Sonntag, 29. August 2010
Zum Nachdenken
Mittwoch, 18. August 2010
Traurige Nachrichten aus Gelnhausen
| Gustav Honzen bei der Verabschiedung einer Sekretärin im Juni |
Durch eine meiner ehmaligen Schülerinnen erfahre ich heute vom Tod unseres Gelnhäuser Schulleiters. Seit einem Jahr war seine Krankheit bekannt, werst kürzlich wurde er aus dem aktiven Dienst verabschiedet- Gelnhausen - 17.08.2010 23:23 Uhr Gustav Honzen ist tot |
Gelnhausen (küm/re). Gestern morgen ist der ehemalige Schulleiter der beruflichen Schulen, Gustav Honzen, nach schwerer Krankheit gestorben. Erst Anfang Juli war er aus dem Schuldienst verabschiedet worden. Der bekannte und beliebte Pädagoge wurde nur 64 Jahre alt. Besonders tragisch: Bereits am Samstag starb Gustav Honzens Bruder Friedrich Wilhelm im Alter von 61 Jahre, ebenfalls nach langer, schwerer Krankheit. Zum Lehrerberuf kam Honzen auf dem zweiten Bildungsweg. Nach der Schulzeit an der Volks- und der Kreisrealschule machte er eine Ausbildung zum Industriekaufmann. Gleichzeitig wurde er Landwirt. Er verpflichtete sich für vier Jahre bei der Bundeswehr. Dort lernte er die pädagogische Arbeit kennen und lieben. Er drückte noch einmal die Schulbank, um sein Abitur am Abendgymnasium abzulegen. Es folgte ein Studium der Wirtschaftspädagogik an der Goethe-Universität in Frankfurt. Sein Referendariat absolvierte er an den beruflichen Schulen in Gelnhausen, denen er bis zu seiner Pensionierung am 1. Juli treu blieb. http://www.gnz.de/index.php?id=8&backPID=8&tt_news=16130 Ein feiner Mensch, ein menschlicher Schulleiter, ein guter Pädagoge. Im gemeinsamen Nachruf von Schulleitung, Personalrat, Elternbeirat und Schülervertretung auf der Schulhomepage heißt es sehr richtig: |
Dienstag, 15. Juni 2010
Scharf geschossen
Es ist uns ein innerer Reichsparteitag, liebe Volksgenossen zu Hause vor den Volksempfängern. Trotz des Lärms, den die Zulu-Kaffer, pardon Neger, hier machen, hat unsere deutsche Truppe die australischen Buschmänner soeben mit einem 4:0 nach Hause geschickt. Seit 20.30 Uhr wurde zurückgeschossen. Lauter Bombentreffer! Scharf ins Hakenkreuzeck. Das Match gegen Coventry seinerzeit war nichts dagegen. Wir sind der Endlösung der Jubelfrage ein schönes Stück näher gerückt. In der VIP-Lounge klirrten in dieser herrlichen Reichskristallnacht bereits die Sektgläser. Heute gehört ihnen Deutschland und morgen die ganze Weltmeisterschaft – den strammen Jungs von der Jogi-Jugend, Mesut Özil, Miroslav Klose, Mario Gomez und Cacau. Ein Volk, ein Land, ein Trainer, wie wir immer sagen. Ja, es geht ein Ruck durch Deutschland, seit wir wieder mal wen aus dem Bezirk Braunau gewählt haben: unsere Alisar, Germanias Nächstes Spitzenmodell. Ein sehr schöner Anschluss-Treffer."
Oliver Pink in der Presse, Rubrik „Pizzicato“ (Print-Ausgabe vom 15.06.2010)
Die sprachliche Entgleisung der ZDF-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein ("innerer Reichsparteitag") macht es den hiesigen Zeitungen natürlich leicht, Spott und Hohn über Deutschland auszugießen.
Sonntag, 6. Juni 2010
Heil aus Hannover?
Freitag, 21. Mai 2010
Plakataktion in Deutschland
"Für Empörung sorgt derzeit ein großflächiges Plakat mit der Aufschrift 'Kirchenskandale ohne Ende: Jetzt reicht?s! Kirchenaustritt jetzt!'. Darin wird auf die aktuellen Missbrauchsskandale Bezug genommen. Doch es werden noch weitere Vorwürfe gegen die Kirchen laut: Schwelgen im Luxus und Praktizieren heidnischer Kulte. Als Urheber nennt das Plakat lediglich „Freie Bürger für Anstand und ethische Werte“. Für weitere Informationen wird auf eine Telefonnummer und eine Internetadresse verwiesen. Für die deutschlandweit angeblich 300 bis 400 verbreiteten Plakate zeichnet die Initiative 'Ein Mahnmal für die Millionen Opfer der Kirche' verantwortlich, die dem Umfeld des Universellen Lebens (UL) zuzurechnen ist. Bei der Plakataktion handelt es sich um einen Missbrauch der zweifelsohne skandalösen Missbrauchsfälle zur pauschalen Stimmungsmache gegen die Kirchen. Stil und Inhalt offenbaren in drastischer Weise den Kirchenhass der Sekte und auch den inneren Druck, dem 'Urchristen' durch die Ideologie des UL ausgesetzt sind."Matthias Pöhlmann im EZW-Materialdienst 5/2010
Mittwoch, 12. Mai 2010
Ökumene von unten
Ökumene beginnt vor Ort in konkreten Situationen, nicht an den Schreibtischen der Theologen oder bei den Kirchenleitungen. Das gilt für das gemeinsame Abendmahl in Strafanstalten und Spitälern und auch für den Religionsunterricht. In deutschen Berufsschulen wird seit Jahren schon gemeinsam konfessions-. ja religionsübergreifender Religionsunterricht erteilt; und im Beruflichen Gymnasium in Hessen gibt es zwar konfessionell getrennten Unterricht, aber die Schüler können frei wählen, ob sie in evangelischen oder katholischen RU oder in Ethik gehen möchten. So hatte ich in Gelnhausen mal eine Muslima im evangelischen Unterricht, Katholiken sowieso, und einige haben sogar in evangelischer Religionslehre Abitur gemacht (schriftlich oder mündlich), ohne dafür einer Sondergenehmigung zu bedürfen. Auf den Abiturzeugnissen stand freilich nur "Religion" - ohne konfessionelle Präzisierung...
Dienstag, 11. Mai 2010
Bitte keine falsche Scham!
"Wer im Antrag für eine Berufsunfähigkeitsversicherung Fragen nach Depressionen, Angstzuständen, chronischer Müdigkeit, einem Nervenzusammenbruch oder anderen psychischen Beschwerden verneint, während er tatsächlich wegen Depression in ärztlicher Behandlung war, handelt arglistig.
Das Landgericht Saarbrücken (AZ: 12 O 193/08) macht damit klar, dass die Versicherung in diesem Fall nicht zahlen muss, weil die Arglist zur Anfechtung des Vertrages berechtigt. In dem Fall hatte der Betroffene nach dem Tod seines Vaters zur Bewältigung der Trauer einen Arzt aufgesucht, diesen Umstand aber nicht für erheblich gehalten. Das sei jedoch nicht angebracht gewesen, entschied das Gericht. Es handele sich bei derartigen Behandlungen eben nicht um alltägliche und vor allen Dingen völlig unwichtige gesundheitliche Einschränkungen, wenn deshalb sogar eine Behandlung stattfindet."
Quelle: http://www.optimal-absichern.de