In Österreich hat die Medienaufsicht eine Rüge gegen den Beratungssender "Telemedial" ausgesprochen. Ein Geisterheiler hatte in dem Programm, das über Satellit auch in Deutschland zu sehen ist, behauptet, Krankheiten der Anrufer mit Hilfe eines Engels beseitigen zu können. Die Regulierungsbehörde "KommAustria" sieht hierin einen Verstoß gegen das in Österreich geltende Privatfernsehgesetz.
Denn laut diesem dürfen die Sender keine Verhaltensweise der Zuschauer fördern, "die die Gesundheit oder Sicherheit gefährden", meldet die "Stuttgarter Zeitung". Der Fernsehratgeber Walter von Berg allerdings habe in einer Sendung im vergangenen August den Eindruck hervorgerufen, eine schulmedizinische Behandlung mit seiner Engel-Therapie ersetzen zu können.
Anrufer hatten am Telefon ihre gesundheitlichen Beschwerden beschrieben, die von Berg mit der Frage "Raphael, was sagst du?" angeblich an einen Engel weiterleitete. Anschließend suchte er über ein Pendel nach einer Antwort und führte eine Art Fernbehandlung durch. Eine Anruferin mit Verdauungsbeschwerden etwa überlieferte er Raphaels Botschaft: "Wir sind im Darm und arbeiten einen neuen Darm ein."
Sonntag, 6. April 2008
Engel im Darm
Samstag, 5. April 2008
Freitag, 4. April 2008
Als ob ich das alles schon lange kenne...
Der Ennui
Blaise Pascal
Gender Mainstreaming und Familie
Die Ideologie des Gender Mainstreaming gefährde die ohnehin geschwächte Familie in Deutschland, sagt Günter Rohrmoser (Stuttgart).
(…) Einen scharfen Angriff auf die Familie sieht der evangelische Sozialphilosoph Professor Günter Rohrmoser (Stuttgart) im sogenannten Gender Mainstreaming, das von der Bundesregierung und auch von kirchlichen Gruppierungen unterstützt wird, um die Gleichstellung von Mann und Frau auf allen gesellschaftlichen Ebenen durchzusetzen.
Kritiker sprechen von einer Ideologie, die propagiere, dass Geschlechterrollen ausschließlich sozial erlernt würden und damit veränderbar seien, was zu einer Verwischung der Unterschiede zwischen Mann und Frau führe. Wie Rohrmoser bei der Jahrestagung des Vereins „Die Wende“ in Schwäbisch Gmünd sagte, gefährde diese Ideologie die ohnehin geschwächte Familie in Deutschland.
So verzichte eine der reichsten Gesellschaften der Welt zunehmend auf Nachwuchs und arbeite so an seiner „biologischen Selbstabschaffung“. Ein Volk müsse aber nicht nur Interesse an seiner biologischen, sondern auch an seiner kulturellen Reproduktion haben.
„Das Schicksal der Kultur hängt davon ab, ob es eine Institution gibt, die das erreichte kulturelle Niveau halten kann und nicht abbricht“, so der Philosoph. Diese Institution sei die Familie. Das Gender Mainstreaming gefährdet seiner Ansicht nach zudem die Meinungsfreiheit.
Wer die Position ablehne, dass sexuelle Präferenzen beliebig seien und jeder auf sexuellem Gebiet das leben könne, was er für richtig halte, werde wie ein Rassist und Antisemit behandelt. In diesem Punkt sei auch die evangelische Kirche zu kritisieren. „Eine Kirche, die zwei schwule Pfarrer im Pfarrhaus leben lässt – auf so eine Kirche können sich Christen nicht mehr verlassen.“
http://www.kath.net/detail.php?id=19467












