Montag, 3. Mai 2010

Beginn des Wonnemonats



Am Samstag Schuberts "Winterreise" in einer hochdramatischen Interpretation mit dem Bariton Florian Boesch im Konzerthaus (begleitet von Malcolm Martineau), gestern Paula Modersohn-Becker in der Kunsthalle Krems. Was für ein Beginn des Monats Mai - so viel Kultur, so viel Schwermut!

Neulich las ich, dass es in der Nordelbischen Evangelischen Kirche einen eigenen Burnout-Beauftragten gibt. Wie sinn voll! Aber das ist ja auch eine große Kirche.

Montag, 26. April 2010

Konfirmandenreise

Konfirmandenreise zu den Lutherstätten: Wir wollten nach Berlin fliegen, von dort mit einem Bus nach Schloss Mansfeld fahren. Die Aschenwolke des isländischen Vulkans machte uns einen Strich durch die Rechnung. Aber dann kam ein Geschenk des Himmels: Wir bekamen "unseren" Bus mit "unserem" Busfahrer und fuhren von Wien nach Mansfeld mit dem Bus - und es wurde eine richtig schöne Reise.

Amtsführung

Seit 1. März bin ich amtsführender Pfarrer der Gemeinde. Das bedeutet zwar keinen finanziellen Unterschied, wohl aber einen an Arbeit, Ärger und Verantwortung. Darum werde ich wohl in Zukunft nur noch seltener dazu kommen, hier etwas zu veröffentlichen.

Mittwoch, 14. April 2010

Regenmorgen in der Bim


Die "Urchristen" aus Unterfranken nutzen ihre Stunde

Die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) hat eine Plakataktion zu den Missbrauchsfällen in den Kirchen scharf kritisiert. Die Plakate mit dem Slogan «Kirchenskandale ohne Ende: Jetzt reicht's! Kirchenaustritt jetzt!» instrumentalisierten die Missbrauchsfälle zur pauschalen Stimmungsmache gegen die christlichen Kirchen, teilte die EZW am Dienstag in Berlin mit.

Die Aktion wird der EZW zufolge von der Vereinigung «Universelles Leben» getragen, die die Zentralstelle als Sekte einstuft. Stil und Inhalt der Plakate offenbarten in drastischer Weise den Kirchenhass der Sekte. Als Urheber nennt das Plakat «Freie Bürger für Anstand und ethische Werte». Für die deutschlandweit verbreiteten Plakate zeichnet die Initiative «Ein Mahnmal für die Millionen Opfer der Kirche» verantwortlich. Sie betreibt auch die im Text genannte Internetseite www.spart-euch-die-kirche.de und ist der EZW zufolge dem Umfeld der Sekte «Universelles Leben» zuzurechnen.

Das Universelle Leben ist eine Neureligion mit Sitz in Unterfranken, so die EZW. Sie folge in Lehre und Praxis ausschließlich den neuen Offenbarungen ihrer «Lehrprophetin» Gabriele Wittek. Im Umfeld der Glaubensgemeinschaft gebe es ein von außen nur schwer durchschaubares Geflecht von Initiativen und Aktivitäten. Wiederholt hätten Anhänger dieser Gruppierung, die sich «Urchristen» nennen, mit skurrilen Aktionen und Prozessen für Aufsehen gesorgt. Hierzu zähle der vor kurzem unternommene Versuch, der katholischen und der evangelischen Kirche gerichtlich untersagen zu lassen, sich christlich zu nennen. Bereits im Jahr 2000 hatten einzelne «Urchristen» beim Bundesjugendministerium den Antrag gestellt, die Bibel auf den Index jugendgefährdender Schriften setzen zu lassen.

jesus.de

Montag, 12. April 2010

Für den Tauferinnerungsgottesdienst

"In Gottes Hand geborgen." Unter diesem Titel haben wir am Weißen Sonntag Tauferinnerung gefeiert.
Liebevoll vorbereitete "Hände Gottes" für diesen Gottesdienst... Es macht Freude, Pfarrer zu sein in dieser Gemeinde Wien-Währing, die so viele engagierte Mitarbeiter hat.

Freitag, 9. April 2010

Es geht voran

Langsam nähern sich nun auch die Arbeiten an der Westseite unserer Kirche dem Abschluss. Wenn die Gerüste abgebaut werden, erstrahlt ein vorher nicht gekanntes Weiß.

Einen weiten Weg gegangen, um endlich zu Jesus Christus zu finden

"Wenn wir als Christ Stille und Schweigen suchen, ist es immer an Jesus gebunden. Er bewirkt seinen Frieden und seine Stille in uns, nicht wie die Welt ihn gibt, sondern wie er ihn uns hinterlassen hat. Jede andere Form von Selbstentleerung führt zwangsweise zur Zerstörung der Persönlichkeit, weil sie uns blendet, so dass wir unseren wahren Zustand der Sünde nicht erkennen. In dem Moment, wo ich Jesus den Schlüssel gebe zu all meinen verborgenen und verschlossenen, inneren Räumen, wird er mich nicht in einen kosmischen Traum heben, auch nicht in Wohlgefallen auflösen; im Gegenteil: Er wird anfangen, das auszumisten, was mich auf der Erde knechtet und gefangenhält; nämlich die Leidenschaften. In Jesus Christus ist die Freiheit, von der jeder Mensch träumt. Durch ihn wird aus einem Sklaven ein freier Mensch."

So schreibt der Schweizer Pädagoge Klaus Kenneth in einem Erfahrungsbericht. Eine zwölfjährige Weltreise ließ ihn Islam, Hinduismus und Buddhismus näher kennen lernen. Am Ende dieser Reise, die zugleich eine innere Suchbewegung war, fand Kenneth zum Christentum zurück und wurde ein Missionar des Evangeliums. Auslöser war übrigens die Erfahrung sexuellen Missbrauchs durch einen Geistlichen: "Die Heuchelei eines 'Geistlichen', der mich als Junge während sieben Jahren sexuell missbraucht hatte, öffnete mir auf abstossendste Weise die Augen und trieb mich während zwölf Jahren zur Flucht um den ganzen Erdball."

Aber die Lebensodyssee führte ihn am Ende wirklich zu Jesus Christus. "Enttäuscht und verzweifelt kam ich zurück nach Europa. Christen in meiner Umgebung fingen an, für mich zu beten und mir von Jesus Christus zu erzählen. Sie brachten mich mit Maurice Ray zusammen, der mir liebevoll begegnete. Während unserer Gespräche begriff ich plötzlich, dass ich ein Leben lang Marionette war. Gab es noch Rettung für mich? 'Ja', meinte Maurice Ray, 'du bist frei, zu entscheiden, unter welcher Herrschaft du leben willst.' Ich wollte nicht mehr Marionette sein, sondern frei werden und unter der Führung von Jesus Christus leben. Wir knieten nieder und beteten. Dies war der Anfang eines neuen Lebens!"

Quelle: livenet.ch

Gartenseitiger Nachtblick

Donnerstag, 8. April 2010

Beruhigend

"Aufgrund der Migration werden Ihnen keine Personen weggenommen."

Aus einer Aussendung des Wiener Pfarrgemeindeverbandes zu einer Daten-"Migration" innerhalb der kirchlichen Mitgliederverwaltung auf elektronischer Basis.