Montag, 19. Mai 2008

Her mit den Chimären!

In Großbritannien können Embryonen aus menschlichem Erbgut und Eizellen von Tieren für die Forschung geschaffen werden. Das Parlament in London beschloss dies am späten Montagabend - Kritiker sind schockiert.

Das Unterhaus in London stimmte am Montagabend mit 336 zu 176 Stimmen gegen einen Antrag, generell die Produktion von solchen Chimären zu verbieten. (...)

Britische Forscher hoffen, mit den aus diesen Mischwesen gewonnenen Stammzellen Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson besser behandeln zu können. Nach Angaben der Universität Newcastle von Anfang April wurden bereits Embryonen aus menschlichem Erbgut, das aus Hautzellen gewonnen wurde, und Eizellen von Kühen geschaffen. Ein Argument der Forscher ist, dass tierische Eizellen im Gegensatz zu menschlichen unbegrenzt zur Verfügung stünden. Die Embryonen seien nach drei Tagen wieder zerstört worden, hieß es.

Die katholische Kirche nannte die Erzeugung solcher Embryonen "monströs". In dieser Weise dürfe nicht mit Leben herumgepfuscht werden. Ähnliche Experimente wie in Großbritannien wurden nach Auskunft der jeweiligen Wissenschaftler bereits 1998 in den USA und 2002 in Südkorea vorgenommen. 2003 veröffentlichten chinesische Forscher eine Arbeit über das Herstellen eines Embryonen aus Kaninchen-Eizellen und menschlichem Erbgut im Fachjournal "Cell Research".

FTD.de 19.05.2008, 21.40 Uhr

Der Mensch kennt seine Grenzen nicht, und Wissenschaft wird sich auch durch Verbote nicht abhalten lassen, immer wieder das zu versuchen, was doch möglich ist.
Babel ist überall, die Turmbaumeister warten in jedem Labor. Verantwortung ist ein leeres Wort - jedenfalls wenn ein Blick gefordert wäre, der über den Tellerrand der eigenen Karriere und Konkurrenzfähigkeit hinaus reichen müsste.

Am AKH

Eine kleine Religionskunde

Some thoughts on the world's RELIGIONS:

  • Taoism: Shit happens.
  • Confucianism: Confucius says: "Shit happens".
  • Buddhism: If shit happens, it's not really shit.
  • Islam: If shit happens, it's the will of Allah.
  • Judaism: Why does this shit always happen to us?
  • Hinduism: This shit happened in my last life too.
  • Protestantism: Shit happens because you don't work hard enough.
  • Catholicism: Shit happens because you are bad.
  • Zen: What is the sound of one shit happening?
  • Moonies: Only happy shit happens.
  • Christian Science: Shit is in your mind.
  • Agnosticism: Maybe shit happens, maybe it doesn't.
  • Jehova's Witnesses: Let us in and we'll tell you why shit happens.
  • Rastafarianism: Let's smoke this shit.
  • Hare Krishna: Shit Happens, Shit Happens, Shit Shit Happens Happens, Shit Happens, Rama Rama.
  • Atheism: No shit.
Eine Internetfundsache

Schönheit am Wege

Baustelle U-Bahn-Station Nußdorfer Straße.

Zukunft

"Die Zukunft lag ungewiss in unseren Händen, ungewiss - und verheißungsvoll."

Aus dem Film "Goodbye Lenin"

Sonntag, 18. Mai 2008

Ohne Titel

Überleben

Einige Überlebende, die fast 100 Stunden nach dem Beben noch aus den Trümmern gerettet worden waren, schilderten, wie sie sich am Leben hielten. Der 46-jährige Peng Zhijun berichtete, seinen eigenen Urin getrunken und sich von Papiertaschentüchern und Zigaretten ernährt zu haben. „Ich musste mich selber retten“, sagte der Mann laut Xinhua. Er steckte mit einem gebrochenen Arm und leichten Beinverletzungen in den Trümmern eines Gebäudes in Beichuan fest. „Ich habe Zigaretten auseinandergebrochen und den Tabak gegessen. Als die Zigaretten aufgebraucht waren, habe ich die Papiertaschentücher genommen.“

Immer wieder hatte Peng Zhijun gegen eine eingestürzte Wand geklopft, um auf sich aufmerksam zu machen. Als fast 100 Stunden vorbei waren, habe ihn ein Bergungstrupp gefunden. „Sie waren begeistert, mich lebend zu finden - so wie ich. Ich habe laut geweint.“ Drei andere Überlebende wurden mit ihm geborgen. Auch sie hatten ihren Urin getrunken. Er habe andere ermutigt, seinem Beispiel zu folgen, sagte Peng Zhijun. „Aber sie haben nicht gehört.“ Mehr als zehn Verschüttete seien um ihn herum gewesen. „Am Anfang waren sie alle noch am Leben.“

Aus einem FAZ-Artikel über das Erdbeben in China

Wie aus einer anderen Welt

NO KIDS, NO GRANNIES

"Die Stille in Kirchen,
das Geschrei in Kindergärten
die Beschwerden der Nachbarn,
die Kleidervorschrift in Banken,
das Raunzergesicht im Supermarkt,
...NO, nicht im HENRY VILLAGE –
hier beginnt DEIN Urlaub!

NO KIDS, NO GRANNIES
Babyflascherl, Schwimmflügerl, lautes Gekreische… keine Angst,

„NO Kids“
5-Uhr-Tee, Bingoabend, Genörgel über laute Musik… keine Panik,

„NO Grannies“
„NO Kids, NO Grannies“, genau das ist Henry Village mit ausschließlich jungen, lässigen, coolen Ladies und Gents zwischen 18 und 30 Jahren, die gemeinsam einen geilen Urlaub erleben."

Werbung für einen österreichischen Partyclub in Tunesien

Nichts soll den Spaß stören, bitte... Nun gut, man kann Urlaub für bestimmte Zielgruppen anbieten, aber diese Werbung hat für mich etwas Aggressives, ja Menschenverachtendes.