Dienstag, 27. November 2007
Ein Grund zum Aufatmen? Schon im Jahr 2000 schlechter...
"Die OECD hat am Montag die von österreichischen Statistikern im Vorjahr vorgelegte Korrektur der PISA-Ergebnisse des Jahrs 2000 bestätigt. Aufgrund eines Stichprobenfehlers bei den Berufsschülern fielen die für das Jahr 2000 zunächst publizierten Resultate zu gut aus - damit gab es 2003 (außer in den Naturwissenschaften) auch keinen 'Absturz'. Vielmehr waren die Ergebnisse schon 2000 schlechter als zunächst vermutet." (Der Standard) Ist das nun ein Grund zum Aufatmen? Vielleicht eher zur Skepsis gegenüber solchen groß angelegten Vergleichsstudien... So weit wie die ÖVP-Wissenschaftssprecherin Gertrude Brinek sollte man freilich auch nicht gehen: In dem von ihr mit herausgegebenen Sammelband "PISA zufolge PISA"bezeichnet sie in ihrem Beitrag die Studie als "Contergan der Bildungsforschung". Diese Metapher ist aufgrund der Erinnerung an den Contergan-Skandal doch nur geschmacklos.
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