Sonne und Mond,
trostreich das eine wie das andere.
Und dazu die Sterne.
Wenn ich sehe den bestirnten Himmel über mir,
schrieb einst Kant,
erfüllt es das Herz mit Bewunderung und Ehrfurcht.
Tag und Nacht,
der Rhythmus des Lebens,
der Wechsel von Licht und Dunkel,
wie hilfreich und lebensförderlich ist er!
Wir Menschen haben die Welt erobert
uns eigene Rhythmen erdacht,
wir bemächtigen uns der Nacht wie des Tages.
Doch was ist alles künstliche Licht
gegen den Strahl der Sonne?
Wir haben uns
eingerichtet in der Welt,
wir richten sie ein
nach unseren Bedürfnissen.
Aber wie gering sind wir,
sind alle unsere Mittel
im Angesicht der Schöpfung unseres Gottes!
Aus der Abschlussmeditation der Langen Nacht der Kirchen in der Lutherkirche
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