Mittwoch, 8. April 2009

Ein gebautes Glaubenszeichen

Mit ihnen zusammen...

Sprecher: Lasst uns auch der Juden gedenken an denen unsere christlichen Kirchen und unser deutsches Volk schuldig geworden sind, dass eine erhoffte Aussöhnung mit ihnen uns nur wie ein Wunder erscheinen kann. Aus ihrem Volk ist unser Herr Jesus Christus geboren worden und in ihrer Glaubenstradition ist er herangewachsen. Zu ihnen hat Gott zuerst gesprochen und seine Verheißungen für sie gelten auch heute noch und für immer.

Priester: Allmächtiger ewiger Gott, du hast Abraham und seinen Nachkommen deine Verheißungen gegeben. Lass uns erkennen wie uns Menschen dieses Volkes durch die Jahrhunderte hin an große Gestalten der biblischen Tradition erinnern: wie Mose haben sie der Welt den Spiegel der 10 Gebote vorgehalten; wie Jakob mit dem Engel und wie Hiob haben sie mit dir gerungen; wie der leidende Gottesknecht haben sie alle Gewalt auf sich gezogen. Darum lass uns sie als deine Zeugen in Ehren halten. Und lass die Wunden, die Ihnen geschlagen wurden verheilen, so dass wir mit ihnen zusammen die Fülle der Erlösung erlangen können. Darum bitten wir durch Christus unsern Herrn.

Dienstag, 7. April 2009

Was uns das Wasser lehrt


Wie sich im Wasser das Angesicht spiegelt, so ein Mensch im Herzen des andern.

Sprüche 27, 19

In Hernals

Abstinenz? Nein, natürlich nicht!

"Keine Kampagne, wo es darum geht, die totale Abstinenz zu fordern, sonden es geht darum, nicht zu viel zu trinken: Don't drink too much." Die deutsche Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing zu einer Abschreckungs- und Präventionskampagne gegen das Komasaufen unter Jugendlichen.

Aus der Häuserschlucht zum Himmel geschaut

Letzte Perspektive

Wenn alles erledigt ist,
bin ich, bist du, sind wir alle
erledigt:
Ledig, ganz und gar frei
von allen Aufgaben,
von jeder Zukunft.
Wenn alles erledigt ist,
fertig, geschafft, vollendet,
dann ist alles tot.

Gestern in Gersthof

Stille Woche

Zu den Mythen über den Dienst eines Pfarrers gehört es, dass er in der Karwoche besonders viel zu tun habe. Es ist gerade andersherum: Weil Schulferien sind und gemeindliche Termine sich nach den Ferienterminen orientieren, ist die Karwoche eher eine wirklich stille Woche, in der es "nur" Gottesdienste (und deren Vorbereitunge) gibt. Aber dafür keine Schule, keine Konfirmanden, keine Gemeindekreise, keine Sitzungen. So kann ich diese letzten Tage der Passionszeit tatsächlich als stille Woche begehen. Und das ist wirklich gut und erhebend.

St. Severin im 18. Bezirk