Das menschliche Leben gleicht einem Gewebe, natürlich. Alles ist Text. Ein Bild, das ich gelegentlich bei Jubiläumstrauungen (und auch bei Beerdigungen) verwendet habe: Das Leben ist wie ein Teppich, bei dem wir nur die Unterseite mit den Knoten und vielen bunten Fäden sehen, erst sehr spät im Leben bekommen wir die Schauseite zu Gesicht, und dann wird das Bild klarer.
Aber neuerdings modifiziert sich mir das Bild noch einmal: Ja, das Leben ist ein Gewebe, aber es ist noch viel bunter und patchworkartiger: So, als ob viele Menschen die Handarbeitstechnik immer wieder einmal über der Arbeit wechseln: Geknüpftes schließt sich an Gewebtes an, Gestricktes an Gehäkeltes, im farbenfrohen Durcheinander. Stückwerk zwar, aber bunt und schön. Ein Gesamtkunstwerk. Manchmal irritierend. Nichts von der Stange, nichts nach Schablone. Ein Einzelstück.
Donnerstag, 19. März 2009
Dienstag, 17. März 2009
Verschiebung der Perspektive
Es geht nicht mehr um ein Leben nach dem Tod – es geht um ein Leben nach der Rente.
Der deutsche Kabarettist Volker Pispers
Der deutsche Kabarettist Volker Pispers
Montag, 16. März 2009
Bibel
Die Bibel in 2479 Sprachen (RNA): Die Bibel, einzelne Bücher oder Teile der Bibel gibt es jetzt in 2479 Sprachen. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl der übersetzten Vollbibeln um 13 erhöht, die Zahl der Neuen Testamente um 17.
Die Bibel ist und bleibt ein Buch der Rekorde: Es ist das meistübersetzte und meistverkaufte Buch der Welt. Von den geschätzten 6900 Sprachen, wie sie weltweit gesprochen werden, liege die Bibel oder Teile davon im Jahre 2008 in 2479 Sprachen vor, wie die Schweizerische Bibelgesellschaft am 2. März mitteilte. Zurzeit arbeiteten die im Weltbund zusammengeschlossenen 145 nationalen Bibelgesellschaften an total 650 Übersetzungsprojekten.
Studie: Kinder älterer Väter sind weniger intelligent
Australische Forscher haben die Daten von 33.437 Kindern untersucht. Dabei entdeckten sie, dass die Kombination aus älterer Mutter und jungem Vater die klügsten Kinder produziert.
Kinder älterer Väter schneiden nach einer Studie schlechter bei Intelligenztests ab als der Nachwuchs junger Männer. Bei den Frauen verhält es sich dagegen umgekehrt: Je älter Mütter sind, desto klüger scheinen ihre Kinder zu sein. Das fanden australische Forscher bei der Auswertung der Daten von insgesamt 33.437 Mädchen und Buben heraus. Für diese Ergebnisse gibt es jedoch keine Erklärung, wie die Experten im US-Journal "PLoS Medicine" betonen
Australische Forscher haben die Daten von 33.437 Kindern untersucht. Dabei entdeckten sie, dass die Kombination aus älterer Mutter und jungem Vater die klügsten Kinder produziert.
Kinder älterer Väter schneiden nach einer Studie schlechter bei Intelligenztests ab als der Nachwuchs junger Männer. Bei den Frauen verhält es sich dagegen umgekehrt: Je älter Mütter sind, desto klüger scheinen ihre Kinder zu sein. Das fanden australische Forscher bei der Auswertung der Daten von insgesamt 33.437 Mädchen und Buben heraus. Für diese Ergebnisse gibt es jedoch keine Erklärung, wie die Experten im US-Journal "PLoS Medicine" betonen
In meinen Jugendtagen...
... sangen wir das, wenn wir auf dem Mokick durch die Gegend fuhren. So harmlos war es, damals jung zu sein.
Sonntag, 15. März 2009
Früher ein Sport bei der Straßenbahn
Nach einer Amokdrohung gegen das Steinbeis Schulzentrum in Ilsfeld (Kreis Heilbronn) am Freitag hat die Polizei Haftbefehl gegen einen Tatverdächtigen erlassen. Es handele sich dabei um einen 19 Jahre alten ehemaligen Schüler, teilten die Beamten mit.
Der Vorwurf lautet auf Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten. Der mutmaßliche Täter soll laut Polizei in einem Online-Chat Drohungen gegen die Realschule und gegen eine Lehrerin geäußert haben. Der junge Mann bestreitet die Vorwürfe. Nachdem die Drohung im Internet entdeckt worden war, hatte die Polizei die Schule abgesperrt und durchsucht. Bei der Aktion fanden die Beamten keine verdächtige Gegenstände.
Weitere Trittbrettfahrer festgenommen
Am Freitagmorgen wurde ein 16 Jahre alter Junge festgenommen, nachdem er einen Amoklauf an einer Schule in Kippenheim (Ortenaukreis) angedroht hatte. Auch gegen einen 20-Jährigen aus Esslingen erging Haftbefehl. Er hatte im Internet eine Amokdrohung gegen eine Grund- und Hauptschule ausgesprochen.
In Ehingen (Alb-Donau-Kreis) nahm die Polizei einen 17 Jahre alten Jugendlichen fest, der im Internet einen Amoklauf angedroht hat. Der Jugendliche hatte auf einer Internetseite ein Foto veröffentlicht, auf dem er vermummt und mit einer Pistole zu sehen ist. Der 17-Jährige ist seit längerer Zeit in psychiatrischer Behandlung.
Makabrer Scherz: Amok-Drohung in Wendlingen
Ausgerechnet in Wendlingen, wo Tim K. bei seinem Amoklauf zwei Menschen erschossen hatte, nahm die Polizei während des Unterrichts einen 15-Jährigen fest. Er gab zu, mit roter Kreide eine Amok-Drohung auf dem Hof einer Realschule geschrieben zu haben.
Drohungen gingen seit dem Amoklauf von Winnenden auch gegen Schulen in Freiburg, Pforzheim und Schramberg (Kreis Rottweil) ein, sowie im Raum Stuttgart, in Metzingen und Ulm. Alle Ankündigungen erwiesen sich als leere Drohungen.
Trittbrettfahrern droht Gefängnis
Es gibt viele Methoden, sich seine Zukunft zu ruinieren. Ob eine solche Drohung wirklich solche Trittbrettfahrer abschreckt? Die Versuchung ist zu groß, es ist so leicht, Aufmerksamkeit zu erregen bzw. ein wenig Angst und Schrecken zu verbreiten - und das heutzutage, ohne überhaupt aus dem Haus zu gehen.
Der Vorwurf lautet auf Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten. Der mutmaßliche Täter soll laut Polizei in einem Online-Chat Drohungen gegen die Realschule und gegen eine Lehrerin geäußert haben. Der junge Mann bestreitet die Vorwürfe. Nachdem die Drohung im Internet entdeckt worden war, hatte die Polizei die Schule abgesperrt und durchsucht. Bei der Aktion fanden die Beamten keine verdächtige Gegenstände.
Weitere Trittbrettfahrer festgenommen
Am Freitagmorgen wurde ein 16 Jahre alter Junge festgenommen, nachdem er einen Amoklauf an einer Schule in Kippenheim (Ortenaukreis) angedroht hatte. Auch gegen einen 20-Jährigen aus Esslingen erging Haftbefehl. Er hatte im Internet eine Amokdrohung gegen eine Grund- und Hauptschule ausgesprochen.
In Ehingen (Alb-Donau-Kreis) nahm die Polizei einen 17 Jahre alten Jugendlichen fest, der im Internet einen Amoklauf angedroht hat. Der Jugendliche hatte auf einer Internetseite ein Foto veröffentlicht, auf dem er vermummt und mit einer Pistole zu sehen ist. Der 17-Jährige ist seit längerer Zeit in psychiatrischer Behandlung.
Makabrer Scherz: Amok-Drohung in Wendlingen
Ausgerechnet in Wendlingen, wo Tim K. bei seinem Amoklauf zwei Menschen erschossen hatte, nahm die Polizei während des Unterrichts einen 15-Jährigen fest. Er gab zu, mit roter Kreide eine Amok-Drohung auf dem Hof einer Realschule geschrieben zu haben.
Drohungen gingen seit dem Amoklauf von Winnenden auch gegen Schulen in Freiburg, Pforzheim und Schramberg (Kreis Rottweil) ein, sowie im Raum Stuttgart, in Metzingen und Ulm. Alle Ankündigungen erwiesen sich als leere Drohungen.
Trittbrettfahrern droht Gefängnis
Das baden-württembergische Justizministerium stellte angesichts der Trittbrettfahrer mit Nachdruck fest, dass die Täter mit Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren rechnen müssten. "Das ganze ist kein Spaß und die Konsequenzen sind bitterernst", sagte Oberstaatsanwalt Stefan Wirz. "Neben einer Gefängnisstrafe könnten in solchen Fällen erhebliche Schadenersatzforderungen" auf den Täter zukommen, sagte Wirz. "Der Polizeieinsatz und die Evakuierungskosten können sehr teuer werden und dann ist der Täter oft ein Leben lang damit beschäftigt, seine Schulden abzustottern."
Es gibt viele Methoden, sich seine Zukunft zu ruinieren. Ob eine solche Drohung wirklich solche Trittbrettfahrer abschreckt? Die Versuchung ist zu groß, es ist so leicht, Aufmerksamkeit zu erregen bzw. ein wenig Angst und Schrecken zu verbreiten - und das heutzutage, ohne überhaupt aus dem Haus zu gehen.
Samstag, 14. März 2009
Hybris der Süßwarenindustrie

Eine Werbeaktion des Süßigkeiten-Herstellers Mars Deutschland (Viersen) stößt unter Christen auf Kritik. Das Unternehmen beteiligt sich auf der Internetplattform MySpace.com als Partner an einer Verlosungsaktion für eine Gastrolle in der Web-TV-Serie „Wir sind größer als Gott“.
In der Comedy-Serie stehen den Angaben zufolge „zwei mäßig talentierte Rocker“, Lemmy und Huhn, im Mittelpunkt, „die als Band ganz groß rauskommen wollen“. Allerdings interessiere sich kein Mensch für ihre Musik. Die zwei Hauptprotagonisten übernehmen daraufhin in Berlin-Neukölln eine Kneipe, die sie „kurzerhand zum In-Club für angesagte Bands“ erklären. Die Web-TV-Serie soll am 7. April starten. In der Werbung von Mars wird ein aus der Kunstgeschichte bekanntes Symbol für Gott präsentiert – ein Dreieck mit dem Auge Gottes, umgeben von einem Strahlenkranz, und dem umstrittenen Slogan „Wir sind größer als Gott“. Erste Proteste dagegen sind inzwischen bei der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) eingegangen. Kritiker halten die Werbung für gotteslästerlich. Ein Internetsurfer vertritt die Ansicht, dass sich die Verantwortlichen des Unternehmens gar nicht bewusst sind, „was sie da machen“. Das Echo auf die bis zum 15. März befristete Werbeaktion ist bisher eher verhalten. Seit dem Start am 27. Februar wurde die Internetseite bislang etwa 25.000 Mal angeklickt, doch der entsprechende Blog hat noch keinen Eintrag.
idea.de
War da nicht vor einiger Zeit auch diese Magnum-Sonderedition "Die 7 Todsünden"? Die Affinitäten der Süßwarenindustrie zur christliche Tradition sind offenbar groß, es ist nur ein kleiner Schritt in die Blasphemie.
