Montag, 2. März 2009

Eine nur scheinbar neue Herausforderung

Christen sind auf den erstarkenden Atheismus nicht gut vorbereitet. Diese Ansicht vertritt der Leiter des Amtes für Gemeindeentwicklung und missionarische Dienste der Evangelischen Kirche im Rheinland, Hans-Hermann Pompe (Wuppertal).

Wie er in einem Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea im Vorfeld des Missionale-Treffens am 7. März in Köln sagte, hätten Christen „einiges argumentativ und werbend nachzuholen“. Atheisten stellten Fragen, die man nicht einfach beiseite schieben solle. „Es ist wichtig, auch unsere Kritiker ernstzunehmen und um sie als Geliebte Gottes zu werben.“ Pompe ist Vorsitzender des Trägerkreises, der die jährlichen Missionale-Treffen organisiert. Sie führen Christen vor allem dem Rheinland und Westfalen zusammen, um sie zu einer missionarischen Gemeindearbeit zu ermutigen. Organisiert wird es von Mitgliedern von Kirchen und Freikirchen.

Die zunehmende Ablehnung der Christen wertete Pompe als Normalität: „Während des größten Teils der Kirchengeschichte und weltweit für viele Kirchen heutzutage sind Widerstände normal. Auch wir müssen uns darauf einstellen.“ Wenn man mit Jesus in Verbindung bleibe, sei der Gegenwind besser auszuhalten. Zudem ermutigte Pompe, mehr auf die Erwartungen und Sehnsüchte der Menschen einzugehen. Nur so könne man ihnen „das Beste geben, was es gibt – das Evangelium“.  (...)


idea.de

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