If everybody had an oceanAcross the U.S.A.
Then everybody'd be surfin'
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So besangen es die Beach Boys. Inzwischen hat sich die uralte hawaiianische Sportart über die Welt verbreitet, und das Wort “Surfen“ begegnet uns in übertragener Bedeutuzng auch für die Art, in der viele Menschen das Internet benutzen, nämlich mehr oder weniger ziellos vor sich hin bummelnd von einem Link zum nächsten. Darüber hinaus beschreibt das Bildwort aber auch treffend eine Lebenshaltung, eine Art der Freizeit- und der Lebensgestaltung: Surfen von einem Event zum nächsten, von einem Partner zum anderen, von einem Job zum nächsten… Und das alles in heiterer Munterkeit dahingleitend an der Oberfläche, ohne noch irgendwo einzutauchen.
drum fahr ich nicht nach Hawaii, drum bleib ich hier.
Man braucht nicht hin zu fahren (auch wenn es mancher tut), Hawaii ist schon da, längst angekommen im Lebensgefühl der jüngeren Generation der reicheren Länder. Da kann nun jeder seinen Ozean haben. Und eine bessere Welt zu erkämpfen – wem fiele das noch ein? Vorgestrige Ideen! Das Paradies ist hier und jetzt, es kann nur schlechter werden, darum nutze den Augenblick – und surfe durch dein Leben, so lange du noch kannst…
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