Sonntag, 11. Januar 2009
Buchstabensymbolik der islamischen Gebetshaltung
Bei Führungen durch die Berliner Sehitlik-Moschee erklärt Ender Cetin, ein in Deutschland aufgewachsener Türke, die verschiedenen Stationen des muslimischen Ritualgebets:
"Die beugende Haltung symbolisiert Dankbarkeit, dass der Mensch auch seinen Stolz brechen soll, und eben bescheiden sein soll (...), sich bewusst machen soll, dass die Dinge Gnadengaben des Schöpfers sind. Man sagt auch, die beugende Haltung ist ein Symbol, dass man auch im Namen der gesamten Tierwelt, die ja meistens Vierbeiner sind, betet. (...) Und die niederwerfende Haltung, heißt es, ist die absolute Begeisterung und auch die Demut und die absolute Hingabe, wo ich auch eben als Mensch spüren soll, ich bin schwach, ich kann selber nichts erschaffen, das Vertrauen liegt bei Gott (…), und wenn man die (...) Haltungen als Zeichen mit einem Stift auf ein Blatt zeichnen würde, dann sehen die ähnlich aus wie die Buchstaben von A, D und M im Arabischen, (...) das bedeutet Adam, Adam ist der erste Prophet, und der erste Mensch (...), das heißt, der Mensch ist in der Lage, sich zu beugen und zu bücken und demütig auch durch die Welt zu gehen, nicht wie ein A ein Aleph sage ich mal, im Arabischen, sehr (...) hochnäsig oder hochmütig."
Aus einer Sendung des Deutschlandradios zum Thema Gebet in den großen Religionen ("Die Hände zum Himmel") am 3. Jänner 2009, 16.05 Uhr
"Die beugende Haltung symbolisiert Dankbarkeit, dass der Mensch auch seinen Stolz brechen soll, und eben bescheiden sein soll (...), sich bewusst machen soll, dass die Dinge Gnadengaben des Schöpfers sind. Man sagt auch, die beugende Haltung ist ein Symbol, dass man auch im Namen der gesamten Tierwelt, die ja meistens Vierbeiner sind, betet. (...) Und die niederwerfende Haltung, heißt es, ist die absolute Begeisterung und auch die Demut und die absolute Hingabe, wo ich auch eben als Mensch spüren soll, ich bin schwach, ich kann selber nichts erschaffen, das Vertrauen liegt bei Gott (…), und wenn man die (...) Haltungen als Zeichen mit einem Stift auf ein Blatt zeichnen würde, dann sehen die ähnlich aus wie die Buchstaben von A, D und M im Arabischen, (...) das bedeutet Adam, Adam ist der erste Prophet, und der erste Mensch (...), das heißt, der Mensch ist in der Lage, sich zu beugen und zu bücken und demütig auch durch die Welt zu gehen, nicht wie ein A ein Aleph sage ich mal, im Arabischen, sehr (...) hochnäsig oder hochmütig."
Aus einer Sendung des Deutschlandradios zum Thema Gebet in den großen Religionen ("Die Hände zum Himmel") am 3. Jänner 2009, 16.05 Uhr
Parteilich für das Kulturgut Friedhof, ausgerichtet auf das gute Leben
Mit dem Film „Harold and Maude“ hat es nichts zu tun, wenn viele Menschen heute die sehr spezielle Atmosphäre von Friedhöfen wahrnehmen und davon fasziniert sind. Der Friedhof verdient es, wahrgenommen zu werden und dazu will die neue Internetseite www.friedhof-ansichten.de motivieren. Friedhöfe sind in jeder Kultur Begräbnisstätten. Sie sind aber auch historisch interessant, haben eine für jede Stadt große kulturelle Bedeutung, sind ökologisch wichtiger Lebensraum für Pflanzen und Tiere und meist ruhige Orte, fern von Lärm und Hektik des Alltags. Der Besuch eines Friedhofs kann ein inspirierender Ausstieg aus dem geschäftigen Alltag sein. Darüber hinaus ist es ein Spaziergang in die Botanik, in die Kunst, in die Geschichte oder auch zu sich selbst.
Mitmachen erwünscht
Die Seite www.friedhof-ansichten.de ist abhängig von privatem Engagement, frei von geschäftlichem Interesse, parteilich für das Kulturgut Friedhof, ausgerichtet auf das gute Leben und wächst durch das Mitmachen vieler. Ziel ist es, so viele Friedhof-Ansichten wie möglich zu zeigen, deutsche und internationale, aus der Heimatgemeinde oder aus dem Urlaub, aus aller Welt. Mehr über die Idee und auch Details darüber, wie das „Mitmachen“ geht, stehen auf www.friedhof-ansichten.de.
Mitmachen erwünscht
Die Seite www.friedhof-ansichten.de ist abhängig von privatem Engagement, frei von geschäftlichem Interesse, parteilich für das Kulturgut Friedhof, ausgerichtet auf das gute Leben und wächst durch das Mitmachen vieler. Ziel ist es, so viele Friedhof-Ansichten wie möglich zu zeigen, deutsche und internationale, aus der Heimatgemeinde oder aus dem Urlaub, aus aller Welt. Mehr über die Idee und auch Details darüber, wie das „Mitmachen“ geht, stehen auf www.friedhof-ansichten.de.
Ja, es gibt noch mehr Menschen von meiner Art. Wie schön! Als ich noch im Internet auf der Suche nach einer Frau war, löste die Erwähung meiner besonderen Vorliebe (Friedhöfe, Kinderbücher, Industriearchitektur...) aber doch meist Befremden aus.
Irdisches Paradies
"Kunst am Bau" an einer Hauswand in Schwechat. Auch in Wien schmücken die Gemeindebauten aus den 50er und 60er Jahren nicht selten solche optimistischen Darstellungen aus dem Geist des sozialistischem Realismus.
