Dienstag, 20. Januar 2009

Wie den passenden Baum finden?

Wer sich einen Platz an einem Baum aussuchen möchte, kann auf eigene Faust in den Friedwald gehen und sich umsehen. Wichtig ist: Nur solche Bäume, die sowohl ein Bändchen als auch eine Nummernplakette haben, verfügen über freie Plätze zu ihren Wurzeln. Bei der Entscheidung für einen Baum stehen die Förster zur Seite. Interessenten können mit ihnen einen Termin vereinbaren und sich einen passenden Baum aussuchen. Zur Auswahl stehen: 

  • Freundschafts- und Familienbäume: Ein Familienmitglied kauft den Baum und damit das Bestattungsrecht für bis zu zehn Personen.

  • Gemeinschaftsbäume: Hier kann man einen Platz erwerben, ohne die anderen Personen, die hier ebenfalls bestattet sind, zu kennen.

  • Prachtbäume: Das sind alte Bäume, die besonders groß und dick gewachsen sind.

  • Sternschnuppenbäume: Der Friedwald bietet Familien, die ein Kind beerdigen müssen, das weniger als drei Jahre alt geworden ist, kostenfrei einen Beisetzungsplatz an.
 

Die Kosten für die Bestattung im Friedwald

Ein Platz inklusive einer sich zersetzenden Urne kostet 770 Euro. 
Ein Familienbaum für bis zu zehn Personen 3.350 Euro. 
Hinzu kommen die Kosten für die Bestattung: 189 Euro. 
Ein Sarg kostet ca. 550 Euro, die Einäscherung liegt bei etwa 340 Euro. 

Die Friedwald GmbH veranstaltet Führungen in allen hessischen Friedwäldern, gibt Informationen und verfügt über Adressen von Bestattern, die diese Beisetzungsart unterstützen. 

In Hessen gibt es fünf Friedwälder: in Gelnhausen, im Reinhardswald, in Weilrod, in Lauterbach und in Michelstadt. 


Very sophisticated


In ganz Großbritannien tragen insgesamt 800 Busse diesen Spruch – 200 davon in London.

Anführerin der Kampagne ist eine gewisse Journalistin namens Ariane Sherine (28).

Frau Sherine fürchtet sich offensichtlich vor der ewigen Verdammnis und möchte darum einen Gegenpol zu christlichen Aussagen geben, „die Nicht-Gläubigen mit ewiger Verdammung und der Hölle drohen“ – wie sie sich ausdrückt.

Was Frau Sherine nicht bemerkt hat: Mit der für ihre Propaganda-Aktion gewählten Formulierung hat sie sich selber ein Ei gelegt.

So schrieb Nick Spencer vom theologischen Think Tank ‘Theos’ in der Tageszeitung ‘Guardian’:

„Es sieht nicht so aus, als wären die Kampagnen-Leute sonderlich von ihrem Produkt überzeugt.“

Denn: „Wenn mir ein Pilot sagen würde, »Der Flug nach Paris stürzt wahrscheinlich nicht ab« – würde ich wohl den Zug nehmen“, so Spencer trocken.


Gefunden auf
kreuz.net

Resi

Kennen Katzen eigentlich auch Schlafprobleme? Noch nie habe ich davon gehört oder gelesen.