Montag, 8. Februar 2010

"Esos für Jesus" - Jesus für Esos

'Esos für Jesus'

Esoterikern das Evangelium bringen - „Esos für Jesus“ gehen auf Esoterik-Messen - Vor allem Frauen zwischen 30 und 40 Jahren fühlten sich von der Esoterik angezogen.

Esoterik ist in Deutschland zu einer breiten Bewegung mit Millionen Anhängern geworden. Wie kann man sie mit der christlichen Botschaft erreichen? Die „Esos für Jesus“ versuchen unter anderem, auf Esoterik-Messen Kontakte zu knüpfen. Leiter der vor etwa fünf Jahren im Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) gegründeten Gruppe ist Pastor Wilhelm Trienen (Steinburg bei Hamburg).

Wie er gegenüber idea erläuterte, sei man mit einem Stand auf Messen vor allem in Hamburg und Lübeck, aber auch in Köln vertreten. Dabei versuchten die Mitglieder nach biblischem Vorbild, „Esoterikern ein Esoteriker zu werden“, soweit es geistlich vertretbar sei.

Auf solchen Messen begegne man vielen suchenden Menschen, die christlichen Gemeinden distanziert gegenüber stünden. Esoterik sei zu einer Massenbewegung geworden, wie ein Blick in Volkshochschulprogramme oder in das Angebot von Buchhandlungen zeige.

Die „Esos für Jesus“ suchten Anknüpfungspunkte, etwa in Gesprächen über Heilung. Resonanz finde oft ihr Angebot, für Interessierte zu beten. Die Kontakte mündeten in weiterführende Abende und Treffen, in denen man biblische Texte betrachte. Die „Esos für Jesus“ kämen nicht nur aus dem BFP, sondern auch aus anderen Gemeinden. Man biete auch Schulungen über die Begegnung mit Esoterikern an, so Trienen, der ferner die Gefangenen-Mission „Licht im Dunkel“ im BFP leitet.

EZW: „Esoterisierung“ der Gesellschaft

Nach Angaben der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) umfasst die Esoterik ein breites Spektrum okkulter Praktiken, etwa Pendeln, Tarot, Heilsteine, Bachblüten, Reiki bis hin zu Kontakten zu außermenschlichen Wesen. Gefragt seien vor allem Heilungspraktiken und Techniken zur Lebensbewältigung. Vor allem Frauen zwischen 30 und 40 Jahren fühlten sich von der Esoterik angezogen. Kritische Beobachter sprächen von einer „Esoterisierung“ der Gesellschaft und einem wachsenden Markt. Allein die Astrologie-Branche setze jährlich etwa 150 Millionen Euro um. Geistheiler und esoterische Lebensberater erwirtschafteten schätzungsweise eine Viertel Milliarde Euro pro Jahr.

kath.net

Den Juden ein Jude, den Griechen ein Grieche - den Esoterikern ein Esoteriker, den Atheisten ein Atheist. Nein, Spaß beiseite: Mission unter esoterisch interessierten Menschen ist tatsächlich wichtig und vielleicht auch erfolgversprechend, denn Esoteriker sind ja zumindest schon einmal keine platten Materialisten, sie wissen um die Transzendenz und sie sind auf der Suche.

Am Weg zum Wiener Konzerthaus

Alles eine Frage des Horizonts

Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter.

„Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?“ fragt der eine Zwilling.

„Ja auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das was draußen kommen wird.“ antwortet der andere Zwilling.

„Ich glaube, das ist Blödsinn!“ sagt der erste. „Es kann kein Leben nach der Geburt geben – wie sollte das denn bitteschön aussehen?“

„So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?“

„So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz.“

„Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders.“

„Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen von ‘nach der Geburt’. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum.“

„Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und sie wird für uns sorgen.“

„Mutter??? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?“

„Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!“

„Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht.“

„Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt....“

Nach Henry Nouwen, gefunden auf kath.net

Zweierlei Bäume

Gesehen in Linz.

Werther und Enke

In der Medienforschung wird es der Werther-Effekt genannt: Wird über einen Selbstmord intensiv berichtet, steigen die Nachahmungstaten. Auch der Tod von Robert Enke bestätigte diese Theorie.

Nach der Selbsttötung von Fußball-Nationaltorwart Robert Enke hat es einem «Focus»-Bericht zufolge viele Nachahmungstaten gegeben. «In der Woche danach nahm die Zahl der Eisenbahnsuizide drastisch zu», zitierte das Nachrichtenmagazin den Leipziger Psychiatrieprofessor Ulrich Hegerl. Der Experte berief sich auf unveröffentlichte Zahlen der Deutschen Bahn.

Im Durchschnitt bringen sich dem Bericht zufolge täglich zwei bis drei Menschen in Deutschland auf Schienen um. Mitte November dürften es laut «Focus» vier Mal so viele gewesen sein. Enke hatte sich nach jahrelanger Depression am 10. November 2009 das Leben genommen.


Český Krumlov



Atatürkisches Schulwesen

"Du denkst, an den Schulen sollte die Wissenschaft im Vordergrund stehen, aber nein: Alles dreht sich nur um Atatürk." Im Geschichtsunterricht sei für die Antike kein Platz, für die Französische Revolution nicht, allenfalls für Hitler. Selbst in Fächern wie Mathematik und Biologie stehe Atatürk im Mittelpunkt: "Wir erklären sogar den Dreisatz am Beispiel Atatürks", sagt Türkmen sarkastisch. In Mathe komme Atatürk in jeder zweiten Sachaufgabe vor, etwa mit Anekdoten aus seinem Leben. Und gehe es um Größenordnungen, werde die Truppenstärke der türkischen Armee mit jener der Allierten im Ersten Weltkrieg verglichen.

In der Pausenhalle begrüßt die Schüler jeden Morgen ein Atatürk-Schrein, groß wie ein Fußballtor: in der Mitte ein Bild des jungen Atatürk, dazu der Text des Unabhängigkeitsmarsches (eine Hymne auf den Befreiungskrieg des jungen Generals gegen die westlichen Alliierten im Ersten Weltkrieg), kemalistische Sinnsprüche und eine türkische Fahne. Eine Wanduhr steht immer auf fünf nach neun - da starb Atatürk am 10. November 1938 in Istanbul.

In den Klassenzimmern sind Schautafeln aufgestellt: Atatürk als Kind, als Soldat, als Feldherr, als Staatsmann. "Ne mutlu Türküm diyene" steht drüber, "wie froh dürfen wir sein, uns Türken zu nennen".

Diese Schule ist nicht etwa eine Ausnahme - Atatürk ist 70 Jahre nach seinem Tod allgegenwärtig in der Türkei. Straßen sind nach ihm benannt, Stadien, Flughäfen. In jedem Büro hängt sein Porträt an der Wand, in vielen Restaurants, in Wohnzimmern, an wichtigen Gebäuden. Sein Gesicht prangt auf jedem Geldschein. Die Atatürk-Fanpage auf Facebook hat über eine Million Anhänger. Winston Churchill bringt es auf gerade 3500.

spiegel.de

Winterliche Dächer in Linz

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Kühne Auslegung

„Der Stern, den die Weisen schon bei seinem Aufgehen beobachtet hatten, ging ihnen voraus. Genau über der Stelle, wo das Kind war, blieb er stehen.“

Eine solche Aussage kann von einem natürlichen Stern nicht gemacht werden.

Wir können nicht einmal ein hochfliegendes Flugzeug – dessen Flughöhe etwa zehn Kilometer beträgt – einem Haus zuordnen.

Wie sollte der Stern außerdem stehen bleiben?

Ein Komet ist von allen wissenschaftlich in Frage kommenden Objekten am dichtesten an der Erde. Aber seine Distanz beträgt immer noch minimal eine Million Kilometer, etwa 3fache Mondentfernung.

Auch eine Planetenkonjunktion von Jupiter und Saturn kann es nicht gewesen sein. Denn diese Planeten sind mindestens fünfmal weiter von der Sonne als wir.

Heutzutage kann man auch Satelliten als eine Art beweglichen Stern sehen. Der Abstand der Internationalen Weltraumstation ISS zur Erde beträgt etwa 350 Kilometer.

Es war ein Fluggerät

Der Stern, wie er im Matthäusevangelium beschrieben wird, könnte aber auch ein dem Hubschrauber vergleichbares Fluggerät in wenigen hundert Metern Höhe mit einem Scheinwerfer gewesen sein.

Fliegende Objekte dieser Art werden im Alten Testament genannt. In Genesis 15,17 ist während des Opfers des Abraham nachts von einem „rauchenden Ofen“ und von einer „Feuerflamme“ die Rede, die zwischen den Opferstücken dahinfuhren.

In Exodus 13,21 wird gesagt, daß der Herr seinem Volk beim Auszug aus Ägypten am Tag in einer Wolkensäule und nachts in einer Feuersäule vorausging.

Schon der Prophet Ezechiel berichtet am Anfang seines Buches von einer Art Raumschiff, das der NASA-Konstrukteur Josef F. Blumrich rekonstruierte.

Folglich sollte es zur Zeit der Geburt Jesu kein Problem gewesen sein, einen „Stern“, eine Wolken-, Feuer- oder Rauchsäule an der richtigen Stelle fliegen zu lassen.


Aus einem Artikel auf kreuz.net

Zum Nachdenken anregend

Eine Tafel im 9. Bezirk wirft bei mir die Frage auf, welche Arten von Sicherheit es denn noch geben kann... Der Glaube schenkt uns nicht Sicherheit, sondern nur Gewissheit. Sollte so etwas gemeint sein? Für das Seelenheil st die MA 48 jedenfalls nicht zuständig. Und gegen das innere Ausgleiten und Abrutschen hilft auch kein Streusalz.