Samstag, 21. August 2010

Zynismus - öffentlich-rechtlich



Fiese Fassaden - Deutschland aus der Street View



hr2-kultur | Der Tag | Freitag, 20.08.2010

Ja Leute, folgt dem Trend: hindert Google daran, eure Häuser im Internet zu zeigen. Lasst eure Fassaden verpixeln – und verschont den Rest der Welt mit diesem Anblick! Denn – mal ganz im Ernst: Was wird man zu sehen bekommen, wenn Google Street View Deutschlands Städte fotografiert hat? Ein Panoptikum an Scheußlichkeiten. Die Unwirtlichkeit unserer Städte als Fotoalbum. Das Grauen zum Nachschlagen. Das muss wirklich nicht sein. Man könnte natürlich Googles Street View zum Anlass nehmen, sich mal um das Aussehen deutscher Städte zu kümmern, sich mal Gedanken darüber machen, warum wohl die Depression auf dem Weg ist, die Volkskrankheit Nummer eins zu werden.

Aus dem e-mail-Newsletter der Sendung "Der Tag"

Donnerstag, 19. August 2010

Bei geöffnetem Fenster

Die Grille im Hinterhof
singt ohne Unterlass,
als könnte sie allein
den Sommer zum Bleiben bewegen
durch ihren Gesang.

Ich bewundere sie.

Hildegard Knef - In dieser Stadt

Splitter

Wenn alles Leben Problemlösen ist, wie Karl Popper gemeint hat, dann ist Urlaub so etwas wie Scheintod.

Louis Armstrong - Mack The Knife - 1959




1959 in Stuttgart, anscheinend in der damals drei Jahre alten Liederhalle.

Geschenkidee

Eine gute Idee für ein Geschenk zur Konfirmation oder zum 16. oder 18. Geburtstag: Ein ungeheuer umfangreiches Adressbuch, das ein Leben lang reicht und genügend Platz bietet für die Hunderte oder Tausende Kontakte, die ein Mensch so in seinem Leben ansammelt - die meisten nur auf Zeit. Trüge man in einem solchen Buch nicht nur alle Daten (und Änderungen) treulich ein, sondern könnte man sich auch entschließen, bei gelegentlicher Durchsicht des Buches die Namen all derjenigen zu streichen, mit denen man nichts mehr zu tun hat oder haben will - oder die inzwischen gestorben sind -, dann wäre ein solches Buch ein wahrer Lebensbegleiter und würde eben auch abspiegeln, wie mit der Zeit die Zahl der Toten und übrigen Gestrichenen immer mehr zunimmt.

Ein Stück Erinnerung: Marlene Dietrich - Sag mir, wo die Blumen sind



Kommentar eines Users auf youtube: "that smokey velveted voice , so Sexy, who said the German language is not hot..."


Diese wunderbare Aufnahme ist eine der großen und schönen Erinnerungen an meine Jugendtage, als wir noch an die Veränderlichkeit der Welt glaubten.