Montag, 15. Februar 2010

So fremd der Tag


In der Welt

Ich lasse mein Gesicht auf Sterne fallen,
Die wie getroffen auseinander hinken.
Die Wälder wandern mondwärts, schwarze Quallen,
Ins Blaumeer, daraus meine Blicke winken.

Mein Ich ist fort. Es macht die Sternenreise.
Das ist nicht Ich, wovon die Kleider scheinen.
Die Tage sterben weg, die weißen Greise.
Ichlose Nerven sind voll Furcht und weinen.

Paul Boldt (1885 - 1921)

Im 13A

Media vita in morte sumus - auch im Karneval

Beim Fastnachtsgottesdienst hat der Mainzer Domdekan, Prälat Heinz Heckwolf, über Tod und Vergänglichkeit gepredigt. Im Mittelpunkt stand am Sonntag das Karnevalslied «So ein Tag, so wunderschön wie heute».

Die Strophe «Schau die bunten Sterne am Firmament hier stehen, ach, ich blieb so gerne, doch leider muss ich gehen» beinhalte auch, dass jeder irgendwann die «Bühne des Lebens» verlassen müsse. Wie das Bistum mitteilte, wurde in den Fürbitten des Gottesdienstes zudem für eine gesunde Heimkehr aller Teilnehmer des Mainzer Rosenmontagszuges gebetet.

dpa-Meldung

Währinger Gemeindeball

Zum Leben unserer Gemeinde gehört der Hausball im Winter. Heuer ergab es sich so, dass er am Faschingssamstag stattfand, weshalb wir ihm das Motto gaben "Wir tragen alle Masken" - so wurde es ein Masken- und Kostümfest, und das machte allen großen Spaß.

Sonntag, 14. Februar 2010

Ein Songtext

Irgendwann werden alle verschwunden sein
die jetzt auf der Erde leben.
Alle, ohne Ausnahmen
und dann wird es andere geben.
Die werden sich lieben, die werden sich hassen
und oft mit viel Blabla
Und manche werden wie immer fragen
wozu sind wir eigentlich da?

Refrain:

Als ob das so großartig wäre,
nach dieser Erkenntnis zu streben
Ein Auto ist zum Fahren da
und wir - wahrscheinlich zum Leben
- wahrscheinlich zum Leben

Vielleicht sind wir nur ein Abfallprodukt
von kosmischen Prozessen
Vielleicht wird durch unser Verhalten
ein fernes Fieber gemessen
Vielleicht ist die Sonne eigentlich
irgendwo der letzte Schrei
und wir sind dabei auch entstanden
aber mehr so nebenbei

R: In Träumen ist es manchmal leicht
die Schwerkraft aufzuheben
die Blumen sind zum Blühen da,
und wir - wahrscheinlich zum Leben.

Und was wir mit Sicherheit wissen
wir sind so groß und so klein
Und die ganze Menschheit ist im Weltall
relativ allein.
Und den Halt, den wir alle so brauchen,
wie Liebe und andere Gründe
den können wir, wenn überhaupt,
bei anderen Menschen finden.
Und wenn das alles Unsinn ist
Damit kann ich leben
Nur wer aufgehoben ist,
kann auch andere heben.

R: In Träumen ist es manchmal leicht
die Schwerkraft aufzuheben
die Blumen sind zum Blühen da,
und wir - wahrscheinlich zum Leben

Funny van Dannen: Zum Leben (Von seinem neuen Album "Saharasand")

Die Post ...


... bringt allen etwas. (Werbeslogan der Österreichischen Post)
Briefkasten im 7. Bezirk.

Samstag, 13. Februar 2010

Der eine Laut

Man kann eine Menge Laute vergessen, aber ich glaube nicht, daß man den vergessen kann, den eine Frau ausstößt, die gebiert. Hilfeflehen und Grauen.

Claude Simon: Das Seil

Freitag, 12. Februar 2010

Blicke auf Gersthof


Aus dem Schulzimmer im Marianum hinausgeschaut.

Vom Beten

Die Worte, die wir zu Gott sagen, sie können leise und arm und schüchtern sein. Wenn sie nur von Herzen kommen. Und wenn sie nur der Geist Gottes mitbetet. Dann hört sie Gott. Dann wird er keines der Worte vergessen. Dann wird er die Worte in seinem Herzen aufbewahren, weil man die Worte der Liebe nicht vergessen kann.

Karl Rahner

Provozierend und zum Nachdenken anregend

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