Dienstag, 27. Januar 2009
Unsinnigkeit der elementaren Natur
Zwar äußert sich Mayreder über die Geschlechter und deren 'Aufgabenteilung' bei der Fortpflanzung weitgehend biologistisch, jedoch ohne einem essentialistischen Geschlechtsunterschied das Wort zu reden. Sei "die Aufgaben der Fortpflanzung" bei Fischen "unter beiden Geschlechtern gleich verteilt", erklärt sie, erhöhe sich "die Beanspruchung des weiblichen Teils" bei Säugetieren "in wachsendem Maße". So habe "[g]erade das weibliche Geschlecht [...] in seiner biologischen Laufbahn reichlich zu fühlen bekommen, daß die Natur keine gütige Mutter ist, sondern eher ein blinder Dämon, der in der Entwicklung der Lebewesen aus Zufälligkeiten Endgültigkeiten macht."
Den "äußersten Grad" erreiche "die Unsinnigkeit der elementaren Natur" jedoch erst im menschlichen Geschlechtstrieb. Das "eigentliche Gattungsmerkmal der Menschheit", der Intellekt führe dazu, das aus der "ungleichen generativen Belastung" eine der "schlimmsten Unzweckmäßigkeiten" resultiere, "die man der Natur nachsagen muß." Als Unterschied zwischen den Sexualtrieben der Geschlechter führt sie an, dass "in der psychosexuellen Beschaffenheit des weiblichen Menschen jene Herrschaftsimpulse fehlen, die der Mann in seiner sexuellen Anlage von Natur aus besitzt." Trotz alledem unterscheiden sich Mayreder zufolge die "zwei Geschlechter" nicht "wesenhaft" voneinander. Denn weit wichtiger als der Geschlechtsunterschied sei "jener zwischen dem Sinnenmenschen und dem Geistesmenschen".
Eine heute zumindest in Teilen befremdlich wirkende Argumentation. Wirklich bedenklich ist jedoch ein anderer Aspekt von Mayreders später Geschlechter- und Sexualtheorie. Ein "[g]roßer Mangel" des menschlichen Geschlechtstriebes, führt sie aus, sei, dass sein "Naturzweck", also die Erhaltung der Art, "im Bewußtsein des Individuums nicht zugleich mit ihm auftritt", was zu den "verhängnisvollsten Entartungserscheinungen", namentlich zu "seiner Beirrbarkeit durch Ablenkung auf gleichgeschlechtliche Personen" führe. Eine Homosexuellenfeindlichkeit, die sich weder aus Mayreders biologistischer Argumentation ableiten lässt - schließlich ist Homsexualität auch unter den verschiedensten tierischen Spezies verbreitet -, noch von heutigen FeministInnen gleich welcher Couleur geteilt wird.
Rolf Löchel in seiner Rezension von Rosa Mayreder: Der letzte Gott. Herausgegeben von Tatjana Popovic. Böhlau Verlag, Wien 2008 auf literaturkritik.de
Den "äußersten Grad" erreiche "die Unsinnigkeit der elementaren Natur" jedoch erst im menschlichen Geschlechtstrieb. Das "eigentliche Gattungsmerkmal der Menschheit", der Intellekt führe dazu, das aus der "ungleichen generativen Belastung" eine der "schlimmsten Unzweckmäßigkeiten" resultiere, "die man der Natur nachsagen muß." Als Unterschied zwischen den Sexualtrieben der Geschlechter führt sie an, dass "in der psychosexuellen Beschaffenheit des weiblichen Menschen jene Herrschaftsimpulse fehlen, die der Mann in seiner sexuellen Anlage von Natur aus besitzt." Trotz alledem unterscheiden sich Mayreder zufolge die "zwei Geschlechter" nicht "wesenhaft" voneinander. Denn weit wichtiger als der Geschlechtsunterschied sei "jener zwischen dem Sinnenmenschen und dem Geistesmenschen".
Eine heute zumindest in Teilen befremdlich wirkende Argumentation. Wirklich bedenklich ist jedoch ein anderer Aspekt von Mayreders später Geschlechter- und Sexualtheorie. Ein "[g]roßer Mangel" des menschlichen Geschlechtstriebes, führt sie aus, sei, dass sein "Naturzweck", also die Erhaltung der Art, "im Bewußtsein des Individuums nicht zugleich mit ihm auftritt", was zu den "verhängnisvollsten Entartungserscheinungen", namentlich zu "seiner Beirrbarkeit durch Ablenkung auf gleichgeschlechtliche Personen" führe. Eine Homosexuellenfeindlichkeit, die sich weder aus Mayreders biologistischer Argumentation ableiten lässt - schließlich ist Homsexualität auch unter den verschiedensten tierischen Spezies verbreitet -, noch von heutigen FeministInnen gleich welcher Couleur geteilt wird.
Rolf Löchel in seiner Rezension von Rosa Mayreder: Der letzte Gott. Herausgegeben von Tatjana Popovic. Böhlau Verlag, Wien 2008 auf literaturkritik.de
Montag, 26. Januar 2009
Träumt weiter, Bayern!
Politisches Nachspiel für "Wetten, dass..?": Der CSU stinkt, dass zwei Tierpfleger live den Kot verschiedener Tierarten erschnüffelten. CSU-Politikerin Niebler will die Wette im ZDF-Fernsehrat zur Sprache bringen - und dem "Verfall der guten Sitten Einhalt gebieten".spiegel.de
"Verfall der guten Sitten"? Da lachen ja die Hühner. In Bayern gehen die Uhren irgendwie doch anders. Wenn man den privaten Fernsehsendern schon nicht Einhalt gebieten kann, soll wenigstens das öffentlich-rechtliche Fernsehen die Fahne der Kultur und des Anstandes hochhalten? Wenn es um Einschaltquoten geht, sind die "guten Sitten" kein Thema mehr. Die Abstimmung mit der Fernbedienung hat doch schon lange ergeben, dass das Fernsehvolk der Spaßgesellschaft sich nicht zum Höheren berufen weiß, sondern einfach sensationslüstern ist.
Die Tochter des Todes
Dieses Jahr dürft ihr euch auf ein weiteres Action-Rollenspiel freuen. In venetica übernehmt ihr die Rolle von Scarlett. Auf den ersten Blick scheint sie eine relativ gewöhnliche Frau zu sein, wenn da nicht die Tatsache wäre, dass sie die Tochter vom Tod ist. Das praktische an der Sache, ihr könnt die gewonnenen Erfahrungspunkte dazu nutzen Papas Fähigkeiten zu erlernen und zum Beispiel von der normalen Welt in die Welt der Toten wechseln. Erscheinen wird Venetica für die Xbox 360 und den PC. Die neuen Screenshots könnt ihr euch anschauen, wenn ihr der Quelle einen Besuch abstattet.
Besprechung eines neuen Computerspiels auf giga.de
Da sage einer, Computerspiele seien nicht nützlich und weiterführend! Haben wir uns je über die Familienverhältnisse und die Verwandtschaft des Todes Gedanken gemacht? Der Schnee galt im Volksglauben als Schwester des Todes. Aber sonst? Tod ud Teufel treten seit biblischen Zeiten paarweise auf. Haben sie miteinander eine Beziehung? Und wer ist dann die Frau? Ist es am Ende doch nicht der Tod, sondern die Tödin, wie man sie auf manchen spätmittelalterlichen Totentanzdarstellungen findet? Fragen über Fragen...
Besprechung eines neuen Computerspiels auf giga.de
Da sage einer, Computerspiele seien nicht nützlich und weiterführend! Haben wir uns je über die Familienverhältnisse und die Verwandtschaft des Todes Gedanken gemacht? Der Schnee galt im Volksglauben als Schwester des Todes. Aber sonst? Tod ud Teufel treten seit biblischen Zeiten paarweise auf. Haben sie miteinander eine Beziehung? Und wer ist dann die Frau? Ist es am Ende doch nicht der Tod, sondern die Tödin, wie man sie auf manchen spätmittelalterlichen Totentanzdarstellungen findet? Fragen über Fragen...
Die Magersuchtreligion
Die 10 Gebote
1. Wenn ich nicht dünn bin, kann ich nicht attraktiv sein!
2. Dünn sein ist wichtiger als gesund sein!
3. Ich muss alles dafür tun, dünner auszusehen/ zu sein!
4. Ich darf nicht essen, ohne mich schuldig zu fühlen!
5. Ich darf keine "Dickmacher" essen, ohne hinterher Gegenmaßnahmen zu ergreifen!
6. Ich soll Kalorien zählen und meine Nahrungszufuhr dementsprechend regulieren!
7. Die Anzeige der Waage ist wichtiger als alles andere!
8. Gewichtverlust ist GUT, Zunahme ist SCHLECHT!
9. Du bist NIE zu dünn!
10. Nahrungsverweigerung und dünn sein sind Zeichen wahren Erfolgs und Stärke!

GLAUBENSBEKENNTNIS
Ich glaube an Kontrolle, die einzig wahre Kraft, mächtig genug, um Ordnung in mein vom Chaos bestimmtes Leben zu bringen.
Ich glaube, dass ich die wertloseste, gemeinste und nutzloseste Person bin, die jemals auf diesem Planeten existiert hat und dass ich es nicht wert bin, von jemandem Beachtung und Aufmerksamkeit zu bekommen.
Ich glaube, dass andere Menschen, die das Gegenteil behaupten, Idioten sind. Wenn diese Menschen sehen würden, wie ich wirklich bin, wäre deren Hass genauso groß wie der meine.
Ich glaube an "SOLLEN" und "MÜSSEN" als undurchdringliche Gesetze um mein Verhalten Tag um Tag durchzuhalten.
Ich glaube an Perfektion und tue alles, um sie zu erreichen.
Ich glaube, dass ich mein Seelenheil nur dadurch erlange, indem ich jeden Tag noch härter nach dieser Perfektion strebe.
Ich glaube an Kalorientabellen und präge mir alle Werte genauestens ein.
Ich glaube an meine Waage, als Messinstrument meines täglichen Erfolges und Misserfolges.
Ich glaube an die Hölle, denn ich lebe in ihr.
Ich glaube an eine Welt, die nur aus schwarz und weiß besteht, an den Verlust von Gewicht, das Vergeben von Sünden, die Ablehnung des Fleisches und an ein Leben voller Hunger.
Aus einem Magersuchtblog.
Eine andere Version des "Glaubensbekenntnisses" der Pro-Ana-Bewegung hier:
ich glaube an die kontrolle, die ordnung in das chaos meines lebens bringen zu vermag. ich glaube, dass die leute, die mir etwas anderes sagen, lügner sind. wenn sie sehen würden wie ich wirklich bin, würden sie mich mehr hassen als ich selbst es tue. ich glaube, dass ich die schlechteste und nutzloseste person bin, die je auf unserem planeten gelebt hat, und dass ich absolut nicht wert bin, die zeit und achtung von irgend jemandem zu beanspruchen. ich glaube an die regeln als unbrechbare gesetze gottes, die mich und mein tägliches verhalten bestimmen sollen. ich glaube an die perfektion und bin bestrebt, sie zu erreichen. ich glaube an die errettung, indem ich heute härter an mir arbeite als gestern. ich glaube an die kalorienangaben und merke sie mir gut. ich glaube an die waage als meinen täglichen indikator von erfolg und niederlage.
ich glaube an die hölle, weil ich mich manchmal so fühle, als würde ich dort leben. ich glaube an den gewichtsverlust, an die ablehnung des eigenen körpers und an das leben im ständigen fasten!!!!!!
1. Wenn ich nicht dünn bin, kann ich nicht attraktiv sein!
2. Dünn sein ist wichtiger als gesund sein!
3. Ich muss alles dafür tun, dünner auszusehen/ zu sein!
4. Ich darf nicht essen, ohne mich schuldig zu fühlen!
5. Ich darf keine "Dickmacher" essen, ohne hinterher Gegenmaßnahmen zu ergreifen!
6. Ich soll Kalorien zählen und meine Nahrungszufuhr dementsprechend regulieren!
7. Die Anzeige der Waage ist wichtiger als alles andere!
8. Gewichtverlust ist GUT, Zunahme ist SCHLECHT!
9. Du bist NIE zu dünn!
10. Nahrungsverweigerung und dünn sein sind Zeichen wahren Erfolgs und Stärke!
GLAUBENSBEKENNTNIS
Ich glaube an Kontrolle, die einzig wahre Kraft, mächtig genug, um Ordnung in mein vom Chaos bestimmtes Leben zu bringen.
Ich glaube, dass ich die wertloseste, gemeinste und nutzloseste Person bin, die jemals auf diesem Planeten existiert hat und dass ich es nicht wert bin, von jemandem Beachtung und Aufmerksamkeit zu bekommen.
Ich glaube, dass andere Menschen, die das Gegenteil behaupten, Idioten sind. Wenn diese Menschen sehen würden, wie ich wirklich bin, wäre deren Hass genauso groß wie der meine.
Ich glaube an "SOLLEN" und "MÜSSEN" als undurchdringliche Gesetze um mein Verhalten Tag um Tag durchzuhalten.
Ich glaube an Perfektion und tue alles, um sie zu erreichen.
Ich glaube, dass ich mein Seelenheil nur dadurch erlange, indem ich jeden Tag noch härter nach dieser Perfektion strebe.
Ich glaube an Kalorientabellen und präge mir alle Werte genauestens ein.
Ich glaube an meine Waage, als Messinstrument meines täglichen Erfolges und Misserfolges.
Ich glaube an die Hölle, denn ich lebe in ihr.
Ich glaube an eine Welt, die nur aus schwarz und weiß besteht, an den Verlust von Gewicht, das Vergeben von Sünden, die Ablehnung des Fleisches und an ein Leben voller Hunger.
Aus einem Magersuchtblog.
Eine andere Version des "Glaubensbekenntnisses" der Pro-Ana-Bewegung hier:
ich glaube an die kontrolle, die ordnung in das chaos meines lebens bringen zu vermag. ich glaube, dass die leute, die mir etwas anderes sagen, lügner sind. wenn sie sehen würden wie ich wirklich bin, würden sie mich mehr hassen als ich selbst es tue. ich glaube, dass ich die schlechteste und nutzloseste person bin, die je auf unserem planeten gelebt hat, und dass ich absolut nicht wert bin, die zeit und achtung von irgend jemandem zu beanspruchen. ich glaube an die regeln als unbrechbare gesetze gottes, die mich und mein tägliches verhalten bestimmen sollen. ich glaube an die perfektion und bin bestrebt, sie zu erreichen. ich glaube an die errettung, indem ich heute härter an mir arbeite als gestern. ich glaube an die kalorienangaben und merke sie mir gut. ich glaube an die waage als meinen täglichen indikator von erfolg und niederlage.
ich glaube an die hölle, weil ich mich manchmal so fühle, als würde ich dort leben. ich glaube an den gewichtsverlust, an die ablehnung des eigenen körpers und an das leben im ständigen fasten!!!!!!
Das ist tatsächlich eine Religion ganz und gar abendländischen Typs, getragen von der Idee von Schuld und Sühne und von dem Gedanken möglicher Selbsterlösung durch eigenes konsequentes Bemühen; das Ganze verbunden mit asketischem Hass auf den Körper und Ablehnung der Welt. Eine asketisch-dualistische Selbsterlösungslehre, Pelagianismus reinsten Wassers unter dem Vorzeichen postmoderner Schönheitsideale. Dagegen ist selbst der abschließende Satz aus Faust I noch barmherzig.
Sonntag, 25. Januar 2009
Nur Satire, natürlich
An die Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika. Von Elisabeth II., von Gottes Gnaden Königin des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland und ihrer anderen Länder und Gebiete, Oberhaupt des Commonwealth, Verteidigerin des Glaubens.
Im Licht Eures jüngsten Versagens, die eigenen Finanzen in Ordnung zu halten, und weil Ihr in den letzten Jahren nicht fähig gewesen seid, kompetente Präsidenten zu wählen und damit bewiesen habt, daß Ihr nicht in der Lage seid, Euch selber zu regieren, teilen wir Euch die Aufkündigung Eurer Unabhängigkeit mit.
Diese Aufkündigung gilt mit sofortiger Wirkung.
Ihre königliche Hoheit, Königin Elizabeth II., wird ihre monarchischen Verpflichtungen über alle Bundesstaaten und Gebiete der ehemaligen USA sofort wieder übernehmen – mit Ausnahme des US-Bundesstaates Kansas, auf den sie keine Lust hat.
Euer neuer Ministerpräsident, Gordon Brown, wird einen Gouverneur für Amerika ernennen, ohne daß weitere Wahlen notwendig wären.
Kongreß und Senat werden aufgelöst. Irgendwann im nächsten Jahr wird ein Fragebogen verteilt, um festzustellen, ob das jemand überhaupt bemerkt hat.
Um den Übergang zur Abhängigkeit unter die Britische Krone zu erleichtern, werden ab sofort die folgenden Regeln eingeführt:
1. Es wird von Euch erwartet, daß ihr Euren Wortschatz auf ein annehmbares Niveau hebt.
2. Der 4. Juli wird kein Feiertag mehr sein.
3. Ihr werdet lernen müssen, persönliche Probleme zu lösen, ohne zu Gewalt, Gewehren, Rechtsanwälten oder Therapeuten Zuflucht zu nehmen. Daß Ihr so viele Rechtsanwälte und Therapeuten benötigt, beweist, daß Ihr unfähig seid, unabhängig zu sein. Gewehre sollten nur verwendet werden, um Moorhühner zu schießen. Aber wenn Ihr nicht in der Lage seid, Probleme zu lösen, ohne jemanden vor Gericht zu bringen oder mit einem Therapeuten zu sprechen, dann seid ihr auch nicht fähig, Moorhühner zu schießen.
4. Darum wird es Euch nicht länger erlaubt sein, etwas Gefährlicheres als ein Schälmesser zu besitzen oder auf Euch zu tragen. Allerdings ist eine Erlaubnis nötig, wenn Ihr das Schälmesser auch in der Öffentlichkeit tragen wollt.
5. Alle Straßenkreuzungen werden durch Kreisverkehr ersetzt. Ihr werdet auch mit sofortiger Wirkung auf der linken Straßenseite fahren. Gleichzeitig werdet Ihr sofort und ohne Umrechnungstabellen das metrische System einführen. Sowohl der Kreisverkehr als auch das metrische System werden Euch helfen, den britischen Sinn für Humor zu verstehen.
6. Die ehemaligen Vereinigten Staaten werden die britischen Preise für Benzin übernehmen. Das gibt 2 Dollar 60 pro Liter. Ihr werdet Euch daran gewöhnen.
7. Das kalte, geschmacklose Zeug, das ihr beharrlich Bier nennt, ist in Wahrheit kein Bier. Darum darf in Zukunft nur originales britisches Bitter als „Bier“ bezeichnet werden. Europäische Produkte bekannter und akzeptierter Herkunft, werden „Lager“ genannt. Amerikanische Marken sind als „Beinahe gefrorener Stechmücken-Urin“ zu kommerzialisieren. Dieser darf dann weiterhin und ohne Verwechslungsgefahr verkauft werden.
8. Im weiteren wird in den Ex-USA nicht mehr länger Baseball gespielt. Es ist sinnlos, für eine Sportart „World Series“ abzuhalten, die außerhalb der ehemaligen Vereinigten Staaten gar nicht bekannt ist. Da nur 2.1 Prozent Eurer Bevölkerung überhaupt wissen, daß es jenseits Eurer Grenzen noch eine Welt gibt, ist der Fehler allerdings verständlich.
9. Ein Steuerbeamter der Regierung Ihrer Majestät wird in Kürze bei Euch sein, um die Rückzahlung aller Schulden seit 1776 sicherzustellen.
Gott schütze die Königin!