In Locarno stellt Michel Houellebecq sein Regie-Debüt, die Eigenromanverfilmung "Die Möglichkeit einer Insel" vor. Barbara Gärtner hat ihn zum Gespräch getroffen, in dem er wenig, aber immerhin erklärt, warum es keinen expliziten Sex gibt in dem Film: "Wenn man Sex zeigt, gibt es immer ein Problem mit den Männern; die männlichen Genitalien sind einfach nicht schön. Ich habe schon einmal einen erotischen Kurzfilm gemacht, darin waren aber nur Frauen beim Sex zu sehen. Doch bei einem längeren Film nur vögelnde Frauen zu zeigen, ist ja langweilig. Sex lässt sich nicht verfilmen, darüber kann man höchstens schreiben."
perlentaucher.de über das Feuilleton der Süddeutschen Zeitung vom 18.08.2008
Immer diese Männer - sie sind doch das eigentlich problematische Geschlecht, das weiß die Kriminalitätsstatistik ebenso wie die Schulpolitik... Und nicht einmal schön sind sie, eigentlich müsste man als Mann doch fast verzweifeln - und staunen, was Frauen nur an Männern finden.
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