirchlicher Sicht kein Grund, ihre Gültigkeit zu bestreiten. Zudem sieht das Kirchenrecht für unerlaubte Priesterweihen nicht die Höchststrafe der Exkommunikation vor - die erfolgt nur bei unerlaubten Bischofsweihen, wie sie etwa 1988 der Gründer der Piusbruderschaft, Erzbischof Marcel Lefebvre, vornahm.

(Thomas Jansen / kna) [www.domradio.com]

Manchmal stellt die Tradition der Kirche und des Kirchenrechts eben auch Fallen.

Liberaliter

Man ahnt, was gemeint ist

Uwe nur analysieren ihre Zuneigung Ebene.

Für Uwe Kühneweg, die Geburt zu Monat September unter ihre Zuneigung Analyse :

- Suave und Kompromisse
- Vorsicht, Vorsicht und der organisierten
- gerne darauf hinweisen, den Fehlern
- gerne kritisieren
- ruhig, aber der Lage zu sprechen und
- Ruhig und cool
- Art und sympathische
- Betroffene und detaillierte
- Vertrauenswürdige, loyal und ehrlich
- funktioniert gut
- Sensible
- Thinking
- gutes Gedächtnis

Facebook kämpft gegen die immer drohende Fadesse seiner Nutzer mit allerlei Spielen und Tests. Die meisten sind ziemlich platt, manche aber schon wieder so schräg, dass sie wirklich zur Erheiterung beitragen, wie dieses Testergebnis, das sprachlich ziemlich verbesserungswürdig ist. Es wäre eine interessante Aufgabe für den Deutschunterricht, dies in ein annehmbares Deutsch zu bringen.

Freitag, 26. Juni 2009

Donnerstag, 25. Juni 2009

Kommunikation unterwegs

Das Mobiltelefon ist in Österreich das Kommunikationsmittel Nr. 1. Die Mauern des Lutherhofes sind aber dick, der Handyempfang ist in meiner Wohnung schlecht, häufig muss ich zum geöffneten Fenster gehen, damit die Verbindung nicht abbricht. In der Pfarrkanzlei ist es noch schwieriger, wenn mich da jemand auf meinem Handy anruft, stürze ich hinaus aus dem Gebäude, um störungsfrei zu telefonieren. Immer öfter führe ich darum Telefonate ganz bewusst auf längeren Fußwegen. Und seit ich mir im vergangenen Herbst ein Netbook geleistet habe, nehme ich es meist mit in die Schule und schreibe z.B. e-mails in der Straßenbahn oder irgendwo im Kaffeehaus. So werden die Wegzeiten zu Kommunikationszeiten. Ob das gesund und richtig ist? Jedenfalls ist es für mich durchaus eine hilfreiche Art, meine Zeit auszukaufen.

Auch eine schöne Kirche...

... die katholische Kirche am Bischof-Faber-Platz (Detail)

Bei der Matura aufgeschnappt

Zwischenmenschliche Unruhen, also Mobbing

Schönheit, wohin man schaut...

... hier am nassen Boden in der Bim.

Kampf um den Sonntag

Wenn es um die Verkaufszeiten der Geschäfte geht, hat die Hauptstadt ganz klar die Nase vorn. In Berlin können die Läden an bis zu zehn Sonntagen im Jahr öffnen. So viel Flexibilität gewähren die Gesetze keinem anderen Bundesland. Und wenn es nach deren Gegnern, den Kirchen, geht, ist das auch gut so.

Mit ihren Verfassungsbeschwerden rennen die Religionsgemeinschaften gegen eine illustre Koalition an. Der rot-rote Senat in Berlin hat sich die Interessen des Einzelhandels zu Eigen gemacht und alle vier Adventssonntage zu Shoppingterminen deklariert. Da soll noch einer sagen, Rot-Rot fördere nicht die Wirtschaft. Das Verhältnis ist so eng, dass die Landesregierung auf die Einzelhändler verweist, als die Verfassungsrichter nach Zahlen fragten.

Genesis zum Prozessauftakt

Ein ungewohnter Ton war allerdings auch zu Beginn der Verhandlung über die Klagen der katholischen und evangelischen Kirche zu hören. „Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht ... und ruhte am siebenten Tage. Dann segnete der Herr den Sabbattag und heiligte ihn.“ So startete Berlins Bischof Wolfgang Huber sein Statement und erzielte einen Aufmerksamkeitserfolg bei den Richtern. Mit Bibelzitaten werden die Verfassungshüter im Verhandlungssaal eher selten konfrontiert.

Immerhin: Der Berliner Senat hat die Provokation für die Kirchen erkannt und versucht, die Kaufhaustüren in der Vorweihnachtszeit zumindest nicht sperrangelweit zu öffnen – an den Adventssonntagen sollen Verbraucher erst ab 13 Uhr in die Konsumtempel strömen dürfen. Dann aber hat es mit dem Entgegenkommen der Berliner Wirtschaftsförderer allerdings auch sein Bewenden. An den weiteren sechs verkaufsoffenen Sonn- und Feiertagen sollen diese zeitlichen Beschränkungen nicht gelten.

Das wiederum verdrießt die Vertreter der Kirchen. Gottesdienste gebe es nicht nur am Vormittag, sondern auch am Nachmittag und Abend, argumentierte Huber. Mit der Sonntagsöffnung gingen zudem „kollektive Freiräume für ehrenamtliches Engagement verloren“. Dem Senat warf er vor, „einen beunruhigenden Mangel an religiöser wie kultureller Achtung“ gegenüber den Kirchen an den Tag zu legen.

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit

Die Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher (Die Linke) verteidigte das Berliner Gesetz als ehrlicher als in anderen Bundesländern, weil es die Sonntagsöffnung abschließend regele und den unteren Behörden keinen Spielraum für weitere Genehmigungen gebe. Zudem wies sie auch auf die Sonderrolle der Hauptstadt innerhalb Deutschlands hin: Die Besucherzahlen Berlins rangierten in der ähnlichen Größenordnung wie die von London oder Paris. Und diesen Touristen, so zumindest konnte man ihre Aussage interpretieren, müsse eben sonntags etwas geboten werden.

Auch von anderer Seite gab es Gegenwind für die Kirchenmänner. Verfassungsrichter Brun-Otto Bryde, von den Grünen für Karlsruhe nominiert, griff die Geistlichkeit pointiert an: „In den USA gibt es keinen Sonntagsschutz, aber die Kirchen sind voll“, so der Jurist. In Deutschland dagegen blieben die Kirchenbänke regelmäßig leer – trotz Sonntagsschutz. Ihm fehlten die Belege für eine Verletzung der Grundrechte gläubiger Christen in Berlin.

Sie „bedürfen des Gesetzgebers, um Gläubige in die Kirche zu bekommen,“ hielt Bryde den Kirchen nicht ohne Häme vor. Damit erregte er zwar das Missfallen von Verfassungsgerichtspräsidenten Hans-Jürgen Papier. Doch Bryde steht mit seiner Meinung im Ersten Senat nicht allein da. Kein gläubiger Christ sei gezwungen, am Sonntag zum Shoppen zu gehen, meinte auch Richter Reinhard Gaier. (...)


Es ist ein Kampf gegen Windmühlenflügel, und er hat mehr prinzipielle Bedeutung. Tatsächlich gehen nicht mehr Leute in die Kirche, wenn die Warenhäuser geschlossen haben, insofern ist der Verweis auf die vereinigten Staaten nicht ganz unberechtigt. Wenn die Bindung zur Gemeinde, wenn der innere Antrieb stark genug ist, spielt es überhaupt keine Rolle, ob die Geschäfte gelöffnet haben oder nicht. In Österreich ist der Karfreitag ein gewöhnlicher Werktag, alle Läden haben auf, trotzdem sind die evangelischen Gottesdienste sehr gut besucht.
Tatsächlich geht es aber um die Wahrung eines Kulturgutes: Europa hat seine Zeit fast zwei Jahrtausende um den Sonntag herum strukturiert, und das steht nun immer mehr in Gefahr. Der gemeinsame freie Tag ist aber nicht darum bewahrenswert, weil er christlich wäre, sondern weil er menschlich ist.

Rasch!

Psalm 131

HERR, mein Herz ist nicht hoffärtig, und meine Augen sind nicht stolz. Ich gehe nicht um mit großen Dingen, die mir zu wunderbar sind.
Fürwahr, meine Seele ist still und ruhig geworden wie ein kleines Kind bei seiner Mutter; wie ein kleines Kind, so ist meine Seele in mir.
Israel, hoffe auf den HERRN von nun an bis in Ewigkeit!

Ein wunderbarer kleiner Text, der so deutlich sagt, was Glauben ist: Vertrauen, Gewissheit und Geborgenheit.

Englisch

Glaubt man den Statistiken, ist es schlecht bestellt um die Qualität der österreichischen Reifeprüfungen: In Englisch etwa sind 40 Prozent aller Schulabgänger nicht auf dem im Lehrplan geforderten Sprachniveau, so das Ergebnis von Eingangstests an den Fachhochschulen. Und selbst bei jenen AHS-Absolventen, die in den vergangenen drei Jahren ein Anglistik-Studium beginnen wollten, war ein Drittel in Englisch unter Maturaniveau. In den Jahren 2007 und 2008 wiesen 15 Prozent bei den Tests an den Unis Wien und Innsbruck gar nur die Fremdsprachkenntnisse eines Unterstufenschülers auf.

Die Presse (Druckausgabe 24. Juni 2009)

So schlimm? Die Maturanten, die ich in diversen Prüfungen heuer habe Englisch reden, verstanden sich jedenfalls wesentlich sicherer und gewandter auszudrücken als deutsche Abiturienten.

Sie sind überall

Vogtland ist anderswo

Roland May, designierter Generalintendant des Theaters Plauen-Zwickau, ist Verlierer. Und mit ihm das Theater, die Besucher und viele Künstler. Fast 200 Theaterbesucher haben ihr Anrechts-Abonnement bereits gekündigt. Darunter Besucher, die dem Theater seit Jahrzehnten die Treue hielten. Was muss eigentlich noch passieren, damit bei Gesellschaftern und Aufsichtsräten die Alarmglocken schrillen? May, der ohne jedes Fingerspitzengefühl das künstlerische Personal bereits weitgehend ersetzt hat, macht sich jetzt daran, auch das Publikum auszutauschen. Wer stoppt diesen Mann, der sich offenbar als Pionier im vermeintlichen Theater-Niemandsland sieht und sich hier rücksichtslos selbst verwirklichen möchte.

Herr May hat für seine erste Spielzeit ein Motto gewählt: „anders leben“. Was wohl soviel heißen soll wie „alles wird anders, aber nicht unbedingt besser“. Anstatt sich um den Spielplan zu kümmern, um neue Besucher zu locken, darf am Theater kein Stein auf dem anderen bleiben. Er ließ bereits ein neues Logo entwickeln, neue Layouts für Plakate und Programmhefte wurden erarbeitet, neues Briefpapier entworfen, und der Internet-Auftritt bekommt ein neues Design. Das kostet was. 30 000 bis 40 000 Euro wird man für die Kreativarbeit wohl berappen müssen. Und da ist noch kein Plakat gedruckt.


Aus dem Vogtland-Anzeiger

Mittwoch, 24. Juni 2009

Von unten gesehen


In der AHS Maroltingergasse

Regen zum Sommerbeginn



Selten kommt es vor, dass ein Tief von der Adria den Weg östlich um die Alpen herum findet. Dann regnet es in Wien - und in Kärnten nicht.

Schreiben, Bleiben, Glauben, Weinen

(…)

Gnadenlos muss ich die Menge des von mir zu verschriften Wollenden tun. Viermal täglich twittern und einmal pro Woche predigtdiensten. Aber wer sollte denn das alles derlesen? Alle schreiben, keiner liest mehr! Zu Papyruszeit war’s exakt umgekehrt. In Ägypten soll gelebt worden sein mit gerade einem Satz pro Woche, in Stein gemeißelt!

(…)

In der Vorabendmesse wurde kürzlich ein Lied angestimmt, worin eine Stelle ungefähr so lautet: „All Sünd hast du getragen, sonst müssten wir verzagen ...“ Da begann ich sofort stumm zu heulen, denn dass es so schön wär, wenn es ein ewiges Leben gäbe – das haben wir, die nicht glauben KÖNNENDEN, und die innigsten geistigen Schwestern gemeinsam.

(…)

Aus Phettbergs Predigtdienst (845)

"Hermes Phettberg und der Katholizismus, das gehört zusammen wie Hostie und Monstranz", sagte der Dichter Franzobel, als ich ihn im Rahmen meines prälaudatorischen Rundrufs zu Ihren Qualitäten befragte, sehr geehrter Herr Phettberg. Was soll ich an Phettberg loben, fragte ich Franzobel, den Verfasser eines vielbeachteten Theaterstücks über Sie. "Stell eine Beziehung her zwischen Phettberg und den großen katholischen Schriftstellern dieses Landes", riet Franzobel: "Rück ihn in eine Linie mit den beiden bedeutendsten Bußpredigern des süddeutsch-österreichischen Raums, mit Abraham a Sancta Clara und Adolf Holl." Aus der Laudatio von Günter Kaindlstorfer auf Hermes Phettberg anlässlich der Verleihung des Wiener Publizistikpreises der Stadt Wien, gehalten am 15. Mai 2003 im Wiener Rathaus

Vom Graben aus gesehen: Der Stephansdom

Dienstag, 23. Juni 2009

Ein Kettenbrief

EIN IRISCHER FREUNDSCHAFTSWUNSCH:

Viel Glück! Ich hoffe, es wird funktionieren...

Möge immer eine Arbeit für Deine Hände da sein;
Möge Dein Geldbeutel immer eine Münze oder zwei enthalten;
Möge die Sonne immer durch Deine Fensterscheiben scheinen;
Möge auf jeden Regenschauer gewiss ein Regenbogen folgen;
Möge die Hand eines Freundes immer für Dich da sein;
Möge Gott Dein Herz mit Freude füllen, um Dich aufzumuntern
und mögest Du eine halbe Stunde, bevor der Teufel mitbekommt, dass Du tot bist, im Himmel sein!

OK, alles was Du zu tun hast ist...
Diesen Text an all Deine Freunde zu senden.

Aber - du MUSST es innerhalb einer Stunde nach dem Öffnen weiterleiten!

Nun: Wünsche Dir etwas. Ich hoffe, Du hast Dir etwas gewünscht!

Und dann, wenn Du es an so viele Personen gesandt hast:

eine Person --- wird Dein Wunsch innerhalb eines Jahres erfüllt werden
drei Personen --- in 6 Monaten
fünf Personen --- in 3 Monaten
sechs Personen --- in 1 Monaten
sieben Personen --- in 2 Wochen
acht Personen --- in 1 Woche
neun Personen --- in 5 Tagen
zehn Personen --- in 3 Tagen
zwölf Personen --- in 2 Tagen
fünfzehn Personen --- in 1 Tag
zwanzig Personen --- in 3 Stunden

Abgesehen davon, wirst Du automatisch drei Jahre lang Glück haben, wenn Du es an zwei Deiner Freunde weiterleitest!

Das Besondere und Liebenswerte an diesem Kettenbrief ist, dass immerhin nur Glück verheißen und kein Unglück angedroht wird. Aber prinzipiell frage ich mich, was Menschen an dieser Art von Kommunikation fasziniert. Würde die Empfehlung, einen hübschen (und bekannten) text weiterzusenden, nicht genügen? Muss alles mit der Verheißung einer Belohnung (Glück!) oder aber der Androhung des Gegenteils verknüpft sein, um Menschen zu irgendeinem Handeln zu bewegen?

Hernalser Friedhofshalle im Regen

Montag, 22. Juni 2009

Aus der Zeit, als die Welt noch "in Ordnung" war

Was ein Kind gesagt bekommt

Der liebe Gott sieht alles.
Man spart für den Fall des Falles.
Die werden nichts, die nichts taugen.
Schmökern ist schlecht für die Augen.
Kohlentragen stärkt die Glieder.
Die schöne Kinderzeit, die kommt nicht wieder.
Man lacht nicht über ein Gebrechen.
Du sollst Erwachsenen nicht widersprechen.
Man greift nicht zuerst in die Schüssel bei Tisch.
Sonntagsspaziergang macht frisch.
Zum Alter ist man ehrerbötig.
Süßigkeiten sind für den Körper nicht nötig.
Kartoffeln sind gesund.
Ein Kind hält den Mund.


Bertolt Brecht

Gothic manner

Sonntag, 21. Juni 2009

Angekommen, ich weiß nicht, wo...

Einar Schleef notierte im Frühjahr 1981 in seinem Tagebuch, dass er angekommen sei, aber nicht wisse, wo. Diese paradoxe Auskunft könnte über dem gesamten Leben des 1944 in Sangerhausen geborenen und 2001 in Berlin gestorbenen Multitalents stehen. Nach einem Studium für Bühnenbild in Ost-Berlin, verließ er 1976 die DDR, weil er das vom Honecker-Staat verhängte, mit regelmäßigen Einkünften verbundene Berufsverbot nicht akzeptieren wollte. Aber Einar Schleef war kein Wolf Biermann. Es sollte viele Jahre dauern, ehe der passionierte Theatermann eine Inszenierung übertragen bekam: Seine Lesart der "Mütter" nach Euripides und Aischylos im Schauspiel Frankfurt begründete 1986 seinen Ruf als Enfant terrible des westdeutschen und später des Gesamt-Berliner Theaterbetriebs.

Die Jahre, in denen er nicht für die Bühne tätig sein konnte, sind in dem - als "Tagebuch" nur unzureichend bezeichneten - vierten Band des Monumentalwerks sofort zu erkennen: Es sind hier die literarisch ergiebigsten. Bis er in Frankfurt/Main unter der Intendanz von Günther Rühle Regie-Aufgaben übernehmen konnte, widmete er sich dem Schreiben. Das Diarium der frühen achtziger Jahre, besonders das Jahr 1981, ist ein Steinbruch aus zum Teil in mehreren Fassungen geschriebenen Prosa-Stücken und Fragmenten. Auch wenn ihm zu dieser Zeit die Theater verschlossen waren, hatte Schleef als Schriftsteller einigen Erfolg. 1980 erschien, durch Golo Mann gefördert, der erste Teil des Romans "Gertrud". Nach Publikation des zweiten Bandes 1984 attestierte "Der Spiegel" dem Autor im Vorspann zu einem Interview: "Die Besessenheit, mit der Einar Schleef schreibt, war stets eine Erkennungsmelodie großer Literatur." Eingeordnet wird er damals schon zwischen Uwe Johnson und Samuel Beckett. (...)

Thüringische Landeszeitung (Rezension des vierten Bandes des "Tagebuches" von Einar Schleef)

Sommer in Grinzing

Zum Nachdenken

Die Wohngemeinschaft unseres Hauses gibt Menschen Schutz und hilft ihnen in vieler Hinsicht. (...) Stefan ist froh, nach einem anstrengenden Arbeitstag des Fluchens und Spottens heimkommen zu können und in eine gute Atmosphäre einzutauchen.

Aus dem Freundesbrief von HELP-FCJG Wien

Was für einer Tätigkeit mag dieser Strefan wohl nachgehen?

Samstag, 20. Juni 2009

Die Orgel...

... war ursprünglich ein byzantinisches Jahrmarktinstrument. Und bei mancher Orgelliteratur fühlt man sich an diese Anfänge erinnert.

So ist das

PAMINA: Bei Männern, welche Liebe fühlen,
Fehlt auch ein gutes Herze nicht.

PAPAGENO: Die süßen Triebe mitzufühlen,
Ist dann der Weiber erste Pflicht.

BEIDE: Wir wollen uns der Liebe freun,
Wir leben durch die Lieb' allein.

PAMINA: Die Lieb' versüßet jede Plage,
Ihr opfert jede Kreatur.

PAPAGENO: Sie würzet unsre Lebenstage,
Sie wirkt im Kreise der Natur.

BEIDE: Ihr hoher Zweck zeigt deutlich an,
Nichts Edler's sei, als Weib und Mann.
Mann und Weib, und Weib und Mann
Reichen an die Gottheit an.

W A.Mozart: Die Zauberflöte I,7

Keine Illusionen bitte...

dad = krediitkarte mit füßen !! ;)

Äußerung einer Juigendlichen auf facebook

Zerschmiltz...

Zerschmiltz, du Felsen - hartes Hertze!
Zerschmiltz von meiner heissen Gluth
und kühle das entzündte Blut
mit einem frohen Liebes-Schertze!
Zerschmiltz, du Felsen - hartes Hertze!

Aus der Oper "Cecrops" von Johann Philipp Krieger

Das hättet ihr wohl gern...

Menschlicher Schädel auf dem Mars?

Ein angeblicher menschlicher Schädel auf dem Mars feuert die Diskussion um Leben im All neu an.

© NASA

(cze) - Kaum geistert ein Bild eines angeblichen menschlichen Schädels auf dem Mars durchs Netz, stellt sich wieder die Frage: Anzeichen für Leben auf dem Roten Planeten oder doch nur eine besondere Gesteinsformation?

Der Weltraum fasziniert die Menschheit schon seit ihren Anfängen. Und schon immer beflügelte die Möglichkeit von Leben auf anderen Planeten unsere Fantasie.

So geschehen beispielsweise beim so genannten "Mars-Gesicht", das eine "Viking"-Sonde der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA in den 70er Jahren aufnahm: Von oben betrachtet war auf der Oberfläche des Planeten ein gesichtsähnliches Gebilde auszumachen. Lange rätselten sowohl Experten als auch Weltraumenthusiasten, ob es sich dabei um die Überreste einer längst untergegangenen Kultur handeln könnte. Am Ende stellte sich das "Gesicht" dann aber doch als natürliche Erscheinung heraus.

Nun also der "menschliche Schädel", über den zahlreiche Medien hierzulande derzeit berichten und für den es offensichtlich noch keine wissenschaftliche Erklärung gibt. Allzu aktuell ist die Entdeckung zwar nicht mehr, denn die Mars-Sonde "Spirit" nahm das fragliche Bild bereits im Jahr 2005 auf, und schon im Jahr danach berichtete ein gewisser Joseph P. Skipper auf seiner Webseite "Mars Anomaly Research" über die Erscheinung. Doch die Bereitwilligkeit, mit der die Diskussion nun wieder aufflammt, zeigt, welche Faszination das Thema ausübt.

Für eben jenen Skipper ist der mutmaßliche Schädel im Übrigen nicht nur der Beweis für Leben auf dem Mars, sondern vor allem dafür, dass die NASA die Öffentlichkeit hinters Licht führen will. Seine Analyse der Aufnahmen habe nämlich ergeben, dass die Bilder manipuliert worden seien, um die Entdeckung des Schädels zu verschleiern. Solcherlei Erkenntnisse seien nur für eine kleine Elite vorgesehen, der Bürger hingegen, der die Raumfahrt finanziere, werde im Dunkeln gelassen. Wie gesagt: Der Weltraum beflügelt die Fantasie.

Gefunden auf gmx.net

Nachts rund um den Dornerplatz


Ein Kosmos

Folgende Gegenstände wurden seit März 2003 auf hessischen Autobahnen erfasst:

Kuriositäten:

Kühlschranktür, Kühlschrank, Koffer, Kardanwelle, Wanne, Sofa, Windschutzscheibe, Sessel, Sitzgarnitur, Matratze, Feuerlöscher, Fernseher, Teppichrolle, zwei Sofas, Motorhaube, Garagentor, Schubkarre, Motorsäge, Einkaufswagen, Mini-Gabelstapler, Kartoffelsack, Ofen, Tannenbaum, Jogger, Rasenmäher, Autositz, Propeller-Teil, Weihnachtsbäume, Kanu, Bananenkiste, Knallkörper, Person mit einem Hund, Satellitenschüssel, Waschmaschine, großes Plüschtier, Toilettenhäuschen, Waschmaschinen, Fußballtor, Flagge.

Zoo auf der Autobahn:

Pferd, Hund, Tiere, Reh, Pferde, Rind, Schafe, Rehe, Entenfamilie, Schäferhund, Lamm, Tier, Enten, Lama, Ziegen, Ziege, Schaf, Wildschweine, Gänse, Waschbär, Schwan, Wildschwein, Hunde, größere Tiere, Rinder, Katzen, Wild, großer Hund, Hühner, Kühe, Greifvogel, Rinderherde, Schafherde, Kuh, Hausschwein, Ponys, Pudel, Fuchs, Rehkitz, Pfau, Kalb, großer weißer Hund, Känguruh, Rehkitze, Dobermann, Bernhardiner, Schweine, Ferkel, Hirsch, Jungbullen, Kuhherde, Schäferhunde, Ziegenherde, Ente, 40 Kälber und Rinder, Schwein, etwa 500 Schafe, gereizter Bulle, Kälber, Schwäne, Windhund, Pony, Tierherde, Gänsefamilie, Hirsche, Esel, Dackel, brauner Jagdhund, Storch, Füchse, Kranich, Katze,Stier, Tierherden, Gans, 30 Rinder, Bussard, Bulle, Rotte Wildschweine, Schildkröte, vier Kamele, Frischlinge, Fasanenfamilie, Rottweiler, Ziegenbock, Islandpony, Husky, Wasserbüffel.

... und alles andere:

Benzinkanister, Verkehrsschild, Schaufel, Auspuff, Kanister, Plane, Holzkiste, Absperrgitter, Eisenplatte, Farbeimer, verlorene Ladung,Fahrzeugteil(e), Spanngurt(e), Holzteil(e), Eisenstange, Dachgepäckträger, Personen, Holzplatten, LKW-Reifen, Fahrradfahrer, Reifenteil(e), Metallteil(e), Kotflügel, Palette, Reifen, LKW-Plane, LKW-Reifenteile, Pfosten, Stützrad, Eimer, Fußgänger, Spanplatten, Gegenstände, totes Wildschwein, größerer Gegenstand, Kantholz, Kanthölzer, Kinder, Eisenrohr, größere Holzteile, Fahrrad, Person, totes Reh, Backsteine, Blechteile, Stoßstange, Plastikplane, Müllsack, Blechteil, Plastikteil(e), Eisenteile, Blecheimer, Kanaldeckel, Unterlegkeil, Gipsplatte, Holzpalette, Gegenstand, größeres Eisenteil, Sack, Fahrräder, Styroporplatten, LKW-Schmutzfänger, Boots-Teile, Kiste, Warnbake, Kartons, Draht, Verkehrsleitkegel, Rucksack, Stuhl, Brett, Wohnwagenrad, Bretter, Betonplatte, fehlt ein Gullydeckel, Gummiteile, Feuerwehrschlauch, Hindernisse, Dämmwolle, Getränkekisten, Kabeltrommel, Leiter, Metalleimer, Dachlatten, LKW-Spanngurt, Kette, Bauplatte, Spanplatte, Plastiktonne, Kisten, Eisenstangen, Torfballen, Holzbalken, Eisenteil, Kübel, Steine, Tüten, großer Stein, Reifendecke, Baustellenabsicherung, Besen, totes Tier, LKW-Teil, große Plane, Bodenblech, Glasscherben, Mülltonne, Karton, Baggerschaufel, Metallplatte, Rigipsplatten, Metallrohre, Fahrradgepäckträger, PKW-Reifen, Motorrad-Koffer, Stein, Dachkoffer, größere Steine, großes Metallteil, Maurerutensilien, Holzbrett, Baukübel, LKW-Bordwand, Papierrollen, Abdeckplatte, Schraubzwinge, Blumenkübel, Rad-Abdeckung, Männer, Dachgepäckträger mit Fahrrädern, Absperrpfosten, Schlafsack, großes Plastikteil, Holzlatte, Mörtelkübel, Holzkeil, größeres Kunststoffteil, Campinggasflasche, Elektrogeräte, LKW-Hebebühne, Warnbaken, größeres Metallteil, Schlauch, LKW-Stoßstange, großer Gegenstand, Dämmplatten, Holzplatte, Aluminium-Bleche,Blechplatte, Mörtelwanne, Plastikwanne, Holzstuhl, Holzbretter, Hammer, Blech, Nägel, umgestürzte Bäume, Äste, Styroporplatte, Wasserkasten, Ziegelsteine, Möbelstück, großer Ast, Zementsäcke, Betonkübel, Baumstamm, Bauplatten, Anhängerkupplung, Radkasten, Pappe, Pflasterstein, Holzklotz, Spoiler, Glasscheiben, LKW-Kotflügel, Mofa, Auspuffteile, Holzleisten, Holzbohle, Styroporteile, Aluminium-Leiter, Trittbrett, großer Reifen, Radkreuz, Metallrohr, größerer Ast, Dachrinne, Getränkekiste, größere Plastikteile, Pflastersteine, Zementsack, Batteriedeckel, Wanne, angefahrener Hund, Verkehrsschilder, Kühlergrill, Dachziegel, großes Blechteil, Vorschlaghammer, Betonklotz, Radkappe, Säcke, große Platte, Metallgitter, Plastikeimer, Kunststoffrollen, Plastikrohr, Glas, Campingteile, toter Fuchs, Styroporblock, Eisenträger, Stahlseil, Balken, Rad, LKW-Rad, großes Holzstück, Werkzeugkiste, Rollwagen, Decke, Motorradkette, Baum, Rolle Dämmmaterial, Gasflasche, Erde, Holzbohlen, Stoffballen, Gepäckteile, Ast, Strohballen, größeres Gummiteil, Frontspoiler, größeres Plastikteil, LKW-Schutzblech, Leitpfosten, LKW-Stützrad, Paletten, Gullydeckel, Kleidungsstücke, Leitbake, Reifenschlauch, brennender Reifen, Sack mit Bauschutt, Betonwanne, Eisengestell, Schaumstoffteile, Stahlkette, Latte, Gartenmöbel, Motorradsitz, Müllsäcke, Plastikkiste, Plexiglasscheibe, Betonteil, Heu, größere Gegenstände, großer Sack, Leinensack, Brett mit Nägeln, Metallplatten, große Steine, tote Wildschweine, LKW-Teile, Styropor, Autobatterie, Autoreifen, Styroporklotz, Geländer, Sporttasche, Rohr, Fass, Betonbrocken, Schild, Steinbrocken, Holzscheite, Glasscheibe, größeres Rohr, großes Fahrzeugteil, Rollsplitt, große Tonne, größerer Steinbrocken, Matratze, Stück von Warnbake, Tanne, Metallstange, Seil, Gepäckträger, Planen, Fahrradteile, Ersatzrad, LKW-Kardanwelle, Ölwanne, Warndreieck, Tür, Sperrholzplatte, Sofa, Aluminium-Latte, größeres Holzteil, Holzschränke, Betonteile, Metallstangen, Gerüstteile, Pappkartons, Bremskeil, Teppich, Abschleppstange, Rollerfahrer, Ballen Glaswolle, Bolzenschneider, Pakete, Eisenplatten, Holzpaletten, umgestürzte Warnbaken, große Plastikteile, PKW-Rad, totes Wild, Wäschekorb, Speißkübel, Paket, Glasteile, Frau - vermutlich mit Kinderwagen, Wolldecken, verletzter Greifvogel, Plastikkanister, Ski-Box, Bremsklotz, Reifen- und Fahrzeugteile, brennender Gegenstand, Stahlplatte, Kind, Handkurbel, Loch, Eisenkette, Heckklappe, Holztür, Platte, Felge, Mülltonnen, großes Kantholz, Korb, unbeleuchtetes Fahrzeug, Gemüsekiste, Metalltür, Stoßdämpfer, Plastikkübel, Schilder, Regal, Tisch, großes Holzteil, LKW-Radschutz, Steinplatte, umgestürzter Baum, Blechwanne, Ski, Forke, Holz, Baumaterial unter anderem ein Mörtel-Kübel, Kabelrolle, Schildertafel, Lübecker Hütchen, Schiebedach, Dachlatte, Rigipsplatte, Gießkanne, Rolle Dachpappe, Tannenzweige, spitze Gegenstände, Plastiktüte, Matte, großes totes Tier, Kindersitz, Plane mit Eisenstange, Schutzplanke, Baustellen-Pylonen, großes Paket, Propangasflasche, Dämmmaterial, Fuß einer Warnbake, Sonnenschirm, Ölkanister, größeres Paket, LKW-Ladeklappe, LKW-Auffahrrampe, Frau, Baken, Holzbarke, Gartenerde, großer blauer Eimer, Zeltplane, Plastikkasten, Pylone, LKW-Wagenheber, Couch, Metallseil, Sessel, größeres Blechteil, Baumaterial, Tannenbaum, Unterlegkeile, Kinderfahrrad, großer Karton, Gummihammer, Teppichstücke, Glaswolle, LKW-Unterlegkeil, Metallgegenstand, Papprolle, tote Tiere, toter Hirsch, LKW-Unterlegmatte, Rohre, Auspufftopf, Feuerlöscher, Eisengitter, Schaufeln, Bierkästen, Skateboard, Plastiksack, Müll, Garagentor, Kartoffelsack, angefahrenes Reh, Regentonne, Matratzen, Kunststoffrohr, LKW-Reifendecke, Autoteile, Hohlblocksteine, Eisenkralle, Puppe,Motorroller, Grenzschutzzaun, Warntafel, Straßenschäden, verletztes Reh, Stahlschienen, Motorradteile, Container, verletzter Bussard, große Metallplatte, Abdeckplane, Spüle, Kabel, Satellitenschüssel, Mofafahrer, Klappstuhl, großes Kunststoffteil, Lübecker Hut, Tasche, Warnkegel, Blechtafel, Pylone, Kleidersack, Motorradhelm, Styroporpaket, größere Platten, Plastikkörbe, Holzlatten, Rolle Baumaterial, Gepäckstücke, Zementeimer, Stahlmatte, Mülltonnendeckel, Stahlplatten, Paddel, Nagelbrett, Aluminium-Teile, Wolldecke, Windschutzscheibe, eingestürztes Baugerüst, Campingstuhl, Dämmmatte, großes Netz, Mann mit seinem Hund, Stahlbrett, großer Eisenträger, toter Hund, Kunststoffteil, Rollstuhlfahrer, verschmutzte Fahrbahn, Spoiler, Metallkette, Metallkasten, Papiersack, Axt, Fußgängerin, Personen und Hund, Bauschutt, Säge, Gummimatten, Metallschienen, Ersatzreifen, Spaten, Sack Äpfel, Ladeklappe, Fliesen, Begrenzungspfosten, unbeleuchtetes Motorrad, Zeitungspakete, Koffer, Schotter, große Plastikwanne, Sand, großer Metallgegenstand, Glasflaschen, Fernseher, Plastikfolie, Platten, Herd, Teile der Fahrbahnmarkierung, großes Brett, toter Dachs, Auffahrrampe, Stahlbänder, Cabrio-Verdeck, Holztafel, PVC-Platten, Werkzeugkasten, Rolle Dämmwolle, Ölfass, Motorhaube, Fenster, Traktor, größeres Fahrzeugteil, größeres Karosserieteil, Leuchtpfosten, Bürostühle, Schilderbrücke, Bäume, Kunststoffwanne, Felsbrocken, Styroporblöcke, ein stromführendes Kabel, Metallwanne, Weihnachtsbaum, Bett, Scherben, Schrank, verlorener PKW-Anhänger, Ballen, Teppichrolle, Möbelteil, PKW-Auffahrrampe, Plane mit Gestänge, Holzpakete, Schubkarre, Metalltonne, Wellblech, Schwertransport, großer Eimer, Heckscheibe, Wagenheber, Metallkisten, Leitplanken-Pfosten, Eisbrocken, große Eisstücke, Kühlschranktür, Flaschen, Begrenzungspfahl, Wasser, Autotür, Kies, Personen und Gegenstände, Antriebswelle, Stühle, Metallbehälter, Keil, Kunststoffteile, Plastikkisten, Splitt, Taxischild, Radabdeckung, Betoneimer, Rohrgestell, langsam fahrendes Fahrzeug, Reisetasche, Metallkiste, Campingtisch, Blumenkisten, großer Behälter, offener Kanaldeckel, große Tasche, Wasserkanister, Textildecke, Aktenordner, dicker Ast,Verkehrszeichen, Bremstrommel, Holzklötze, Abflußrohr, brennender Wohnwagen, Möbel, große Decke, Teil eines Mähdreschers, langes Brett, Glasplatte, Möbelteile, Sack mit Spanngurten, Schranktür, Sandsack, Tuch-Rolle, Drahtseil, Tank, Obstkiste, Maschendrahtzaun, Dämmplatte, Gipsplatten, Aluminium-Rampe, größeres Reifenteil, Werkzeuge, Dachbox, Pylonen, Fahrradreifen, Kinder mit Fahrrädern, Metalldeckel, Campingausrüstung, Scheinwerfer, Auspuffteil, Fahrradfahrer mit Kind, Werkzeugteile, Camping-Zelt, Wäscheständer, Dämmstoffpakete, Plastikrohre, großer Teddybär, Toiletten-Schüssel, Leitkegel, Fahrzeugunterboden, Gepäckstück, Müllbeutel, Motorradsitzbank, Blechkanister, Bake, großer Hammer, Blechtafeln, großes Fass und Personen, Autositz, Teile eines Wohnwagens, größeres Metallgitter, Gipskartonplatten, Fahrradträger, Motorrad-Tasche, Regalbretter, Heuballen, Aluminium-Stange, Holzplanke, Harke, LKW-Reifenteil, PKW-Anhänger, Topcase, Sofa-Kissen, Türen, Tonne, LKW-Fahrzeugteile, langsam fahrendes Mofa, Abdecknetz, ältere Frau, Baumstämme, Asphalt-Platten, Ladungsteile, Metallrampe, Hebebühne, Kasten, Ölspur, Altpapier, Kanu, Anhängerrad, Duschwanne, Stahltür, brennendes Fahrzeug, Dämmstoffplatte, Rasenwalze, Deckel, großer Karten, Marmorplatten, LKW-Fahrzeugteil, LKW-Radkasten, Bauhelm, Metallleiste, verletzter Kranich, Maurerkübel, Zuckerrüben, Tannen, mehrere Rollen Dachpappe, Pappkarton, Steinewerfer, Betonrohr, Metallregal, Eisenketten, tote Rehe, Schuhe, Stahlrohr, Räder, Fahrzeugtür, Schneeschaufel, Vogel, Holzregal, Gerüstteil, Zementkübel, Schaumstoffplatten, große Platten, Schottersteine, Bohrmaschine, größerer Stein, größerer Metallgegenstand, Heizkörper, Ballen Dämmwolle, Stoßfänger, Klapptisch, Plastikfässer, Zinkwanne, Leitplankenteile, Eisplatte, Dachpappe, Bauteile, Gepäcknetz, LKW-Bremsklotz, Schlitten, Gerüst, größeres Schild, Tierkadaver, Snowboard, Fahrbahnschäden, Rasenmäher, geplatzter Reifen, LKW-Radabdeckung, Kühlschrank, Gummimatte, Tankschlauch, unbeleuchteter Traktor, Holzstämme, größeres totes Tier, Metallabdeckung, Fertighausteile, Zeitungspaket, Pastikrohr, Unterfahrschutz, Messlatten, Glasstücke, Metallkorb, Tankrucksack, Brechstange, defekter LKW, Bergungsarbeiten, Alufelge, Helm, Palettenteile, Waschmaschine, langsam fahrender Motorroller, Plastikbehälter, Kofferraum-Deckel, Fußball, große Papierrolle, Tischplatte, Beutel, große Box, Hantelscheibe, Paket Steinwolle, Folienrolle, querstehender Anhänger, LKW-Radkappe, Plastikplatten, große Äste, Frontscheibe, toter Schwan, langer Stab, spielende Kinder, Styroporteil, Nadelbaum, Fahne, großer Ball, Abschlepphaken, Kunststoffplatte, Obstkisten, großer Kübel, etwa 3 Meter langer Schlauch, Waschbetonplatte, größeres Schlagloch, Speißfaß, Schraubenschlüssel, Kennzeichen, Fahrzeugrad, Jacke, Kunststoffmatte, Fahrrad-Demonstration, Kartoffeln, Blechkübel, Zelt, Wassertank, Motorrad-Tank, Rolle, angetrunkene Person, Fahrradträger mit Fahrrädern, Plastkeimer, Spülbecken, Leitplanke, Aluminium-Kiste, Omnibus-Kotflügel, Stoffrolle, Laderampe, Wasserfässer, Campingmöbel, Klotz, Parabolspiegel, Sichtschutzzaun, Gehstock, Spiegel, Aluminium-Schiene, Eisenmatte, Plastikrolle, Tischbein, LKW-Spiegel, Kopfstütze, Seesack, Fensterteile, Tramper, LKW-Plastikteil, Pfeiler, Surfbrett, Dunstabzugshaube, Blechplatten, Kennzeichenblech, Taschenlampe, LKW-Dachspoiler, Drahtrolle, Bleche, Strauch, Teppiche, Bettdecke, Bierkasten, Kunststoffplatten, Gemüseladung, Maurerkelle, Wohnmobildach, radfahrende Kinder, Glassplitter, Schilderteile, großes Loch, Starkstromkabel, Rechen, Plastikbox, Absperrung, Backstein, Gummischlauch, Decken, größere Steinbrocken, Fässer, Sitzbank, Matten, Waschmaschinen-Trommel, Packet, Gitter, Mülltüten, umgestürztes Verkehrsschild, verletzter Vogel, Torfsack, Rücksitz, Mischmaschine, Tierkäfig, Mistgabel, Stahlstütze, Metallschiene, Sackkarre, Regenrinne, Bücher, verschobener Fahrbahnteiler, Folie, Kunststoffplane, größeres Blech, größeres Tier, Holzkisten, Seitenwand, Kaufkorb, Putzwagen, Möbelstücke, hochstehender Gullydeckel, Schaumstoffplatte, Schrottteile, Karre, Rampe, Piano, tote Katze, Rauch, Feuerwerkskörper, Schrankteile, Teerbrocken, große Styroporteile, Diesel, Rolle Glaswolle, umgestürzte Verkehrsschilder, LKW-Felge, Hochwasser, umgestürzter LKW, größeres Loch, umgestürzter Bäume , Benzin, Betonblock, Reifenteile , Metalllatte, größerer Eisklotz, großer Eisbrocken, Gleitschutz-Wand , Amboss , Plastikteil, Kardanwelle, Metallteil, zerbrochene Glaskonserven, Spanngurt, unbeleuchteter LKW, Gipskartonplatte, Metallkanister, Fahrzeugteile und totes Tier, Autokennzeichen, Kunststofftank, Reserverad, Baumteile, Ballen Mineralwolle, umgestürzter Baum, Paket Dämmwolle, Gerüstnetz, defektes Fahrzeug, Bilderrahmen, Plastikwannen, Netz, Aluminium-Leiste , Mülleimer, querstehender LKW , Schuh, Blechschild, abgerissener Wohnanhänger, Lampe, Eimer mit Nägeln, Aufräumarbeiten, Laptop, Abschleppseil, Metallwinkel, Klappbett, Fahrradkorb, mehrere Säcke und Taschen, verletztes Tier, LKW-Tankschlauch, umgestürzterAnhänger, Holzteile , Metallgerüst, größerers Eisenteil, Werkzeug, Bretter mit Nägeln, Eimer und Koffer, Lattenrost, Holzbrett mit Nägeln, langsam fahrender LKW, Barhocker, Tankdeckel, Isoliermaterial , Kinderstühle, Hydraulik-Schlauch, LKW-Ladebordwand , Batteriekasten , Kleidersäcke, Metallgegenstände, Mörteltonnen , Zeitungen, Papierrolle, großer Pappkarton, Rollrasen, Plastikkorb, größere Steine und Holzklotz, Metallketten, Plastiktank, Stahlträger, Stahlkurbel, Rollstuhl, Metallbox, Pappteile, Zementblock, Stiefel , Schaumstoffmatte, Sofateile, Planke, Kunststoffkasten, Mineralfasermatten, Schaukelstuhl, Gartenstühle, Schirmständer, Kühler, Zaunrolle, Schutzblech, Glasdach, Kühltasche, geöffneter Kanaldeckel, großes Rohr, Styroporrolle, Schläuche, Surfbretter, Kleidung, Betonplatten, Betten, Radfahrer ohne Licht, Gerüststangen, Sperrmüll, brennender LKW, querstehender Wohnwagen, toter Waschbär, verletzter Schwan, Betonstück, Fahrrad fahrende Kinder, LKW-Radkappen, Bautoiletten, Plastikfass, Dieselspur, LKW-Auspuff, Dämmmatten, Sense, brennender LKW-Reifen, Aluminium-Latten, Beil, große Gegenstände, Holzstange, querstehender LKW-Anhänger, Spitzhacke, Plastikkoffer, Mittelleitplanke, Unterboden, Junge mit einem Fahrrad, Sicherungsnetz, Metallbleche, Rückspiegel, Metallstreben, Warnweste, Stange, Metalltafel, Spanngurtschlösser, Fußgänger mit Hund, Stahlfeder, Fensterbank, Stahlblech, Metall-Giesskanne, Busch, Stangen, Kantholz, Verkehrshütchen, umgestürzter Wohnanhänger, Schlagloch, Spraydosen, großer Holzkeil, gelbe Müllsäcke, querstehender Bus, Dämmrolle, Schlammlawine, Schirm, Ladebordwand, LKW-Unterfahrschutz, Bügelbrett, Einkaufskorb, Stahlmatten, Abflußrohre, Kinder mit Mopeds, Holzgestell, Kissen, Blechtonne, Rolle Isoliermaterial, Teile der Mittelleitplanke, unbeleuchtes Fahrzeug, Wellblech-Teile, Aktentasche, totes Schwein, Tannenbäume, LKW-Ladung, Motorrad-Schloss, Schneeschieber, langsam fahrendes unbeleuchtetes Fahrzeug, Laubsäcke, Jungrind, Flasche, große weiße Rolle, Elektrospulen, Regenschirm, Hacke, umgestürzte Verkehrszeichen, Autodach, Waschbecken, umgestürztes Fahrzeug, PKW-Heckschürze, Holzkommode, Holstücke, Plastiktüten, Steinplatten, Seile, tote Füchse, Schneekette, Skischuhe, Skisack, Wahlplakat, Aluminium-Teil, Tapetenrollen, Zementwannen, LKW-Achse, größere Menge Erde, Schaumstoffteil, Kofferraum-Wanne, Gelenkwelle, Europalette, Frontschürze, Autorad, Brecheisen, LKW-Zierleiste, Bauzaun, Begrenzungspfeiler, Teil eines Blendschutzzaunes, Ski-Ausrüstung, Bettrahmen, Kunststoffrolle, Bremskeile, Blechdosen, aufgeplatzter Müllsack, Person mit einem unbeleuchteten Fahrrad, Gummiteil, großer Besen, Bremsscheibe, Aluminium-Stangen, querstehende Fahrzeuge, Mittelschutzplanke, Heckspoiler, Skier, Stahllatte, Kleidungsstück,Kleiderbündel, Gummiklotz, Motorradjacke, Motorradfahrer, Teile von Schildern, Motorradkorb, Plastikplatte, Gartenrechen, Anhänger und Segelboot, Stahlwolle, Fußmatte, Vögel, Kettenteile, Reisigbündel, Verkehrskegel, Wasserglätte, Pferde mit einer führerlosen Kutsche, Kampfhunde, Pappdeckel, Laterne, Aquaplaninggefahr, Gesteinsbrocken, Sack Blumenerde, brennendes Gras, Öl, umgestürzte Warnbake, Wohnanhänger, Metall-Spannfeder, Schrauben, Metrallrohr, Gartenabfälle, umgestürzter Wohnwagen, Schaumstoff-Paletten, Kinderwagen, größereres Holzbrett, aufgespannter Regenschirm, Grill, Holzpfosten, leerer Bierkasten, Metallschild, Tapeziertisch, LKW-Batterieabdeckung, Drahtgitter, Metallring, Rapsöl, Kind mit Hund, Getränkekasten, Person mit einem Einkaufswagen, Fahrzeugspiegel, Gasbetonplatte, Bekleidungsstücke, Metallband, Metallrahmen, Stoffe, Zange, großer Kasten, LKW-Ölfilter, Kabeltrommeln, Bettgestell, LKW-Tank, Hölzer, Motorradrückbank, große Blechtafel, Waschkörbe, Stock, toter Fuchs, Rollstuhlfahrerin, Getreide, Fahrradsattel, blauer Sack, Paket Dämmstoff, defekes Fahrzeug, Aluminium-Platte, Kunststoffbehälter, Skater, Plastikschläuche, Radkappen, Metallbolzen, Taschen, Küchenteile, Betonklötze, Rolle Teerpappe, größerer Holzklotz, größeres Brett, unbeleuchteter Radfahrer, Betonsack, umgestürzten PKW-Anhänger, unbeleuchteter Gefahrguttransporter, 100 Meter Kabel, Motorabdeckung, Wäscheteile, Metallrollen, verletzter Raubvogel, Plexiglasplatte, Plastikzaun, Gartengeräte, Ski-Stöcke, Fensterscheibe, Außenspiegel, betrunkene Personen, Kunststoffblöcke, Mann mit Pferd, angefahrenes Wildschwein, große Steinplatte, Stahlkabel, Holzdielen, Einkaufswagen, herunter hängendes Seil, Weizen, angefahrener Raubvogel, Plastiksäcke,unbeleuchteter PKW mit Anhänger, große Plastikfolie, umgestürzter LKW-Anhänger, Stahlketten, Gitterbox, Fahrzeugeteile, Sack Zement, älterer Mann, Laub, liegengebliebene Fahrzeuge, LKW-Radachse, Kehrschaufel, Plakat, Schneeketten, Schranktüren, Skistiefel, Böller, verschobene Mittelleitplanke, toter Hund, Eisklumpen, Holzteile mit Nägeln, langsam fahrendes Elektromobil, liegengebliebener LKW, Bürostuhl, Schneebälle, toter Greifvogel, Plastikblumenkasten, größerer Karton, Anhängerdeichsel, Eisstücke, größere Plane, größerer Steinblock, Eisplatten, Elektrokabel, Drahtrollen, Metallblech, Eternitplatten, Papierbögen, Kleiderschrank, Besenstiel, Dämmstoffe, Kunststoffkübel, Toilettenhäuschen, Paket Dämmplatten, Blendschutzzaun, entwurzelter Baum, Fußgänger mit Mofa, gelber Sack, Lebensmittel, großes Schlagloch, Ofenrohr, Eisklotz, Getränkekästen, 2 große Platten, Lichtmaschine, größere Papierrolle, Holzkeile, Teil eines Sofas, großer Felsbrocken, toter Marder, Straßenschild, Rigipsplatte, Gießkannen, großer Betonklotz, großer Container, Plastikplanen, Kreissäge, 2 Camping-Gasflaschen, verletzter Eber, Papier, Glasflasche, Baugerüst-Teile, toter Vogel, Arbeitsplatte, Holzblock, Ball, Bauplane, Kaffeemaschine, Parkbank, Absperrhütchen, Plastikring, 2 Meter langes Metallteil, LKW-Netz, Kühlschränke, angefahrener Fuchs, toter Raubvogel, Blaulicht-Lampe, Radfahrer, Fahrzeugteile, Ziegelstein, Reifenteil, Achse, Spanngurte, Begrenzungsstein, LKW-Reifen und mehrere Plastikteile, Kunststoffcontainer, Reifen- und Metallteile, Herde Rinder, mehrere Kühe, Plastikteile, Metallteile, mehrere Spanngurte, mehrere Schafe, Schaufel und Steine, Holzteil, Hocker, fehlt ein Kanaldeckel, toter Hase, größere Platte, Dämmmatten, im Kurvenbereich Schottersteine, großer toter Vogel, Paddelboot, großes Kissen, mehrere Rehe, totes Tier kurz hinter der Platte, mehrere Personen, größerer Sack, Jungbulle, Wasserbomben, Eisenteil, Gewächshaus, mehrere Plastiksäcke, mehrere Rinder, umgestürztes Fahrzeug , Rindenmulch, Plüschhase, mehrere Getränkekisten, mehrere Pferde, Äste, Speiskübel, langsamfahrendes Mofa, LKW-Keilriemen, Kühlbox, Aluteile, Auspuffrohr, Auspuffanlage, Packen Isoliermaterial, Reh.

ladungsverlust.de

Das Internet bietet mancherlei Kuriosa... Die Liste wäre eine interessante Vorlage für viele Diktate.

Freitag, 19. Juni 2009

Die Katzen



Sie sind mir geblieben - und werden mir wohl auch bleiben. Ein wenig Leben in der Wohnung.

Typisch Mann

„Warum soll ich wissen, wieso es Nazis gab? Ich weiß ja nicht mal, wie der Dosenöffner funktioniert.“

Aus dem Woody-Allen-Film „Hannah und ihre Schwestern“

11.35 Uhr

An der U-Bahn-Station Nussdorfer Straße.

Beobachtung

Manchmal an Freitagabenden, wenn alle Termine hinter mir liegen, dann brauche ich Stunden, um überhaupt herauszufinden, wie es mir eigentlich geht.

Kindergartensommerfest


Christi Leib, frei Haus geliefert

Warum Sonntagmorgen früh aufstehen und in die Kirche gehen, wenn es auch viel einfacher geht? Wäre doch gelacht, wenn da keine Marktlücke auszumachen sei, dachte sich auch ein neuer Internetdienst aus Großbritannien, der mit seiner extravaganten und zugleich umstrittenen Geschäftsidee „Post the Host“ ("Verschicke die Hostie") die Geister spaltet. Per Mausklick kann zukünftig das Abendmahlbrot einfach und bequem nach Hause geordert werden, und zwar kostenlos, sieht man von der Versandkostenpauschale in Höhe von 2 Pfund ab. Ab einer Bestellung von 500 Hostien sollen 10 Pfund anfallen.

Jonathan Blake, Erfinder der außergewöhnlichen Konzeption, möchte damit „die Art und Weise, wie sich die Kirche gegenüber den Menschen präsentiert, verändern“, berichtete kürzlich die britische Zeitung „The Guardian“. Blake ist Bischof der "Offenen Episkopalen Kirche", einer katholische Kirche, die ohne Papst auskommt.

Unbestrittener Vorteil der Home-delivery-Hostie: Menschen, denen der wöchentliche Kirchenbesuch alters- und krankheitsbedingt verwährt bleibt, wird ermöglicht, im eigenen Zuhause Abendmahl zu feiern. Und auch für solche, die sich von der Kirche abgewendet haben, soll die Hostie per Post den Weg zurück zum Glauben bahnen.

Ob „Post the Host“ diesen hohen Zielen gewachsen ist, ist fraglich. Nicht zuletzt ist das Abendmahl ein Zeichen der Gemeinschaft unter den Christen, das „Post the Host“ wohl kaum fördern kann.

Jonathan Blake ist dennoch fest von seinem Konzept überzeugt und befürchtet auch keinen Missbrauch durch Kirchenfeinde. „Den Leib Christi könne niemand beschädigen“, so Blake. Jesus lade ebenfalls jeden ein, seinen Leib zu empfangen. Und wenn Blake jeden sagt, dann meint er vermutlich jeden: Ob getauft oder nicht getauft, ob konfirmiert oder nicht, ob Christ, Atheist, Satanist oder muslimischer Buddhist.


Gefunden auf jesus.de

Darauf hat die Welt gewartet, natürlich. Nach Internetfriedhöfen und Online-Beichte nun der Homeservice für die Hostie. Funktioniert so natürlich nur in einem katholischen Kontext, denke ich, denn es handelt sich doch wohl um konsekrierte Hostien. Für evangelische Kunden müsste man nicht nur den Wein, sondern auch den Pfarrer mitliefern. Ach so, das gibt es ja schon längst, es heißt Hausabendmahl.

Naturtonsur

Können diese Haare nicht wenigstens regelmäßiger ausfallen?

Frage und Antwort

- Why do you like the inspector?
- He's so unfriendly.

Aus einer Englisch-Matura über John Priestley's "Ein Inspektor kommt"

Fast ein Gesicht mit dämonischem Grinsen

Die Bahn kommt... und bringt mich immer weiter weg von dir.
Was mach ich hier? Die Notbremse flüstert:
"Zieh mich doch und fahr zurück zu ihr! Was machst du hier?"
(Die Bahn kommt) und ich fahr immer weiter weg von dir...

Wise Guys

Mittwoch, 17. Juni 2009

Poetische Anbetung

Gelobt sei Dein Name, o mein Gott,
Du Gott aller Dinge,
Du meine Herrlichkeit und aller Dinge Herrlichkeit,
meine Sehnsucht und aller Dinge Sehnsucht,
meine Stärke und aller Dinge Stärke,
mein König und aller Dinge König,
mein Besitzer und aller Dinge Besitzer,
mein Ziel und aller Dinge Ziel,
mein Urheber und aller Dinge Urheber!
Laß es nicht zu, ich flehe Dich an,
daß ich vom Meere Deines zarten Erbarmens ferngehalten werde
oder von den Gestaden Deiner Nähe.

Baha'u'llah

Ein Traumbild

Gefragte Kompetenz

Gestern in der "Presse"

Iran 2.x ?

Die BADISCHE ZEITUNG aus Freiburg befasst sich mit den Schwierigkeiten der Berichterstattung aus dem Iran: "Dass die Öffentlichkeit auf Mutmaßungen über das Geschehen angewiesen ist, liegt im Interesse des Gottesstaates. Dank Internet und Mobilfunk werden sich die weißen Nachrichtenflecken hoffentlich trotzdem in Grenzen halten. Wer weiß, am Ende scheitern die Mullahs an der Generation Twitter. Zu gönnen wär's ihnen."

Aus der Presseschau des Deutschlandfubnks vom 17.06.2009

Aus der Kirchenzeitung


Die Saat, Nr. 8/2009 (14.06.2009), S. 5

Dienstag, 16. Juni 2009

Blue

Multireligiosität

"Ich persönlich habe meine geistige Heimat in einer evangelischen Gemeinde gefunden und überlege seit einiger Zeit dort einzutreten, bin aber offiziell auch in einem Sufi - Orden und ich fühle mich auch der Yogatradition ganz verbunden, das ist auch mein Lebensweg."

"Wir stehen auf, in der Früh begibt sich jeder in einen anderen Raum. Und jeder macht seine Übungen. Anthony macht seine Yoga Übungen, Pranayama. Ich beginne aber mit Sufi Meditationen, mit Sufi Mantren stimme ich mich auf mich ein und auf den Tag ein. Und dann beginne ich mit meinen Yogaübungen. Dann treffen wir uns um 9 Uhr zum gemeinsamen Frühstück und bevor wir frühstücken, beten wir gemeinsam und lesen aus der Bibel, sprechen dann ein bisschen darüber beim Frühstück. Und in den Yogastunden kommt genau dann das durch, was wir für uns auch Tagesthema war in den Schriften, in der eigenen Erfahrung und das lassen wir mit einfließen."

Eingangsstatements einer Frau in der Sendung "Ich bin multireligiös." Religionskomponisten schöpfen aus verschiedenen Brunnen, wdr5, 11.06.2009 Uhr.

Die Sendung kann man hier auch nachhören.

Ist das der Anfang der Zukunft der Religionen in einer globalisierten Welt? Oder ist eine solche religionsübergreifende Sicht, die vor allem aus den mystischen Traditionen schöpft, immer nur etwas für wenige?

Hier geht es nicht um Stationen auf dem spirituellen Weg, sondern um Gleichzeitigkeit. In den Lebensläufen nicht weniger Menschen findet sich heute das Ausprobieren verschiedener religiöser Angebote. Die Menschen aber, die in dieser Sendung zu Wort kommen, haben für sich eine Synthese gefunden.

Das setzt eine bestimmte Weite des Horizonts und des Herzens voraus, vor allem auch eine tiefe und lebendige Spiritualität. Mit esoterischer Praxis, die ja auch mancherlei aus verschiedensten Traditionen zueinanderfügt, ist das durchaus zu vergleichen. Die Übergänge sind fließend, aber in der Esoterik werden oft bestimmte Ergebnisse, rasche Erfolge, schnelle Besserungen der Lebenssituation gesucht - und vor allem wird dabei viel Geld ausgegeben bzw. verdient. Multireligiosität, wie sie in dieser Sendung aufscheint, sucht die tiefere, mystische Wahrheit in den Religionen, nicht die schnelle magische Lösung.

Aufblick

Betrachtung

Ich

Die Ehre hat mich nie gesucht;
Sie hätte mich auch nie gefunden.
Wählt man, in zugezählten Stunden,
Ein prächtig Feierkleid zur Flucht?

Auch Schätze hab ich nie begehrt.
Was hilft es sie auf kurzen Wegen
Für Diebe mehr als sich zu hegen,
Wo man das wenigste verzehrt?

Wie lange währt's, so bin ich hin,
Und einer Nachwelt untern Füßen?
Was braucht sie wen sie tritt zu wissen?
Weiß ich nur, wer ich bin.


Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781)