Donnerstag, 26. Februar 2009
Manche Tage...
Vormittags Schule, nachmittags Konfirmandenunterricht: Alle Jugendlichen, die ich heute traf, wirkten übermüdet und depressiv. Gestern war Neumond, lag es daran? Oder dauert der Winter einfach zu lange?
Wer kann das wirklich?
Der liebt nicht die Wahrheit, der sie anderen sagt. Nur der liebt die Wahrheit, der sie gegen sich verträgt.
Hermann Oeser (1849-1912), deutscher Pädagoge
Hermann Oeser (1849-1912), deutscher Pädagoge
Mittwoch, 25. Februar 2009
Kein neuer Feiertag - nur eine Umbenennung...
Rund 25 Millionen Menschen in Deutschland sind katholisch, etwa genauso viele evangelisch - der überwiegende Rest der etwa 82 Millionen Einwohner aber ist konfessionslos. Viele gesetzliche Feiertage haben jedoch einen christlichen Hintergrund. Das sei unfair, sagt der Vorsitzende der Giordano Bruno Stiftung, Michael Schmidt-Salomon.
Er möchte, dass ein Teil der gesetzlichen Feiertage auf dieses konfessionslose Drittel zugeschnitten wird. Zu diesem Zweck fordert die Stiftung den Bundesrat und die Bundesländer zur Einrichtung eines Evolutionsfeiertags auf. Die "Petition zur Umbenennung von Christi Himmelfahrt in Evolutionstag" der Giordano Bruno Stiftung kann man online unterzeichnen. Die Deutsche Bischofskonferenz hat auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE zu der Forderung bisher keine Stellungnahme abgegeben.
Er möchte, dass ein Teil der gesetzlichen Feiertage auf dieses konfessionslose Drittel zugeschnitten wird. Zu diesem Zweck fordert die Stiftung den Bundesrat und die Bundesländer zur Einrichtung eines Evolutionsfeiertags auf. Die "Petition zur Umbenennung von Christi Himmelfahrt in Evolutionstag" der Giordano Bruno Stiftung kann man online unterzeichnen. Die Deutsche Bischofskonferenz hat auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE zu der Forderung bisher keine Stellungnahme abgegeben.
Am Evolutionstag sollte gefeiert werden, dass wir endlich den kindlichen Narzissmus überwunden haben, der uns dazu verleitete, unsere Art als 'Krone der Schöpfung' zu betrachten", sagte Schmidt-Salomon. Werbewirksam haben die Stiftungsvertreter zugleich ein Youtube-Video produziert, das ihr Anliegen befördern soll: "Children Of The Evolution" zeigt einen rockenden Charles Darwin mit Gitarre, der die Menschheit als Geschöpfe der Evolution besingt.
Die Giordano Bruno Stiftung wurde im Jahr 2004 gegründet. Laut Informationen auf ihrer Web-Seite ist ihr Ziel, "die Grundzüge eines naturalistischen Weltbildes sowie einer säkularen, evolutionär-humanistischen Ethik zu entwickeln und einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen".
Da die Stiftungsvertreter nicht davon ausgehen, dass die Länder einen eigenen Evolutionsfeiertag einrichten werden, fordern sie die Umbenennung eines bestehenden christlichen Feiertags: Christi Himmelfahrt. Dieser Tag biete sich dafür an, so Schmidt-Salomon, weil die Mehrheit der in Deutschland lebenden Christen nicht mehr "an das Glaubensdogma der leiblichen Auffahrt Jesu in den Himmel" glaube.
Christi Himmelfahrt wird 39 Tage nach dem Ostersonntag gefeiert. Christen feiern an diesem Tag die Rückkehr des von den Toten wiederauferstandenen Christus zu Gott.
Die Festlegung der Feiertage ist Angelegenheit der Bundesländer. Die Anzahl der Feiertage unterscheidet sich von Land zu Land - was immer wieder Kritik hervorruft. So hat Bayern mehr Feiertage als die norddeutschen Länder. Christi Himmelfahrt jedoch ist einer von acht christlichen Feiertagen, die in allen Ländern
gelten.
Der einzige vom Bund beschlossene Feiertag ist der Tag der Deutschen Einheit, der am 3. Oktober gefeiert wird. Außer ihm gibt es nur noch zwei weitere Feiertage ohne christlichen Hintergrund: Neujahr und den Tag der Arbeit am 1. Mai.
Es gab von Politikern in der Vergangenheit Vorstöße, Feiertage abzuschaffen oder neue einzuführen. So sorgten Pläne der rot-grünen Bundesregierung im Jahr 2004 für Entrüstung, den Tag der Deutschen Einheit aus volkswirtschaftlichen Gründen abzuschaffen. Letztlich scheiterte dieser Vorstoß genauso wie die Forderung des Grünen-Politikers Christian Ströbele, einen muslimischen Feiertag in Deutschland einzuführen.
Die Forderung, dem konfessionslosen Drittel der Bevölkerung mit eigenen Feiertagen Rechnung zu tragen, ist nicht neu. So wollte der "Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V." schon im Jahr 2003, dass jeder Bürger ein individuelles Kontingent an Feiertagen erhält, das er gegenüber seinem Arbeitgeber geltend machen kann.
spiegel.de
Da die Stiftungsvertreter nicht davon ausgehen, dass die Länder einen eigenen Evolutionsfeiertag einrichten werden, fordern sie die Umbenennung eines bestehenden christlichen Feiertags: Christi Himmelfahrt. Dieser Tag biete sich dafür an, so Schmidt-Salomon, weil die Mehrheit der in Deutschland lebenden Christen nicht mehr "an das Glaubensdogma der leiblichen Auffahrt Jesu in den Himmel" glaube.
Christi Himmelfahrt wird 39 Tage nach dem Ostersonntag gefeiert. Christen feiern an diesem Tag die Rückkehr des von den Toten wiederauferstandenen Christus zu Gott.
Die Festlegung der Feiertage ist Angelegenheit der Bundesländer. Die Anzahl der Feiertage unterscheidet sich von Land zu Land - was immer wieder Kritik hervorruft. So hat Bayern mehr Feiertage als die norddeutschen Länder. Christi Himmelfahrt jedoch ist einer von acht christlichen Feiertagen, die in allen Ländern
gelten.
Der einzige vom Bund beschlossene Feiertag ist der Tag der Deutschen Einheit, der am 3. Oktober gefeiert wird. Außer ihm gibt es nur noch zwei weitere Feiertage ohne christlichen Hintergrund: Neujahr und den Tag der Arbeit am 1. Mai.
Es gab von Politikern in der Vergangenheit Vorstöße, Feiertage abzuschaffen oder neue einzuführen. So sorgten Pläne der rot-grünen Bundesregierung im Jahr 2004 für Entrüstung, den Tag der Deutschen Einheit aus volkswirtschaftlichen Gründen abzuschaffen. Letztlich scheiterte dieser Vorstoß genauso wie die Forderung des Grünen-Politikers Christian Ströbele, einen muslimischen Feiertag in Deutschland einzuführen.
Die Forderung, dem konfessionslosen Drittel der Bevölkerung mit eigenen Feiertagen Rechnung zu tragen, ist nicht neu. So wollte der "Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V." schon im Jahr 2003, dass jeder Bürger ein individuelles Kontingent an Feiertagen erhält, das er gegenüber seinem Arbeitgeber geltend machen kann.
spiegel.de
Rheinischer Karneval
Der Rosenmontagszug in Düsseldorf hat den Streit um den Papst und den Holocaust-Leugner Richard Williamson zum Thema gemacht. Papst Benedikt XVI. zog als jecke Figur im närrischen Lindwurm von Düsseldorf durch die Stadt. Auf einem der politischen Motivwagen schüttelte das Oberhaupt der Katholiken dem Holocaust-Leugner Williamson die Hand, der statt im Bischofsornat als Teufelserscheinung dargestellt wurde. Auf einem der riesigen Flügel von Williamson prangte in großen Lettern "Anti-Semitismus", auf dem anderen "Pius-Bruderschaft".
Auf einem anderen Motivwagen, deren Themen bis zum Rosenmontag streng geheim gehalten wurden, zerschlägt NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) in der Gestalt eines kahlköpfigen Skinhead mit einem Baseball-Schläger die Obdachlosenhilfe des Landes. Hintergrund dieses Wagens ist die beabsichtigte Streichung von insgesamt rund 1,2 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt für die verschiedenen Initiativen der Obdachlosenhilfen an Rhein und Ruhr. Beide Wagen erhielten während des Umzugs häufigen lautstarken Applaus der Närrinnen und Narren am Zugweg.
Auch die geplante Großmoschee im benachbarten Köln sparten die Jecken in der NRW-Landeshauptstadt nicht aus. Auf einem Motivwagen überrollt der Verein Ditib als Betreiber der Großmoschee mit einem gewaltigen Traktor einen Demonstranten der rechtspopulistischen Organisation "Pro-Köln", die gegen den Bau des islamischen Gotteshauses zu Felde zieht.
Auf einem anderen Motivwagen, deren Themen bis zum Rosenmontag streng geheim gehalten wurden, zerschlägt NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) in der Gestalt eines kahlköpfigen Skinhead mit einem Baseball-Schläger die Obdachlosenhilfe des Landes. Hintergrund dieses Wagens ist die beabsichtigte Streichung von insgesamt rund 1,2 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt für die verschiedenen Initiativen der Obdachlosenhilfen an Rhein und Ruhr. Beide Wagen erhielten während des Umzugs häufigen lautstarken Applaus der Närrinnen und Narren am Zugweg.
Auch die geplante Großmoschee im benachbarten Köln sparten die Jecken in der NRW-Landeshauptstadt nicht aus. Auf einem Motivwagen überrollt der Verein Ditib als Betreiber der Großmoschee mit einem gewaltigen Traktor einen Demonstranten der rechtspopulistischen Organisation "Pro-Köln", die gegen den Bau des islamischen Gotteshauses zu Felde zieht.
Im Kölner Rosenmontagszug hatten die Narren auf ihrem politischsten Wagen das berüchtigte Terroristengefängnis Guantanamo auf Kuba dargestellt. Ausgemergelte, gefesselte Gefangene blickten durch die Gitterstäbe auf die amerikanischen Soldaten, die sich Zigarre rauchend und unter Palmen in der Hängematte das Leben auf der Karibikinsel versüßen, während die Grundcharta der Menschenrechte angekettet in der Ecke liegt. Unterstützung bei der Realisierung des Themas erhielt das Festkomitee von der Gefangenenhilfsorganisation Amnesty International.
epd West
Unglaubenstest für Katholiken
In der Zeit des kirchlichen Chaos, muß sich jeder moderne Katholik fragen, welcher Unglaubensrichtung er angehört.

Die Palette an katholischen Glaubens- wahnvorstellungen reicht von neokonservativ bis altliberal, von orthodox bis arianisch.
In dieser verworrenen Situation ist es nicht leicht zu wissen, was man überhaupt noch glaubt.
Doch mit dem folgenden Test kann jeder seinen Glaubensstandpunkt überprüfen.
Lesen Sie die folgenden Glaubenssätze durch. Prüfen Sie spontan, ob Sie zustimmen können oder nicht.
• Jede Einwirkung von Gott auf die Menschen und auf die Welt ist zu leugnen.
• Die Macht der menschlichen Vernunft setzt alle anderen Mächte, sofern sie wirken, außer Kraft. Die Vernunft ist die einzige Richterin über Wahrheit und Falsches, über Gut und Böse.
• Durch diese Macht steht es jedem Menschen frei, jegliche Religion anzunehmen, die er für wahr hält, um so das Heil zu erlangen.
• Durch jede Religion kann der Mensch ewiges Heiles finden und die ewige Seligkeit erlangen.
• Zwischen dem Protestantismus und Katholizismus besteht kein Unterschied, weil sie beide christliche Wahrheiten sind und Gott gefallen.
• Die katholische Religion darf nicht als einzige Staatsreligion gelten. Das beweist unsere moderne Zeit.
• Der Papst muß sich mit dem großartigen gegenwärtigen Fortschritt, mit dem wunderbaren Liberalismus und der beeindruckenden modernen Zivilisation versöhnen und vereinigen.
Für jeden bejahten Satz geben Sie sich nun einen Punkt.
Hier die Auswertung:
7-4 Punkte: Herzlichen Glückwunsch! Sie sind Anhänger der 1967 gegründeten Konzilsgemeinschaft. Sie haben fortschrittlichen Geist bewiesen und können getrost dem Ende der Welt entgegen sehen.
3-1 Punkte: Sie sind ein Zweifler. Sie wissen noch nicht genau, ob Sie lieber der großen Gemeinschaft angehören wollen oder dem kleinen Kreis.
Tendieren Sie zum modernen und aufgeklärten Geist, sollten sie die Theorien von Pater Karl Rahner oder Hw. Hans Küng studieren.
Entscheiden Sie sich für die kleine Gruppe, sollten Sie einschlägige vorkonziliare Literatur lesen.
0 Punkte: Deo gratias. Unser Heiliger Vater heißt Sie in der römisch-katholisch Kirche willkommen.

Die Palette an katholischen Glaubens- wahnvorstellungen reicht von neokonservativ bis altliberal, von orthodox bis arianisch.
In dieser verworrenen Situation ist es nicht leicht zu wissen, was man überhaupt noch glaubt.
Doch mit dem folgenden Test kann jeder seinen Glaubensstandpunkt überprüfen.
Lesen Sie die folgenden Glaubenssätze durch. Prüfen Sie spontan, ob Sie zustimmen können oder nicht.
• Jede Einwirkung von Gott auf die Menschen und auf die Welt ist zu leugnen.
• Die Macht der menschlichen Vernunft setzt alle anderen Mächte, sofern sie wirken, außer Kraft. Die Vernunft ist die einzige Richterin über Wahrheit und Falsches, über Gut und Böse.
• Durch diese Macht steht es jedem Menschen frei, jegliche Religion anzunehmen, die er für wahr hält, um so das Heil zu erlangen.
• Durch jede Religion kann der Mensch ewiges Heiles finden und die ewige Seligkeit erlangen.
• Zwischen dem Protestantismus und Katholizismus besteht kein Unterschied, weil sie beide christliche Wahrheiten sind und Gott gefallen.
• Die katholische Religion darf nicht als einzige Staatsreligion gelten. Das beweist unsere moderne Zeit.
• Der Papst muß sich mit dem großartigen gegenwärtigen Fortschritt, mit dem wunderbaren Liberalismus und der beeindruckenden modernen Zivilisation versöhnen und vereinigen.
Für jeden bejahten Satz geben Sie sich nun einen Punkt.
Hier die Auswertung:
7-4 Punkte: Herzlichen Glückwunsch! Sie sind Anhänger der 1967 gegründeten Konzilsgemeinschaft. Sie haben fortschrittlichen Geist bewiesen und können getrost dem Ende der Welt entgegen sehen.
3-1 Punkte: Sie sind ein Zweifler. Sie wissen noch nicht genau, ob Sie lieber der großen Gemeinschaft angehören wollen oder dem kleinen Kreis.
Tendieren Sie zum modernen und aufgeklärten Geist, sollten sie die Theorien von Pater Karl Rahner oder Hw. Hans Küng studieren.
Entscheiden Sie sich für die kleine Gruppe, sollten Sie einschlägige vorkonziliare Literatur lesen.
0 Punkte: Deo gratias. Unser Heiliger Vater heißt Sie in der römisch-katholisch Kirche willkommen.