Donnerstag, 4. Juni 2009
Mittwoch, 3. Juni 2009
Die christliche Frau
Was sind Eigenschaften, die ein christlicher Ehemann bei seiner Frau wünscht? Im Folgenden der Versuch einer Auflistung. Hoffentlich ist jedoch niemand so unreif und hofft, alle diese Züge bei einer einzigen Frau zu finden.
Zuallererst sollte sie eine gottesfürchtige Frau sein - eine Frau, die nicht nur wiedergeboren, sondern auch geistlich gesinnt ist. Sie setzt Christus an die erste Stelle in ihrem Leben. Sie ist eine Frau des Gebets und aktiv im Dienst für den Herrn. Eine Frau mit christlicher Charakterstärke und Rechtschaffenheit, die ihr Mann geistlich respektieren kann, und die wiederum ihn respektiert.
Sie ist eine Frau, die ihre gottgegebene Stellung der Unterwürfigkeit einnimmt, und die ihrem Gatten aktiv hilft, seiner Stellung als Haupt zu entsprechen... Sie ist ihrem Ehegelübde treu... Sie ist eine gute Frau und Mutter ihrer Kinder... Sie ist in ihrer Erscheinung gepflegt und anziehend, vermeidet aber modische Extreme, ist feminin und damenhaft, aber nicht extravagant.
Diese ideale Frau ist eine gute Hausfrau, welche die Wohnung ordentlich und sauber hält und die Haushaltsführung gewandt und sicher bewältigt. Sie versorgt die Familie mit gutem Essen und geregelten Zeiten und erweist anderen gern Gastfreundschaft... Es braucht nicht eigens erwähnt zu werden, dass sie die Ziele und Interessen ihres Mannes teilen sollte. Wenn es Schwierigkeiten gibt, ist sie bereit, ihre Probleme offenzulegen, anstatt sich in Schweigen zu hüllen, zu schmollen und eingeschnappt zu sein. Sie ist bereit, über unterschiedliche Auffassungen zu reden und ist auch in der Lage, sich zu entschuldigen oder Sünde zu bekennen, wo es nötig ist.
Sie ist keine neugierige Klatschtante, die sich in anderer Leute Angelegenheiten einmischt. Sie hat einen sanften und stillen Geist und ist nicht nörglerisch und zänkisch.
Sie trägt das ihre dazu bei, dass die Familie mit den vorhandenen Finanzen auskommt. Sie ist nicht besessen von der Sucht nach ausgefallenen Dingen und will nicht um jeden Preis mit den Nachbarn Schritt halten. Sie ist auch bereit, Unglück und Not zu ertragen, wenn es nötig sein sollte. Sie erfüllt die ehelichen Pflichten ihrem Mann gegenüber freudig, nicht passiv oder gleichgültig.
Sie hat ein fröhliches Temperament, ist ein guter Kamerad, nicht auf gesellschaftlichen Aufstieg bedacht, und absolut vertrauenswürdig. Ehemänner sollten dankbar sein, wenn sie eine Mehrzahl dieser Züge bei ihrer Frau vorfinden, und Frauen können dies als eine Checkliste verwenden, um mehr und mehr dem Frauenbild nach Gottes Gedanken zu entsprechen.
Andacht (aus "Licht auf dem Weg") zu Sprüche 31,10 (auf jesus.ch)
Nur ein Ideal? Im pietistischen Württemberg gibt es das hier und da noch, zweifellos. Aber insgesamt hört sich das alles 50 oder 60 Jahre alt an. Das Ideal einer vergangenen Epoche.
Zuallererst sollte sie eine gottesfürchtige Frau sein - eine Frau, die nicht nur wiedergeboren, sondern auch geistlich gesinnt ist. Sie setzt Christus an die erste Stelle in ihrem Leben. Sie ist eine Frau des Gebets und aktiv im Dienst für den Herrn. Eine Frau mit christlicher Charakterstärke und Rechtschaffenheit, die ihr Mann geistlich respektieren kann, und die wiederum ihn respektiert.
Sie ist eine Frau, die ihre gottgegebene Stellung der Unterwürfigkeit einnimmt, und die ihrem Gatten aktiv hilft, seiner Stellung als Haupt zu entsprechen... Sie ist ihrem Ehegelübde treu... Sie ist eine gute Frau und Mutter ihrer Kinder... Sie ist in ihrer Erscheinung gepflegt und anziehend, vermeidet aber modische Extreme, ist feminin und damenhaft, aber nicht extravagant.
Diese ideale Frau ist eine gute Hausfrau, welche die Wohnung ordentlich und sauber hält und die Haushaltsführung gewandt und sicher bewältigt. Sie versorgt die Familie mit gutem Essen und geregelten Zeiten und erweist anderen gern Gastfreundschaft... Es braucht nicht eigens erwähnt zu werden, dass sie die Ziele und Interessen ihres Mannes teilen sollte. Wenn es Schwierigkeiten gibt, ist sie bereit, ihre Probleme offenzulegen, anstatt sich in Schweigen zu hüllen, zu schmollen und eingeschnappt zu sein. Sie ist bereit, über unterschiedliche Auffassungen zu reden und ist auch in der Lage, sich zu entschuldigen oder Sünde zu bekennen, wo es nötig ist.
Sie ist keine neugierige Klatschtante, die sich in anderer Leute Angelegenheiten einmischt. Sie hat einen sanften und stillen Geist und ist nicht nörglerisch und zänkisch.
Sie trägt das ihre dazu bei, dass die Familie mit den vorhandenen Finanzen auskommt. Sie ist nicht besessen von der Sucht nach ausgefallenen Dingen und will nicht um jeden Preis mit den Nachbarn Schritt halten. Sie ist auch bereit, Unglück und Not zu ertragen, wenn es nötig sein sollte. Sie erfüllt die ehelichen Pflichten ihrem Mann gegenüber freudig, nicht passiv oder gleichgültig.
Sie hat ein fröhliches Temperament, ist ein guter Kamerad, nicht auf gesellschaftlichen Aufstieg bedacht, und absolut vertrauenswürdig. Ehemänner sollten dankbar sein, wenn sie eine Mehrzahl dieser Züge bei ihrer Frau vorfinden, und Frauen können dies als eine Checkliste verwenden, um mehr und mehr dem Frauenbild nach Gottes Gedanken zu entsprechen.
Andacht (aus "Licht auf dem Weg") zu Sprüche 31,10 (auf jesus.ch)
Nur ein Ideal? Im pietistischen Württemberg gibt es das hier und da noch, zweifellos. Aber insgesamt hört sich das alles 50 oder 60 Jahre alt an. Das Ideal einer vergangenen Epoche.
Gott anrufen
Wenn Du in mir säßest, müßte ich Dir nicht schreiben. Ich Unglückswurm im Leidensschoß - welches Fernamt soll ich anrufen, Dich zu sprechen, welche Telephonnummer hat Christus? Seine Stimme ist noch hörbar.
O Gott - Du, den ich noch nicht liebe, nur scheue, zu Deinen Füßen knie ich Reue, ich kenne Dich nicht. Du sollst keine Grenzen haben zwischen Dir und mir. Wenn ich in Deinem Herzen bin, ist Alles gut, und wenn ich nicht in Deinem Herzen bin, ist Alles verloren (...).
Albert Ehrenstein: Briefe an Gott
O Gott - Du, den ich noch nicht liebe, nur scheue, zu Deinen Füßen knie ich Reue, ich kenne Dich nicht. Du sollst keine Grenzen haben zwischen Dir und mir. Wenn ich in Deinem Herzen bin, ist Alles gut, und wenn ich nicht in Deinem Herzen bin, ist Alles verloren (...).
Albert Ehrenstein: Briefe an Gott
Einsicht
Würde ein Senner glücklich auf einer Hallig? Vielleicht kann ihn Verliebtheit verblenden. Aber über kurz oder lang wird er erkennen, dass das Meer nicht sein Lebensraum ist. So geht es mir. Zum Familienmenschen bin ich einfach nicht geboren. Es erkenne ein jeder seine Bestimmung!
Dienstag, 2. Juni 2009
Liebe und Gerechtigkeit
Zwei große Sehnsüchte im Menschen: Liebe, Zuwendung, Anerkennung usw. Und: Gerechtigkeit.
Beides kann in Konflikt geraten, etwa in der Begegnung mit Gott: Zwar wünschen wir uns den lieben Gott, aber wir werden an ihm irre, wenn wir erwachsen werden. Zu viel Leid, Unglück, Ungerechtigkeit begegnet uns. Darum die Sehnsucht danach, dass es wenigstens nach dem Tode einen Ausgleich geben möge.
Und mit der Sehnsucht nach Gerechtigkeit hängt auch der Drang der Selbsterlösung zusammen: Wir wollen uns das Heil nicht schenken lassen, wir wollen es uns erarbeiten, verdienen.
Darum ist ja auch der Buddhismus so beliebt: Ein eigener Weg der Erfahrung und der Entwicklung, das reizt.
Aber am Ende hilft uns doch nichts, kein eigenes Streben, keine Mühe, wenn uns Gottes Gnade nicht zieht.
Beides kann in Konflikt geraten, etwa in der Begegnung mit Gott: Zwar wünschen wir uns den lieben Gott, aber wir werden an ihm irre, wenn wir erwachsen werden. Zu viel Leid, Unglück, Ungerechtigkeit begegnet uns. Darum die Sehnsucht danach, dass es wenigstens nach dem Tode einen Ausgleich geben möge.
Und mit der Sehnsucht nach Gerechtigkeit hängt auch der Drang der Selbsterlösung zusammen: Wir wollen uns das Heil nicht schenken lassen, wir wollen es uns erarbeiten, verdienen.
Darum ist ja auch der Buddhismus so beliebt: Ein eigener Weg der Erfahrung und der Entwicklung, das reizt.
Aber am Ende hilft uns doch nichts, kein eigenes Streben, keine Mühe, wenn uns Gottes Gnade nicht zieht.

