Mittwoch, 2. September 2009

Schweinegrippe

Erstmals ringt ein mit der Schweinegrippe infizierter Patient in Deutschland mit dem Tod. Eine Sprecherin der Uniklinik Bonn bestätigte am Dienstag Berichte von bild.de und des Kölner «Express», wonach ein 35-jähriger Mann auf der Intensivstation in Lebensgefahr schwebt. Sein Zustand habe sich zwar gebessert, sei aber weiterhin kritisch.

Der 35-Jährige war vor einer Woche mit Grippesymptomen stationär aufgenommen worden. Bei ihm habe ein Grundrisiko bestanden, an jeder Grippe schwer zu erkranken, sagte die Sprecherin. Nähere Angaben wollte sie nicht machen. Laut «Express» versagten die Organe des Mannes wegen des schweren Krankheitsverlaufs.

Die Klinik-Sprecherin erklärte am Dienstag, das Anti-Grippemittel Tamiflu habe inzwischen angeschlagen. Eine Mutation des Virus könne ausgeschlossen werden.

In Deutschland gab es bisher noch keinen Schweinegrippen-Todesfall; die Krankheitsverläufe verliefen weitestgehend mild. Nach den zuletzt verfügbaren Zahlen des Robert-Koch-Instituts vom Freitag sind insgesamt 15'878 Personen in Deutschland an der Schweinegrippe erkrankt.

nzz.ch

Inzwischen sind auch schon die ersten Staatsoberhäupter an der Schweinegrippe erkrankt, in Costa Rica und Kolumbien, wenn ich mich nicht irre. Das Wort "Schweinegrippe" impliziert eine besondere Perfifität und Abscheulichkeit dieser Krankheit. Sie macht auch nicht Halt vor hochgestellten Personen...
Die Experten werden schon recht haben mit ihren Prognosen, dass die Zahl der Erkrankungen nach der Feriensaison noch einmal stark zunehmene wird. Da kommt unser Währinger Pestkelch doch zu neuen Ehren.


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