Dienstag, 8. Dezember 2009
Zielbestimmung
Montag, 7. Dezember 2009
Wer sich mit den bösen Geistern einlässt...
Wer am vergangenen Wochenende nicht vom Krampus heimgesucht wurde, kann von Glück reden. Denn ein Treffen mit dem Bösewicht kann unangenehm enden, wie eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs (OGH) zeigt.
Im Dezember 2005 veranstaltete ein Verein im Salzburger Land einen Krampuslauf. Gleich 250 Krampusse nahmen daran teil. Eine Frau – sie war als Zuschauerin zu der Veranstaltung gekommen – machte um 21Uhr nähere Bekanntschaft mit einem Krampus. Dieser stürmte in die Zuschauermenge und packte ein neben der Frau stehendes Mädchen an den Haaren. Die Frau selbst wurde dabei vom Griff der Rute massiv am linken Auge verletzt. Die Frau klagte den Veranstalter – der konkrete Übeltäter hinter der Maske wurde nicht ausfindig gemacht.
Das Erstgericht wies die Klage ab. Es falle in die Eigenverantwortung des Publikums, ob es an der Vermischung von Publikum und Krampussen beim Freilauf teilhaben wolle. Ein Mehreinsatz an Ordnern hätte auch nichts genützt: Das Verhalten des Krampusses in der Mädchengruppe sei nicht so auffallend gewesen, dass ein Ordner eingegriffen hätte.
Schläge gegen Beine normal
Denn „leichtes Rutenschlagen gegen Mädchenbeine und Körperkontakte etwa durch scheinbar bedrohliches Herumfuchteln oder Mädchen-in-die-Haare-Greifen“ würden unter „nicht zu verhindernde Exzesse“ fallen. Jedenfalls scheide eine Haftung des Krampusvereins aus, weil nicht festgestellt werden konnte, dass die Verletzung der Frau tatsächlich durch eine am Handgelenk des Krampusses baumelnde Rute verursacht worden sei. Das Berufungsgericht hingegen hob das Urteil auf: Es betonte, dass die Augenverletzung durch die Krampusrute im Prozess unstrittig gewesen sei. Überdies müsse der Krampusverein aufgrund einer bescheidmäßigen Anordnung die Haftung für Schäden übernehmen. Dies sei Inhalt des Bescheides gewesen, mit dem der Bürgermeister die Veranstaltung genehmigt hat.
Der Oberste Gerichtshof (10 Ob 15/08s) entschied aber, dass es für die im Bescheid ausgesprochene verschuldensunabhängige Haftung des Veranstalters keine Rechtsgrundlage im Salzburger Veranstaltungsgesetz gebe. Der Bescheid biete damit keine Haftungsgrundlage. Aber auch wegen der Unterlassung von Sicherheitsmaßnahmen könne es keine Haftung des Krampusvereins geben. Denn Besucher beim Krampuslauf seien während des Freilaufs, der an den Umzug anschließt, nicht bloß Zuseher. Sie seien vielmehr Mitwirkende „zur eigenen Unterhaltung und des Nervenkitzels wegen“, meinte der OGH. Den Zusehern falle „ungefragt die Rolle der Opfer der Krampusse zu“. Die verletzte Frau habe daher die Gefahr, die von Krampussen und ihren am Handgelenk baumelnden Ruten ausgehe, selbst erkennen müssen. Sie bekommt keinen Schadenersatz.
Fenstertag
Sonntag, 6. Dezember 2009
Apokalyptisches zur neuen Grippe (eine Fundsache)
Die weltweite Schattenregierung hat das Programm der quantitativen Verringerung der Menschheit begonnen, in dem sie Nanoteilchen in den hohen Schichten der Atmosphäre zerstäubt. Diese rufen Immunitätsschwäche hervor und die Menschen können vom gewöhnlichen Schnupfen die furchtbarsten Komplikationen bekommen und zu Tausenden sterben. Die Impfungen von der fiktiven Schweinegrippe, die es in Wirklichkeit nicht gibt, darf man nicht machen, weil diese Impfungen die Menschen vernichten werden. Auf diese Weise will die Schattenregierung die Bevölkerung der Erde bis zu einer bestimmten Zahl verringern. Ihr Plan sieht so aus: Wenn die Menschen die Dämpfe der Stickstoff-wasserstoffhaltigen Säure einatmen, die bei der Temperatur 37,2 aufkocht, so wird bei der gewöhnlichen Erkältung die Temperatur des Körpers steigen, die Säure geht eine Reaktion mit dem Wasserstoff ein, sondert dann leichtes Wasserstoff und leichtes Stickstoff ab. Dieser Verbindung ruft die Symptome der Lungenentzündung, Lungenödem und den Tod hervor. Aber! Wenn man eine chemische Analyse des Blutes des Menschen macht, in dessen Organismus solche Reaktion geschieht, bekommt man die chemische Formel 1N1, die auch Schweinegrippe genannt wird!!! Gerade deshalb wird eine solche Analyse nur in einem bestimmten Labor in Großbritannien gemacht! Die Terroristen können diese Säure von den Flugzeugen und sogar mit Hilfe der gewöhnlichen Spraydosen verteilen. Seien Sie äußerst aufmerksam, es existiert keine Epidemie, das ist nur der gewöhnliche chemische Terrorismus! Um die Säure zu neutralisieren reicht es einmal am Tag ein halbes Glas Wasser mit einem Tropfen des Wasserstoffperoxids 22 zu trinken!
Diese Information bekam ich von dem letzten Apostel Christi, Doktor Baas.
Der Apostel ist überzeugt, dass diese Aktion eine Prüfung des Gehorsams für die verängstigte Herde ist. Die Weltregierung führt solche Aktionen durch, um menschliche Reaktion zu testen. Weiter wird sie öfter, intensiver und vielfältiger auf uns als Herde wirken. Apostel Baas ruft alle vernünftige Menschen dazu auf sich dem rasenden Monster nicht zu unterwerfen, keine gehorsame Herde zu sein, sondern anfangen zu handeln. So wie die Berliner Mauer nicht durch die Regierung, sondern durch Freidenker zerstört wurde, können auch wir-gewöhnliche Menschen, die Weltregierung, wie die Berliner Mauer zerstören, in dem wir uns am Plan des Gottes Hausbau beteiligen, der Seinem letzten 153-ten Apostel gegeben wurde. Die Länderregierungen sind machtlos, weil sie wirtschaftlich von der Weltregierung abhängig sind. Wir sind aber nicht abhängig, deswegen können wir handeln. Aber unsere Taten sollen nicht chaotisch sein, sondern nach dem Plan der Hausbau der Liebe. Ich schlage allen vernünftig denkenden Menschen vor sich zu vereinigen und ohne jeglicher Gewalt oder Terror, sondern mit ihren guten Taten den schrecklichen Plänen der Starken dieser Welt zu widerstehen.
Sollen alle die Wahrheit über die Weltregierung und ihre Pläne kennen, um sich mit dem letzten Apostel Christi zu vereinigen und durch die Taten der apostolischen Jüngerschaft und des lebendigen Glaubens Christi alle Angriffe des Satans, Krankheiten, Unzucht, Stolz, Geiz und Lüge überwinden. Die machtlosen Regierungen dieser Welt können nichts gegen den Teufel ausrichten, aber wir können. Die Rettung liegt im Plan des Hausbaus eines neuen Lebens von Christus, dem Herrn und diesen Plan kennt der letzte 153-er Apostel Baas- Diener und Gesandter von Jesus Christus und kein anderer kennt den Rettungsplan. Lasst uns zusammen kommen und handeln für eine gesunde Zukunft der Menschheit und für die Kinder in der ganzen Welt.
Ersatzreligion?
Jetzt setzen sie ihre Hoffnungen auf den Klimawandel. Auch wenn nicht so klar ist, was passieren wird. Riesenwellen werden Holland zerstören, aber zugleich die Ozeane so heiß werden, dass sie kochen. In den Alpen schmelzen die Gletscher und Dürrekatastrophen lösen Völkerwanderungen aus. Irgendwie so soll er kommen, der Endsieg von Mutter Natur.
Ein Großteil der Daten, auf die sich die Weltuntergängler stützen, ist manipuliert. Abweichende Erkenntnisse wurden gar nicht erst in Fachzeitschriften veröffentlicht. Die Weltuntergangs-Wissenschaftler hielten zusammen. Man wollte sich gegenseitig die Daten bestätigten, die man gesammelt hat. Mitmachen durfte nur, wer sich zum Weltuntergang bekannte. Mit Wissenschaft hatte das oft weniger zu tun, als mit dem Versuch, den Dogmatismus der katholischen Kirche zu kopieren. Warum diese Forscher nicht konsequenterweise Pfarrer wurden, ist dabei die eigentlich interessante Frage. Von der Schlechtigkeit der Welt hätten sie dann immer noch reden können, aber zumindest hätte man ihnen ihren Starrsinn als Glaubensstärker durchgehen lassen. So aber offenbaren sie nur ihre sehr seltsames Wissenschaftsverständnis.
Wobei sie aber nicht nur Täter, sondern auch Opfer sind. Immerhin bedienen sie ja nur einen Markt. Sie haben ihn nicht selbst geschaffen, die Menschen der Industrienationen verlangen danach. Die langweilen sich nämlich, so ganz ohne Kriege, in denen sie morden und gemordet werden können und umsorgt von Wohlfühlstaaten, die ihnen alle Sorgen abnehmen. Diesen Zustand können die meisten nicht aushalten. Wo sich Glück einstellen sollte, macht sich Langeweile und Frustration breit. Der Mensch braucht eben einen Weltuntergang, um sich sorgen zu können, also zufrieden zu sein. Sonst wird er nervös, launig und sieht keinen Sinn im Leben. Diese Marktlücke erkannte als erstes Al Gore und nichts beweist eindrucksvoller, wie groß die Sehnsucht nach der Vernichtung ist, als die Tatsache, dass man sogar mit dieser zu Mensch gewordenen Verneinung von Charisma, Eleganz und Sprachbegabung als Führungsfigur zufrieden war. In der Not sinken die Ansprüche.
Deswegen werden die aktuellen Enthüllungen über die Klimamafia, in der jährlich viele Milliarden umgesetzt werden, nichts an deren Popularität ändern. Wer das annimmt, geht immer noch davon aus, dass er es mit richtiger Wissenschaft zu tun hat und nicht mit einem Glauben. Selbst wenn noch tausendmal bewiesen wird, dass das Grabtuch von Jesus eine Fälschung ist, ändert das nichts an seiner Anziehungskraft. Genauso ist es auch mit dem Klimawandel, er ist mehr Religion als Wissenschaft, seine Protagonisten eher Propheten als Forscher. Der Klimawandel wird solange erfolgreich sein, solange er genug Anhänger hat.
Nicht-Mitglieder sehen die Sache nüchterner. Die Natur ändert sich, das hat sie schon immer getan und wird sie auch weiterhin. Das beweist nichts, außer, dass es eben keinen Stillstand gibt. Als Hannibal über die Alpen zog, gab es da auch keine Gletscher. Die kamen später und sie werden irgendwann auch wieder verschwinden.
Gideon Böss, Beliebte Religionen: Christentum, Islam, Klimawandel, welt.de
Das ist zwar ein geschliffener Kommentar, und tatsächlich ist die Lust am Weltuntergang natürlich da, aber dieses Mal ist es vielleicht doch ernster.