Ausdrücklich betont die Handreichung, die Diözese Würzburg könne keine kirchliche Bestattung in einem Friedwald erlauben, wo von den Betreibern die Rückkehr des menschlichen Lebens in den Kreislauf der Natur, pantheistische Vorstellungen oder das Verschwinden des Lebens in die Anonymität ideologisch verkündet werden. "Selbst bei ideologie- und weltanschauungsfreien Friedwäldern und Ruheforsten findet eine katholisch-kirchliche Segnung einer solchen Grünfläche nicht statt, weil auch hier nichtkirchliche Bestattungen nach pantheistischen Vorstellungen möglich und wahrscheinlich sind", betont Bischof Hofmann. Einzelne Gräber könnten aber gesegnet werden.
Es gelte allerdings, die Sorge vieler älterer Menschen ernst zu nehmen, die die spätere Grabpflege fürchteten, da die Angehörigen nicht vor Ort seien.
Auch gebe es Christen, die sich vor hohen Begräbniskosten scheuten. Damit ein kirchliches Begräbnis auf solchen Urnenfeldern möglich sei, müsse unter anderem eine dauerhafte Kennzeichnung der Grabstätte mit Namen und christlichem Symbol möglich und darüber hinaus sichergestellt sein, dass der Verstorbene keine pantheistischen Vorstellungen mit der Begräbnisfeier verbinden will."
Auf kommunalen und kirchlichen Friedhöfen fragt doch auch niemand danach, ob im Nachbargrab etwa ein Mensch mit pantheistischen Vorstellungen begraben liegt...
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