Montag, 13. Juli 2009

Kaffeesatzlesen

Eine Möglichkeit, mit der Wahrsager die Zukunft voraussagen wollen, ist das Lesen im Kaffeesatz, auch Kaffeedomantie genannt. Dabei wird vor allem in Kaffeesatz, der sich bei Mokka Zubereitungen bildet -gelesen-. Es gibt zwei Methoden, dies durchzuführen. Eine Möglichkeit ist die folgende: Die Person, deren Zukunft erforscht werden soll, muss mit dem ihrem Finger den nassen Kaffeesatz umrühren. Während es Trocknen des Satzes bilden sich verschiedene Muster.
Aus diesen Mustern schließt der Wahrsager Rückschlüsse auf die Zukunft der Person.

Die zweite Methode ist auch weit verbreitet. Bei dieser Methode wird der getrocknete Kaffeesatz gewaschen und dann werden die Körnchen genommen und von der Person, die ihre Zukunft gedeutet haben möchte, auf einem flachen Teller gelegt. Diese werden danach so lange verteilt, bis die gesamte Fläche des Tellers bedeckt ist. Die dabei entstehenden Figuren werden danach gedeutet.

Über die Entstehung dieser Methode die Zukunft zu deuten gibt es viele Mythen. Wahrscheinlich geht das Lesen des Kaffeesatzes auf das Ende des 17. Jahrhunderts zurück.

Der Wahrsager Thomas Tamponelli erwähnte diese Methode das erste Mal. Vor allem in südeuropäischen Ländern ist diese Art der Zukunftsdeutung ein beliebter Vertreib in der Freizeit. Nachgewiesen wurde die Wirksamkeit nie.

Das mag vor allem daran liegen, weil sich noch kein Wissenschaftler damit befasst hat aber auch daran, dass niemand wirklich daran glaubt.

www.premiumpresse.de

Die U-Bahn kommt

Humorvoll

Glückliche Rettung

Die Liebe fiel ins Grübchen am Kinn
Und war unendlich erschrocken.
Sie langte mit entschlossenem Sinn
Nach einer der flatternden Locken
Und zog sich mit Geschicke
Heraus am artigen Stricke,
Sonst läge sie, glaub' ich, noch darin.

Friedrich Rückert (1788-1866)

Sie mögen sich, die beiden Katzen

Sonntag, 12. Juli 2009

Beschließen kann man viel...

"Jetzt, wo die Älteren die Mehrheit der Wähler ausmachen, ist wahlkampfbedingt erneut an der Rente geschraubt worden. Die Rentengarantie, die das Bundeskabinett vor etwas mehr als zwei Monaten in Eile beschlossen hat und die erst den Bundestag und jetzt den Bundesrat passierte, wäre ohne den bevorstehenden Wahltermin nicht zustande gekommen. Und sie ist ein weiterer Beleg dafür, dass die große Mehrheit einer großen Koalition nicht unbedingt dazu taugt, Großes zu bewerkstelligen.Wie kann eine Regierung - die doch mit Fragen politischer Pragmatik, nicht aber mit denen der Ewigkeit befasst ist - ernsthaft glauben, sie könne die Unkürzbarkeit der Renten beschließen? Wie sich jetzt zeigt, glaubt sogar ein beträchtlicher Teil derer, die diesen Unsinn beschlossen haben, nicht daran, dass die Garantie Bestand haben wird", schreibt die WELT AM SONNTAG.

Aus der Presseschau des Deutschlandfunks (12.07.2009)

Elementar

Fürchte dich nicht! Das ist der Inbegriff des Evangeliums, eine Kurzformel des Glaubens: Fürchte dich nicht, hab keine Angst, nicht vor dir, nicht vor den Menschen, nicht vor Zukunft, nicht vor der Vergangenheit, nicht vor einem strafenden Gott. Fürchte dich nicht! In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost: Ich habe die Welt überwunden, spricht unser Herr.

Ein Sehnsuchtslied von The Beautiful South

Sommer! Endlich!

Invitatio

Komm in mein armes Leben,
heiliger, dreieiniger Gott.

Tritt ein in das Haus meines Lebens,
du kennst dich da ohnehin
besser aus als mich selbst,
kennst alle Winkel und Ecken und Stiegen.
Wenn ich mich auch oft verlaufe in meinem Leben,
du kennst dich aus.

Komm und nimm Wohnung,
bleibe bei mir,
sei du der Gast, der Herr des Hauses,
es ist ja alles dein.

Komm, heiliger Geist,
erfülle mein Lebenshaus
mit dem Wohlgeruch
der Wahrheit und der Klarheit.

Christus, Welt- und Lebenslicht,
erhelle mein armes Leben,
lass Licht werden, wo Finsternis herrscht.

Gott, du Anfang und Ende,
Ursprung und Ziel,
dir gehört alles,
dir gehört mein Leben,
dir gehöre ich.

Idyll im 22. Bezirk