Samstag, 8. Mai 2010
Freitag, 7. Mai 2010
Jeder sieht, was er sehen will
Donnerstag, 6. Mai 2010
Die Macht der Freude wider den Teufel und seine Scharen
Thomas von Celano, Vita secunda des hl. Franziskus § 125
Griechenland ist wo?
Das Schöne an Klischees ist, dass sie, entgegen weitverbreiteten Vorurteilen, letztlich dann doch meist zutreffen.
Von den Griechen gibt es etwa das Klischee, dass sie es gern ein wenig gemütlicher angehen, Vorschriften eher großzügig auslegen und nicht gerade durch übertriebenen Arbeitseifer auffallen. Die Schlüsse daraus zu ziehen bleibt selbstverständlich Ihnen überlassen.
Und anderorts ist es auch nicht viel anders. Dass es um die englische Küche ähnlich schlecht bestellt ist wie um den deutschen Humor, wird jeder bestätigen können, der schon einmal in England gegessen beziehungsweise einen „Comedian“ im deutschen Fernsehen gesehen hat.
Von uns Österreichern gibt es übrigens das Klischee, dass wir es gern ein wenig gemütlicher angehen, Vorschriften eher großzügig auslegen und nicht gerade durch übertriebenen Arbeitseifer auffallen. Wie meinte schon der Ökonom Paul Krugman im Vorjahr: „Island und Irland geht es ziemlich schlecht, Österreich könnte sich dieser Liga anschließen.“ Da wollen wir mal hoffen, dass nicht jedes Klischee zutrifft.
Mittwoch, 5. Mai 2010
Hochbetrieb auf unserer Baustelle
Jesus Sirach 40
1 Großes Elend ist jedem Menschen zugeteilt, und ein schweres Joch liegt auf den Menschenkindern von Mutterleib an, bis sie zur Erde zurückkehren, die unser aller Mutter ist. 2 Da sind immer Sorge, Furcht, Hoffnung und zuletzt der Tod 3 sowohl bei dem, der in hohen Ehren sitzt, wie bei dem, der im Staube liegt; 4 sowohl bei dem, der Purpur und Krone trägt, wie bei dem, der einen groben Kittel anhat. Da sind immer Zorn, Eifersucht, Kummer, Unfriede und Todesfurcht, Hass und Streit.
5 Und wenn einer des Nachts auf seinem Bett ruhen und schlafen soll, beunruhigen ihn allerlei Gedanken. 6 Wenn er schon ein wenig ruht, so ist's doch nichts damit; denn bald ist ihm im Schlaf, als wäre es Tag und er sähe die Feinde kommen, und er erschrickt im Traum, als fliehe er aus der Schlacht; 7 und im Augenblick der Not wacht er auf und ist heilfroh, dass die Furcht umsonst war.
8 Dies widerfährt allem Fleisch, sowohl Menschen wie Vieh, aber den Gottlosen siebenmal mehr: 9 Mord, Blutvergießen, Streit, Schwert, Unglück, Hunger, Verderben und Plage: 10 Das alles ist den Gottlosen zugeteilt; denn auch die Sintflut musste um ihretwillen kommen. 11 Alles, was aus der Erde kommt, muss wieder zu Erde werden, wie alle Wasser wieder ins Meer fließen.

