Donnerstag, 6. Mai 2010

Die Macht der Freude wider den Teufel und seine Scharen

Der hl. Franziskus sagt: „Gegen alle Machenschaften und Listen des Feindes verteidigt mich immer noch am besten der Geist der Freude. Der Teufel freut sich dann am meisten, wenn er einem Diener Gottes die Freude seiner Seele geraubt hat. Er hält immer einen Vorrat an Staub bereit, den er, durch irgendein Kellerloch, ins Gewissen bläst, um eine helle Seele dunkel zu machen. Aber einer von Freude geschwellten Seele versucht er vergeblich, sein tödliches Gift einzuflößen. Die Dämonen richten nichts aus gegen einen Diener Christi, der, wenn sie ihm begegnen, voll heiliger Heiterkeit ist. Dagegen lässt sich eine verdrossene, mürrische und bedrückte Seele leicht von der Traurigkeit überwältigen oder von falschen Vergnügungen in Beschlag nehmen.

Thomas von Celano, Vita secunda des hl. Franziskus § 125

Auch in der Provinz...

Griechenland ist wo?

Das Schöne an Klischees ist, dass sie, entgegen weitverbreiteten Vorurteilen, letztlich dann doch meist zutreffen.

Von den Griechen gibt es etwa das Klischee, dass sie es gern ein wenig gemütlicher angehen, Vorschriften eher großzügig auslegen und nicht gerade durch übertriebenen Arbeitseifer auffallen. Die Schlüsse daraus zu ziehen bleibt selbstverständlich Ihnen überlassen.

Und anderorts ist es auch nicht viel anders. Dass es um die englische Küche ähnlich schlecht bestellt ist wie um den deutschen Humor, wird jeder bestätigen können, der schon einmal in England gegessen beziehungsweise einen „Comedian“ im deutschen Fernsehen gesehen hat.

Von uns Österreichern gibt es übrigens das Klischee, dass wir es gern ein wenig gemütlicher angehen, Vorschriften eher großzügig auslegen und nicht gerade durch übertriebenen Arbeitseifer auffallen. Wie meinte schon der Ökonom Paul Krugman im Vorjahr: „Island und Irland geht es ziemlich schlecht, Österreich könnte sich dieser Liga anschließen.“ Da wollen wir mal hoffen, dass nicht jedes Klischee zutrifft.


oliver.pink@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.05.2010)

Mittwoch, 5. Mai 2010

Hochbetrieb auf unserer Baustelle









Die Arbeiten an unserer Kirche gehen munter voran.
Mitunter sind vier Gewerke gleichzeitig zugange.
Am 20. Juni wollen wir die Vollendung der Arbeiten feiern,
und es sieht ganz gut aus...

Ein großes Lob an unseren Architekten DI Fürstl!

Jesus Sirach 40

1 Großes Elend ist jedem Menschen zugeteilt, und ein schweres Joch liegt auf den Menschenkindern von Mutterleib an, bis sie zur Erde zurückkehren, die unser aller Mutter ist. 2 Da sind immer Sorge, Furcht, Hoffnung und zuletzt der Tod 3 sowohl bei dem, der in hohen Ehren sitzt, wie bei dem, der im Staube liegt; 4 sowohl bei dem, der Purpur und Krone trägt, wie bei dem, der einen groben Kittel anhat. Da sind immer Zorn, Eifersucht, Kummer, Unfriede und Todesfurcht, Hass und Streit.

5 Und wenn einer des Nachts auf seinem Bett ruhen und schlafen soll, beunruhigen ihn allerlei Gedanken. 6 Wenn er schon ein wenig ruht, so ist's doch nichts damit; denn bald ist ihm im Schlaf, als wäre es Tag und er sähe die Feinde kommen, und er erschrickt im Traum, als fliehe er aus der Schlacht; 7 und im Augenblick der Not wacht er auf und ist heilfroh, dass die Furcht umsonst war.

8 Dies widerfährt allem Fleisch, sowohl Menschen wie Vieh, aber den Gottlosen siebenmal mehr: 9 Mord, Blutvergießen, Streit, Schwert, Unglück, Hunger, Verderben und Plage: 10 Das alles ist den Gottlosen zugeteilt; denn auch die Sintflut musste um ihretwillen kommen. 11 Alles, was aus der Erde kommt, muss wieder zu Erde werden, wie alle Wasser wieder ins Meer fließen.

Was soll mir das sagen?

Diese Metallpostkarte (auch als Schild zu verwenden) schenkte mir kürzlich ein lieber Freund aus der Gemeinde. Was soll mir das sagen?