Nein von allem Fehl und bösem Wissen,
Wie die Lilie lebt in stiller Unschuld
Wie die Taube in des Haines Wipfeln;
Daß du, wenn der Vater niederblicket,
Seist sein liebstes Augenmerk auf Erden,
Wie des Wandrers Auge unwillkürlich
An den schönen Abendstern sich heftet;
Daß du, wenn die Sonne dich einst löset
Eine reine Perl' ihr möget zeigen,
Daß dein Lieben sei wie Licht der Sonne,
Wie des Hirten Nachtgesang dein Leben,
Wie ein Ton aus seiner sanften Flöte.
Leopold Schefer, Laienbrevier, 31. Januar
Man könnte süchtig werden nach diesen Versen voll pantheistisch-sanftem Optimismus...
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