"Am Eingang des evangelisch-lutherischer Friedwalds am Schwanberg, wo ein sehr großes Holzkreuz und ein Informations- und Hinweistafel errichtet wurden erklärte Schwester Hildegard Schwiegler die Entstehung und Entwicklung des Friedwaldes. Mit dem Friedwald ist eine in Deutschland einmalige Verbindung von naturnaher Bestattung und christlicher Prägung in besonderer Atmosphäre entstanden. Die Bestattungen seien offen auch für Menschen anderer Bekenntnisse oder ohne Religionszugehörigkeit. Es ist eine naturnahe Alternative zur bislang gewohnten Form der letzten Ruhe. Es sei eine zwar ungewöhnliche Form, aber in jeder Beziehung würdevolle Bestattung, so Schwester Hildegard.
Die Teilnehmer wurden dann durch den Friedwald geführt, wo ihnen Bäume mit verschiedenen Farbenbänder gezeigt wurden die zum Teil mit Namen und Nummern versehen sind. Inzwischen fanden etwa 165 Bestattungen mit verwesbaren Urnen stattgefunden. Davon seien zirka ein Drittel katholisch gewesen.
Sehr interessant war der Versammlungsort mit der Figur „Christus mit dem Schutzmantel“. Von hier aus geht es zu den Bestattungsbäumen. Es gibt Einzel-, Familien- oder Freundschaftsbäume. Sie kosten zwischen 770 und 6350 Euro."Aus einem Bericht der "Mainpost" über einen Ausflug des KAB Gerolzhofen zum Schwanberg
Friedwälder sind im Kommen in Deutschland, sonst aber kommunal verwaltet. Was mögen wohl Freundschaftsbäume sein? Vielleicht können da einfach Freunde, Wohngemeinschaften oder nicht verheiratete Liebespaare miteinander verwesen. Schöne Idee.
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