Donnerstag, 13. August 2009

Von Alten und Jungen, Lebenden und Toten

Bestatter klagt über zunehmend schlechtes Benehmen bei Beerdigungen

Für manche scheint es bei einer Beerdigung kein passenderes Thema als die Wettervorhersage zu geben, klagt ein Bestatter.

Ein Beispiel von vielen, denn stille Trauer scheint bei heutigen Beerdigungen und Trauerfeiern nicht mehr hoch im Kurs zu stehen. Da klingelt schon mal das Handy und eine Gruppe Trauernder wird durch kreuzende Fahrradfahrer unsanft zur Seite gedrängt.

Kurios ist die Beobachtung, dass fehlende Rücksicht auf Beerdigungen kein jugendliches Phänomen ist, sondern in erster Linie ältere Menschen damit auffallen.



Aus den Kommentaren dazu (ebda.):

Was ist daran kurios?
Die ältere Generation benimmt sich zunehmend asozialer. Ihnen steht alles zu und es soll alles verziehen werden, sie wollen mit Respekt behandelt werden und das alles nur, weil sie ihr Leben lang gearbeitet haben und alt sind.
Kurios finde ich dabei viel mehr, das Senioren durch solche Negativbespiele nicht pauschal als ungezogen und asozial abgestempelt werden, während bei Jugendlichen schon ein einziger Vorfall ausreicht um die ganze Generation zu verurteilen.

Und dies:

ist mal qwieder typisch...
..da ist jemand tot ,, alles was mit diesem Körper gut war, ist weg . Also Haut , Knochen ..???.alles muss entsorgt werden .
Das einzige was bleibt ist die Erinnerung an meist schöne Zeiten. das andere lässt man ja weg ,..., erledigt.

Aber nur weil da so´n paar Verwandte rumlaufen ,muss da keiner mit gesenktem Kopf in Demut vor dem Pfarrer rumlaufen,
.. der gefälligst seine Pflicht für das kassierte Geld zu tun hat, fall´s da noch irgendwo ein "Geist" rumschwebt,.!!

Der Geist meiner Oma schwebte bei uns ( 10 Enkel) auch noch in der Luft und wir haben an "Oma" gedacht und viel gelacht weil sie immer im Mittelpunkt als "die" Seele von allen Angehörigen zwischen Heidelberg, Darmstadt, Bremen(Nähe) und Hamburg, als Lehrersfrau, also wirklich der Mittelpunkt überhaupt war.
Die Frau hätte sich geschämt wenn da so´n Pfaffe statt lauter Lieder, ein Trauerlied verordnet hätte.
Also übertriebene, manipulierte (kirchliche ) Trauer ist eigentlich viel respektloser als ein natürliches ehrliches Wort ,

Weswegen ich bestimmt eine Grabrede von einem ehrlichen "Mitmenschen" ,.... einem bestellten "Dummgelaber" eines Pfaffen vorziehe .
Die Müllentsorgung meines toten Körpers würde ich gerne z:B. als mineralienreiche Asche im Garten verteilt wissen
( nützlich aber verboten )
Da hätte wenigstens etwas einen Sinn.. {[:-))-

Also ist eine Beerdigung keine Besonderheit sondern ein notwendiges Übel, welches jedem passieren muss.

Warum nicht das Leben,leben lassen ..???

Beerdigungen haben immer einen "Störfaktor" in der Gesellschaft ,
weswegen sie ja auch abseits stattfinden.
Aber sind sie neben der Entsorgung der "Reste", ...ausser für Kirchen wichtig..??? ... "meine Menschen" sind bei mir im Kopf und da kann ich sie verehren oder hassen je nach dem.

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