Montag, 2. März 2009

Damals in Hernals


Es war einmal, da war Hernals evangelisch. Lange her ist das. Die Gegenreformation war sehr erfolgreich.
Baudekoration an der Jörgerstraße. (Foto: Ernst Berger)

Auf einem vergoldeten Blumenschiff

Die Insel - der Vergessenheit!

Auf einem vergoldeten Blumenschiff
mit Ebenholzmasten und Purpursegeln
schwimmen wir ins offne Meer.

Hinter uns,
zwischen Wasserrosen,
schaukelt der Mond.

Tausend bunte Papierlaternen schillern an seidnen Fäden.

In runden Schalen kreist der Wein.

Die Lauten klingen.

Aus fernem Süd
taucht blühend eine Insel . . .

Die Insel - der Vergessenheit!

Arno Holz (1863-1929)

Dieses Gedicht lieferte uns das Motto zu unserem heurigen Gemeindeball...

Der schöne 1. März

Am 1. März
beginnt das Frühjahr,
sagen die Meteorologen.

Und am Morgen dieses Tages
waren da die ersten Voigelstimmen.

Das Herz
wärmt sich an der Hoffnung.

Eine nur scheinbar neue Herausforderung

Christen sind auf den erstarkenden Atheismus nicht gut vorbereitet. Diese Ansicht vertritt der Leiter des Amtes für Gemeindeentwicklung und missionarische Dienste der Evangelischen Kirche im Rheinland, Hans-Hermann Pompe (Wuppertal).

Wie er in einem Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea im Vorfeld des Missionale-Treffens am 7. März in Köln sagte, hätten Christen „einiges argumentativ und werbend nachzuholen“. Atheisten stellten Fragen, die man nicht einfach beiseite schieben solle. „Es ist wichtig, auch unsere Kritiker ernstzunehmen und um sie als Geliebte Gottes zu werben.“ Pompe ist Vorsitzender des Trägerkreises, der die jährlichen Missionale-Treffen organisiert. Sie führen Christen vor allem dem Rheinland und Westfalen zusammen, um sie zu einer missionarischen Gemeindearbeit zu ermutigen. Organisiert wird es von Mitgliedern von Kirchen und Freikirchen.

Die zunehmende Ablehnung der Christen wertete Pompe als Normalität: „Während des größten Teils der Kirchengeschichte und weltweit für viele Kirchen heutzutage sind Widerstände normal. Auch wir müssen uns darauf einstellen.“ Wenn man mit Jesus in Verbindung bleibe, sei der Gegenwind besser auszuhalten. Zudem ermutigte Pompe, mehr auf die Erwartungen und Sehnsüchte der Menschen einzugehen. Nur so könne man ihnen „das Beste geben, was es gibt – das Evangelium“.  (...)


idea.de

Unbenannt 2

Sonntag, 1. März 2009

Die Macht der Toten

das bzö - die katholische kirche von morgen
und haider ist ihr jesus
tote menschen ziehen bei kulten eben am besten
jesus, mohammed, che, etc.


Posting auf standard.at zur Nachricht über den Wahlsieg des BZÖ bei der Kärntner Landtagswahl, bei dem das letzte von Jörg Haider erzielte Wahlergebnis anscheinend noch um mehr als 6 Prozentpunkte übertroffen wurde. 

Abstrakt

Dem Terror nachgegeben

WAFFENRUHE

Somalia kehrt zur Scharia zurück

Aussöhnung mit der Opposition: Somalias neuer Präsident Sharif Sheikh Ahmed hat der Wiedereinführung islamischen Rechts, der Scharia, und einer Waffenruhe zugestimmt. Dafür forderte er die radikalen Islamisten auf, ihre Gewaltakte zu beenden.

Mogadischu - Somalias neugewählter Präsident Sharif Sheikh Ahmed hat im Konflikt mit radikalen Islamisten der Wiedereinführung islamischen Rechts, der Scharia, zugestimmt. Er habe die Vermittlungsvorschläge von Ältestenräten und religiösen Führern angenommen, die eine Waffenruhe und die Aussöhnung mit der Opposition verlangt hätten, sagte Sheikh Ahmed am Samstag. "Die Vermittler riefen mich auf, die Scharia einzuführen, und ich habe zugestimmt", fügte er hinzu. Jetzt fordere er alle oppositionellen Parteien auf, ihre unnötigen Gewaltakte zu beenden. Die Ältesten und geistlichen Führer sollten zwischen der Regierung und den Islamisten vermitteln.

Die Schebab-Milizen und andere islamistische Aufständische hatten sich gegen Sheikh Ahmed und seine Verbündeten erhoben. In der vergangenen Woche kam es zu den bislang heftigsten Zusammenstößen seit der Präsidentenwahl, mindestens 30 Menschen starben. Die radikalen Islamisten hatten angedroht, bis zum Abzug sämtlicher ausländischer Truppen aus Somalia und der Wiedereinführung der Scharia weiterzukämpfen. Bereits im vergangenen Monat hatten die äthiopischen Streitkräfte das Land verlassen, nun sind nur noch Truppen der Afrikanischen Union in Somalia stationiert.

Sheikh Ahmed, ein gemäßigter Islamist, war Ende Januar zum somalischen Präsidenten gewählt worden. Zu Zeiten der radikalislamischen Herrschaft in Somalia galt bereits eine strikte Form der Scharia im Land. Die Islamisten richteten Menschen hin, schlossen Kinos und Fotoläden, verboten Live-Musik und verfolgten Frauen, die die strengen Kleidungsvorschriften nicht einhielten. Äthiopische Truppen waren Ende 2006 in Somalia einmarschiert, um die Herrschaft der Scharia-Richter zu beenden und eine wenig repräsentative "nationale Regierung" zu stützten, die jedoch von den meisten Stammesverbänden nicht anerkannt wurde. Daraufhin kam es zu einer Ausweitung des Bürgerkrieges.

spiegel.de


Nun also wieder Somalia. Und neuerdings eine Provinz in Pakistan. In Afghanistan kämpfen sie noch darum. In Großbritannien wird zumindest eine wahlweise Einführung für Muslime erwogen... In künftigen Geschichtsatlanten wird man der Ausweitung der Scharia eine eigene Karte widmen.  

Samstag, 28. Februar 2009

Rätselhaft

Warum in der Apotheke ein Dauervideo mit Flammen lief, konnte mir auch die Apothekerin nicht erklären...

Abwrackerei

Der Erfolg der „Umweltprämie“- besser bekannt als „Abwrackprämie“ - überrascht selbst Experten. Zwischen durchschnittlich 10.000 und - an Spitzentagen - 16.000 Anträgen gehen beim für die Prämie zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) ein. Wenigstens ein Lichtblick für die krisengeschüttelte Automobilbranche, über die man ansonsten derzeit zwar viel, aber nicht viel Erfreuliches liest und hört. 

(...)

Wer Erfolg hat, findet bekanntlich immer Nachahmer. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass nun auch andere Branchen in dem Erfolgsmodell Abwrackprämie den goldenen Weg aus der Krise sehen. Koffer, Schuhe, Möbel, Fernseher, Kameras, Waschmaschinen, Computerteile und sogar Töpfe – fast alles, was irgendwie abgenutzt, schäbig, aus dem Leim gegangen, nicht mehr taufrisch oder nicht mehr ganz dicht ist, kann derzeit mit satten Rabatten gegen Neuware eingetauscht werden. Und wenn man sich dann noch überlegt, wie bereitwillig – ja geradezu euphorisch – Hunderttausende ihre langjährigen Fast-Schon-Familienmitglieder für ein paar Kröten aus dem Konjunkturpaket auf den letzten, traurigen Weg in Richtung Schrottplatz schicken, dann wird einem doch ein bisschen Angst und Bange. Was, wenn sich noch ganz andere Nachahmer für das Prinzip „Tauschen Sie Ihren schäbigen Alten gegen was schickes Neues“ finden? Krankenkassen, Ärzte, Partnervermittlungen – neiiin, wir wollen nicht abgewrackt werden!

GMX Magazin 08/2009 (Per e-mail an alle Mitglieder von gmx.net am 27.02.2009)