Chinesische Firmen machen in Afrika blendende Geschäfte. Doch ein Produkt aus Fernost sorgt nun für extrem viel Ärger in Ägypten: Es geht um ein künstliches Jungfernhäutchen. Das Kunststoff-Hymen soll frisch verheirateten Frauen ermöglichen, dem Ehemann zur Not die eigene Jungfräulichkeit vorzutäuschen.
Konservative ägyptische Politiker sind empört und fordern das Verbot des Produktes. Scheich Sajed Askar, Mitglied der einflussreichen Muslimbruderschaft, sagte, das künstliche Jungfernhäutchen würde ägyptische Frauen in Versuchung führen. "Es wäre eine Schande, wenn die Regierung dieses Produkt zuließe", heißt es auf der Website der islamisch-fundamentalistischen Bewegung, die 88 Sitze im Parlament hält.
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