Donnerstag, 30. April 2009
Mittwoch, 29. April 2009
Wider die Schweinegrippe-Panik
Die SÜDWEST PRESSE aus Ulm schreibt:
"Nur kurz zur Erinnerung: An der 'gewöhnlichen' Grippe sterben hierzulande 250.000 bis 500.000 Menschen im Jahr, ohne dass Aufhebens darum gemacht würde. Doch als sich 2006 in einigen Regionen der Welt die Vogelgrippe ausbreitete, wurden in deutschen Landen die letzten freilaufenden Hühner, Enten und Katzen kaserniert und notorische Pessimisten unkten vom nahenden Ende der Menschheit. Dabei hatte die sich gerade wider Erwarten und mit überschaubarer Opferzahl vom BSE-Schock erholt. Bei aller Notwendigkeit von Vorsicht und Vorsorge: Die Skeptiker sollten die Kirche im Dorf lassen, und statt nichts nutzender Panikmache als ganz konkrete, persönlich leicht umsetzbare Vorsorge den nächsten Billigflug in ein exotisches Land mal durch Ferien an der Nordsee oder Wandern im Allgäu ersetzen. Hält gesund und fit und mindert das Ansteckungsrisiko deutlich."
"Nur kurz zur Erinnerung: An der 'gewöhnlichen' Grippe sterben hierzulande 250.000 bis 500.000 Menschen im Jahr, ohne dass Aufhebens darum gemacht würde. Doch als sich 2006 in einigen Regionen der Welt die Vogelgrippe ausbreitete, wurden in deutschen Landen die letzten freilaufenden Hühner, Enten und Katzen kaserniert und notorische Pessimisten unkten vom nahenden Ende der Menschheit. Dabei hatte die sich gerade wider Erwarten und mit überschaubarer Opferzahl vom BSE-Schock erholt. Bei aller Notwendigkeit von Vorsicht und Vorsorge: Die Skeptiker sollten die Kirche im Dorf lassen, und statt nichts nutzender Panikmache als ganz konkrete, persönlich leicht umsetzbare Vorsorge den nächsten Billigflug in ein exotisches Land mal durch Ferien an der Nordsee oder Wandern im Allgäu ersetzen. Hält gesund und fit und mindert das Ansteckungsrisiko deutlich."
Aus der Presseschau des Deutschlandfunks (29.04.2008)
Montag, 27. April 2009
Am Mittersteig
Kunst am Bau in der Stadt: Wenn es da in Wien eine Tendenz gibt, dann sehr klar die der Sehnsucht nach dem "einfachen Leben".
So, so und nicht anders

WAS ES IST
Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Erich Fried
Sonntag, 26. April 2009
Freitag, 24. April 2009
Es geht weiter
Das nicht mehr erneuerte Schutznetz weist auf den Fortgang der Restaurierung hin: In diesem Bereich sind die Arbeiten schon weitgehend abgeschlossen. Aber die Öffentlichkeit wird das erst wahrnehmen, wenn wir mit dem Gerüst herunterkommen.
Donnerstag, 23. April 2009
Fort mit den Accessoires!
So hat der HERR gesprochen: Weil die Töchter Zions stolz sind und gehen mit aufgerecktem Halse, mit lüsternen Augen, trippeln daher und tänzeln und haben kostbare Schuhe an ihren Füßen, deshalb wird der Herr den Scheitel der Töchter Zions kahl machen, und der HERR wird ihre Schläfe entblößen. Zu der Zeit wird der Herr den Schmuck an den kostbaren Schuhen wegnehmen und die Stirnbänder, die Spangen, die Ohrringe, die Armspangen, die Schleier, die Hauben, die Schrittkettchen, die Gürtel, die Riechfläschchen, die Amulette, die Fingerringe, die Nasenringe, die Feierkleider, die Mäntel, die Tücher, die Täschchen, die Spiegel, die Hemden, die Kopftücher, die Überwürfe. Und es wird Gestank statt Wohlgeruch sein und ein Strick statt eines Gürtels und eine Glatze statt lockigen Haars und statt des Prachtgewandes ein Sack, Brandmal statt Schönheit.
Jesaja 3, 16 -24 (Lutherübersetzung)
Jesaja 3, 16 -24 (Lutherübersetzung)
Die kosmetik- und modekritische Tendenz ist unverkennbar. Gut, dass dieser Abschnitt kein Predigttext ist.
Gottlose Frömmigkeit
Das Gebet des Gottlosen
Hör meine Bitte, Du, Gott, den es nicht gibt,
nimm diese meine Klagen in dein Nichts auf,
Du, der Du deinen trügerischen Trost
den armen Menschen nie verweigerst. Du versagst Dich
nie unseren Bitten, kleidest immer unser Sehnen.
Je weiter weg aus meinem Sinn Du bist,
desto lebendiger sind mir die holden Märchen,
mit denen meine Amme finstere Nächte mir versüßte.
Wie groß Du bist, mein Gott! Du bist so groß,
dass es Dich als Idee nur gibt: die Wirklichkeit
ist viel zu eng, so weit sie sich auch dehnt,
Dich zu umfangen. Deinetwegen leide ich,
Du nicht vorhandener Gott, denn gäbe es dich wirklich,
so wäre auch mein Dasein Wirklichkeit.
Miguel de Unamuno y Jugo (1864-1936)
Hör meine Bitte, Du, Gott, den es nicht gibt,
nimm diese meine Klagen in dein Nichts auf,
Du, der Du deinen trügerischen Trost
den armen Menschen nie verweigerst. Du versagst Dich
nie unseren Bitten, kleidest immer unser Sehnen.
Je weiter weg aus meinem Sinn Du bist,
desto lebendiger sind mir die holden Märchen,
mit denen meine Amme finstere Nächte mir versüßte.
Wie groß Du bist, mein Gott! Du bist so groß,
dass es Dich als Idee nur gibt: die Wirklichkeit
ist viel zu eng, so weit sie sich auch dehnt,
Dich zu umfangen. Deinetwegen leide ich,
Du nicht vorhandener Gott, denn gäbe es dich wirklich,
so wäre auch mein Dasein Wirklichkeit.
Miguel de Unamuno y Jugo (1864-1936)