
Ein angeblicher menschlicher Schädel auf dem Mars feuert die Diskussion um Leben im All neu an.
© NASA
Der Weltraum fasziniert die Menschheit schon seit ihren Anfängen. Und schon immer beflügelte die Möglichkeit von Leben auf anderen Planeten unsere Fantasie.
So geschehen beispielsweise beim so genannten "Mars-Gesicht", das eine "Viking"-Sonde der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA in den 70er Jahren aufnahm: Von oben betrachtet war auf der Oberfläche des Planeten ein gesichtsähnliches Gebilde auszumachen. Lange rätselten sowohl Experten als auch Weltraumenthusiasten, ob es sich dabei um die Überreste einer längst untergegangenen Kultur handeln könnte. Am Ende stellte sich das "Gesicht" dann aber doch als natürliche Erscheinung heraus.
Nun also der "menschliche Schädel", über den zahlreiche Medien hierzulande derzeit berichten und für den es offensichtlich noch keine wissenschaftliche Erklärung gibt. Allzu aktuell ist die Entdeckung zwar nicht mehr, denn die Mars-Sonde "Spirit" nahm das fragliche Bild bereits im Jahr 2005 auf, und schon im Jahr danach berichtete ein gewisser Joseph P. Skipper auf seiner Webseite "Mars Anomaly Research" über die Erscheinung. Doch die Bereitwilligkeit, mit der die Diskussion nun wieder aufflammt, zeigt, welche Faszination das Thema ausübt.
Für eben jenen Skipper ist der mutmaßliche Schädel im Übrigen nicht nur der Beweis für Leben auf dem Mars, sondern vor allem dafür, dass die NASA die Öffentlichkeit hinters Licht führen will. Seine Analyse der Aufnahmen habe nämlich ergeben, dass die Bilder manipuliert worden seien, um die Entdeckung des Schädels zu verschleiern. Solcherlei Erkenntnisse seien nur für eine kleine Elite vorgesehen, der Bürger hingegen, der die Raumfahrt finanziere, werde im Dunkeln gelassen. Wie gesagt: Der Weltraum beflügelt die Fantasie.
Gefunden auf gmx.net
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