Montag, 13. Juli 2009

Kaffeesatzlesen

Eine Möglichkeit, mit der Wahrsager die Zukunft voraussagen wollen, ist das Lesen im Kaffeesatz, auch Kaffeedomantie genannt. Dabei wird vor allem in Kaffeesatz, der sich bei Mokka Zubereitungen bildet -gelesen-. Es gibt zwei Methoden, dies durchzuführen. Eine Möglichkeit ist die folgende: Die Person, deren Zukunft erforscht werden soll, muss mit dem ihrem Finger den nassen Kaffeesatz umrühren. Während es Trocknen des Satzes bilden sich verschiedene Muster.
Aus diesen Mustern schließt der Wahrsager Rückschlüsse auf die Zukunft der Person.

Die zweite Methode ist auch weit verbreitet. Bei dieser Methode wird der getrocknete Kaffeesatz gewaschen und dann werden die Körnchen genommen und von der Person, die ihre Zukunft gedeutet haben möchte, auf einem flachen Teller gelegt. Diese werden danach so lange verteilt, bis die gesamte Fläche des Tellers bedeckt ist. Die dabei entstehenden Figuren werden danach gedeutet.

Über die Entstehung dieser Methode die Zukunft zu deuten gibt es viele Mythen. Wahrscheinlich geht das Lesen des Kaffeesatzes auf das Ende des 17. Jahrhunderts zurück.

Der Wahrsager Thomas Tamponelli erwähnte diese Methode das erste Mal. Vor allem in südeuropäischen Ländern ist diese Art der Zukunftsdeutung ein beliebter Vertreib in der Freizeit. Nachgewiesen wurde die Wirksamkeit nie.

Das mag vor allem daran liegen, weil sich noch kein Wissenschaftler damit befasst hat aber auch daran, dass niemand wirklich daran glaubt.

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