Freitag, 19. Dezember 2008

Im Kaffeehaus

Werbung für christliche Zeitschriften

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teensmag - trends glaube action tiefgang
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Echt jung, echt angesagt, echt Jesus. Für Sportfans und Bastelfreaks, für Musikcracks, Nachdenkliche und Thementaucher. teensmag sagt, dass Glaube Spaß macht und gar nicht gaga ist. Die Zeitschrift, die mit Gott und Freunden zusammenbringt. Weil teensmag Teens mag.


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dran - Das Magazin zum Selberglauben
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Leidenschaft leben. Kritisch fragen. Mit Jesus abgehen. Stolpern. Gottes Flüstern hören. Geistliche Themen und aktuelle Ereignisse durchdenken. Fair leben. Kurz: dran ist für das Leben mit Jesus zwischen Hotel Mama und Karrierestart, zwischen Schreibtisch, Streit und Shoppingtrip. Tiefgehend und künstlerisch, laut und leise – dran ist so wie wir. Regelmäßig. Neunmal im Jahr. Denn: Wer selberglaubt, bleibt selber dran.

Zeitschriftenwerbungen im Newsletter von jesus.de

Gibt es wirklich Menschen, die auf solche Art von Werbung anspringen? Ich kann nur staunen.

Unter der Vergoldung scheint aber das Leiden auf

Kruzifix in der Sakristei der Lutherkirche

Weihnachtsspam

Registriere Dich völlig kostenlos und knüpfe noch heute Kontakte zu über 250.000 kontaktsuchenden Frauen und Männern. Du wirst sehen, sich verabreden kann so einfach sein.

(Aus einer dieser unerwünschten E-mail-Nachrichten, die es trotz allem durch die SPAM-Filter geschafft haben.)

Gleich eine Viertelmillion? Noch heute? Klingt ziemlich anstrengend. "Seid umschlungen, Millionen!", das meinte Schiller doch wohl metaphorisch, oder?

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Grau in Grau

Lieber Web als Sex

Sex ist doch nicht alles. Jedenfalls legen das die Ergebnisse einer Umfrage mit mehr als 2000 Teilnehmern nahe, die Harris Interactive im Auftrag des Chipherstellers Intel durchführte. Das überraschende Ergebnis: Fast jeder dritte Mann (30 Prozent) würde eher zwei Wochen lang auf Sex verzichten als sich freiwillig für den gleichen Zeitraum vom Netz abklemmen zu lassen.

Bei Frauen liegt die Bereitschaft zur webinduzierten Enthaltsamkeit mit 46 Prozent sogar noch viel höher. Fast zwei Drittel (65 Prozent) der Befragten gestanden ein, ohne Internet-Zugang nicht mehr leben zu können. Was das alles vor dem Hintergrund, dass wir 2009 das Darwin-Jahr begehen, aus evolutionsbiologischer Sicht für uns bedeutet, mag man gar nicht bis ans einsame Ende durchdenken.


Der Himmel über Wien...



















... ist immer wieder ein Erlebnis. Im Winter freilich überwiegt der Hochnebel, da liegt Wien unter einer großen grauen Glocke. Es ist gut und wichtig, die Himmelsbilder aus anderen Zeiten des Jahres im Herzen zu tragen.

Dienstag, 16. Dezember 2008

Gegen die Seelenschwärze

Dichtung ist Lichttherapie, auch wenn sie dunkel ist.

Norbert Hummelt

Blick aus der U-Bahn-Station Michelbeuern am Morgen

Katholisch notfalls auch ohne Standesamt...

Die katholische Kirche regelt ihre Traupraxis neu: Vom 1. Januar 2009 an sind in Deutschland kirchliche Trauungen bei fehlender standesamtlicher Eheschließung möglich. Das Verbot der kirchlichen Trauung ohne vorhergehende standesamtliche Eheschließung entfällt nach der Novellierung des Personenstandrechts. Für evangelische Christen wird sich hingegen nichts ändern: Schon bei der Urteilsverkündung hatte die Evangelische Kirche in Deutschland durchblicken lassen, substantiell nichts an der Traupraxis ändern zu wollen und die kirchliche Eheschließung weiter von der standesamtlichen abhängig zu machen.

Eine kirchliche Trauung bleibt nach kirchlichem Recht jedoch ohne Rechtsfolgen im staatlichen Rechtsbereich. Daher ist der katholischen Kirche daran gelegen, dass auch eine zivilrechtliche Ehe geschlossen wird. In etlichen deutschen Bistümern werden derzeit Regelungen erlassen. 

Im Bistum Aachen setzte Bischof Heinrich Mussinghoff eine Ordnung in Kraft mit Wirkung vom 1. Januar 2009, die die Vorgehensweise bei kirchlichen Trauungen ohne zivile Eheschließung regelt. Ihr zufolge soll eine kirchliche Trauung ohne vorhergehende Zivileheschließung nur im Ausnahmefall erfolgen, wenn eine standesamtliche Eheschließung für die Brautleute unzumutbar ist. (...) 

Bei der Vorbereitung einer kirchlichen Trauung ohne vorhergehende standesamtliche Eheschließung sollen die Brautleute eine Einverständniserklärung abgeben. Sie erbitten die kirchliche Trauung im Bewusstsein, dass diese keine rechtlichen Wirkungen im staatlichen Bereich entfaltet. Die Brautleute müssen versprechen, alle Pflichten zu übernehmen und gewissenhaft zu erfüllen, die sie mit der kirchlichen Trauung übernehmen; dazu gehört insbesondere auch die materielle Fürsorge der Ehepartner füreinander und für aus der Ehe hervorgehende Kinder. Ferner müssen die Brautleute die Gründe angeben, warum sie eine standesamtliche Eheschließung nicht wollen. Die Erklärung der Brautleute ist von den Brautleuten vor dem zuständigen Pfarrer oder seinem Beauftragten zu unterschreiben. Nach der kirchlichen Trauung soll dann die vorgeschriebene Eintragung in die Kirchenbücher erfolgen.

Die Evangelische Kirche Deutschland (EKD) teilte in einer Mitteilung auf Ihrer Homepage mit, dass sie keine kirchlichen Hochzeiten mit dem Segen Gottes ohne staatlichen Trauschein durchführen werde. Dieses ließe das evangelische Kirchenrecht nicht zu. Der Vizepräsident der Evangelisch-reformierten Kirche, Johann Weusmann, erklärte bereits im Juli dieses Jahres, die Evangelisch-reformierte Kirche halte an der Anknüpfung der kirchlichen Trauung an die Zivilehe fest, da das bürgerliche Recht wesentliche Kriterien des evangelischen Eheverständnisses zur Grundlage habe. Das Kirchenrecht bedürfe erst dann einer Änderung, wenn auch die Zivilehe nicht mehr auf den Grundlagen Freiwilligkeit, Verbindlichkeit, Verlässlichkeit und Dauer beruhen würde. 


jesus.de

Dieser Fall tritt vermutlich vor allem bei Pensionisten auf: Bei ihnen könnte eine standesamtliche Trauung zur Kürzung von Pensionen und damit zur Minderung des Einkommens führen.