Freitag, 5. Juni 2009
Evang. A.B.
Ganz einfach
Fortan befindet sich Dahlia in einer Art imaginierten Zwiegesprächs mit Gene und zeigt ihm, wie untauglich und anmaßend seine Tipps („Du willst leben? Dann kremple die Ärmel hoch. Du, lieber Leser, bist deines Glückes Schmied. Es ist dein Abenteuer, im großen Stil. Du sitzt am Steuer. Dies ist die größte Aufgabe deines Lebens.“) angesichts ihrer realen Lebenssituation sind.
Alberts kämpft in ihrem Buch gegen das weitverbreitete Vorurteil, dass Krebs nur die logische Folge eines unglücklichen Lebens und damit immer auch die Schuld des Erkrankten selbst ist. So ändert sich Dahlia auch angesichts der niederschmetternden Diagnose demonstrativ nicht. Sie hängt weiter auf ihrer Couch herum, nur dass ihr das Gras nun auf Rezept verschrieben wird. Während Alberts flapsige Sprache auf die Dauer ermüdet, bleiben viele scharfe Beobachtungen und können die esoterisch anmutenden Genesungstipps („Löse dich von allen Menschen, die nicht ganz und gar gut für dich sind“) vor allem als Handlungsanleitung für Gesunde herhalten.
Oder wie Gene und Dahlia sagen würden: „Wähle das Leben. Entscheide dich dafür, diese Krankheit zu überwinden. Entscheide dich dafür, ein langes, glückliches Leben zu führen. So einfach ist das.“ „Gene, du kannst mich mal.“
Aus der Rezension von Elisa Albert: Das Buch Dahlia in der "Presse" (Print-Ausgabe vom 31. 05. 2009)
Donnerstag, 4. Juni 2009
Mittwoch, 3. Juni 2009
Die christliche Frau
Zuallererst sollte sie eine gottesfürchtige Frau sein - eine Frau, die nicht nur wiedergeboren, sondern auch geistlich gesinnt ist. Sie setzt Christus an die erste Stelle in ihrem Leben. Sie ist eine Frau des Gebets und aktiv im Dienst für den Herrn. Eine Frau mit christlicher Charakterstärke und Rechtschaffenheit, die ihr Mann geistlich respektieren kann, und die wiederum ihn respektiert.
Sie ist eine Frau, die ihre gottgegebene Stellung der Unterwürfigkeit einnimmt, und die ihrem Gatten aktiv hilft, seiner Stellung als Haupt zu entsprechen... Sie ist ihrem Ehegelübde treu... Sie ist eine gute Frau und Mutter ihrer Kinder... Sie ist in ihrer Erscheinung gepflegt und anziehend, vermeidet aber modische Extreme, ist feminin und damenhaft, aber nicht extravagant.
Diese ideale Frau ist eine gute Hausfrau, welche die Wohnung ordentlich und sauber hält und die Haushaltsführung gewandt und sicher bewältigt. Sie versorgt die Familie mit gutem Essen und geregelten Zeiten und erweist anderen gern Gastfreundschaft... Es braucht nicht eigens erwähnt zu werden, dass sie die Ziele und Interessen ihres Mannes teilen sollte. Wenn es Schwierigkeiten gibt, ist sie bereit, ihre Probleme offenzulegen, anstatt sich in Schweigen zu hüllen, zu schmollen und eingeschnappt zu sein. Sie ist bereit, über unterschiedliche Auffassungen zu reden und ist auch in der Lage, sich zu entschuldigen oder Sünde zu bekennen, wo es nötig ist.
Sie ist keine neugierige Klatschtante, die sich in anderer Leute Angelegenheiten einmischt. Sie hat einen sanften und stillen Geist und ist nicht nörglerisch und zänkisch.
Sie trägt das ihre dazu bei, dass die Familie mit den vorhandenen Finanzen auskommt. Sie ist nicht besessen von der Sucht nach ausgefallenen Dingen und will nicht um jeden Preis mit den Nachbarn Schritt halten. Sie ist auch bereit, Unglück und Not zu ertragen, wenn es nötig sein sollte. Sie erfüllt die ehelichen Pflichten ihrem Mann gegenüber freudig, nicht passiv oder gleichgültig.
Sie hat ein fröhliches Temperament, ist ein guter Kamerad, nicht auf gesellschaftlichen Aufstieg bedacht, und absolut vertrauenswürdig. Ehemänner sollten dankbar sein, wenn sie eine Mehrzahl dieser Züge bei ihrer Frau vorfinden, und Frauen können dies als eine Checkliste verwenden, um mehr und mehr dem Frauenbild nach Gottes Gedanken zu entsprechen.
Andacht (aus "Licht auf dem Weg") zu Sprüche 31,10 (auf jesus.ch)
Nur ein Ideal? Im pietistischen Württemberg gibt es das hier und da noch, zweifellos. Aber insgesamt hört sich das alles 50 oder 60 Jahre alt an. Das Ideal einer vergangenen Epoche.
Gott anrufen
O Gott - Du, den ich noch nicht liebe, nur scheue, zu Deinen Füßen knie ich Reue, ich kenne Dich nicht. Du sollst keine Grenzen haben zwischen Dir und mir. Wenn ich in Deinem Herzen bin, ist Alles gut, und wenn ich nicht in Deinem Herzen bin, ist Alles verloren (...).
Albert Ehrenstein: Briefe an Gott

