Freitag, 6. Februar 2009

Bakelit

Gestern vor einhundert Jahren begann das Kunststoffzeitalter. Der aus Gent in Flandern stammende Chemiker Jan Hendrik Baekeland stellte in New York im Kreis von Fachkollegen erstmals den von ihm entwickelten künstlichen Werkstoff Bakelit vor.

Gedacht war der neue Stoff als Ersatz für den teuren Schellack, "(...) der aus Sekreten der indischen Lackschildlaus hergestellt wurde. Für ein Kilogramm Schellack brauchte man rund 300.000 Schildläuse.

1910 ging Baekeland mit dem Bakelit auf den Markt: der Beginn des Kunststoffzeitalters - eine ähnlich epochale Zäsur wie der Schritt von der Stein- zur Bronze- oder von der Bronze- zur Eisenzeit. Nicht nur Steckdosen und Lichtschalter wurden aus Bakelit hergestellt, sondern alle möglichen Gebrauchsgegenstände: von Schüsseln über Aschenbecher, Klemmlampen, Büromaterialien und Radios bis hin zum Klassiker: dem schwarzen Bakelit-Telefon.

Viele Dinge wurden für die breite Masse durch das billige und robuste Material überhaupt erst erschwinglich. Seit Mitte der zwanziger Jahre setzten sich auch führende Designer mit dem neuen Werkstoff auseinander. Im Art Déco entwickelten Konsumgüter aus Bakelit ihren eigenen Stil.

Der einzige Nachteil: Bakelit ließ sich nur in relativ dunklen Farbtönen herstellen - schwarz, braun, rotbraun oder dunkelgrün. Seit Ende der 30er Jahre machten ihm neue Kunststoffe in hellen und grellen Farben Konkurrenz.

Allmählich verblasste der Glanz des Bakelit. Am längsten hielt es sich noch hinter dem Eisernen Vorhang, in Osteuropa. Die Karosserie des "Trabi" bestand im Wesentlichen aus einem bakelitähnlichen Kunststoff. Im Verborgenen lebt der legendäre Werkstoff weiter: Auch heute noch werden Isolatoren, Schalter und Stecker aus Bakelit hergestellt."
(DLF Kalenderblatt vom 05.02.2009)

Ein Telefon aus Bakelit hatte ich früher in Marburg noch in meinem Büro in der Universität, und ebenso eine "Schreibtischgarnitur". Heute findet sich so etwas beim Trödler.

Vielleicht war es Bakelit, das indirekt Kurt Kusenberg zu seiner wunderbaren kleinen Geschichte "Nihilit" inspiriert hat: Das ist jener (fiktive) Werkstoff, der zwar völlig untauglich zu allem ist, aber doch vor allem von Frauen gerne gekauft und eingelagert wird, weil er so gut nach Oleander duftet.

Baudekoration

Natürlich ist das Massenware. Aber solche Dekoration gibt doch der Fassade eigenes Leben.

Wie kann sich da eine evangelische Politikerin einmischen?

Die deutsche Zentrale der Pius-Bruderschaft hat die Kritik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an Papst Benedikt XVI. zurückgewiesen. Die Kanzlerin verstehe das nicht und «sie ist ja auch nicht katholisch», sagte Pater Franz Schmidberger, Mitglied der Bruderschaft, in einem vorab vom Südwestrundfunk veröffentlichten Interview in der Fernsehsendung «Zur Sache Baden-Württemberg!». Es sei nicht Angelegenheit der Kanzlerin, sich in die inneren Angelegenheiten der Kirche einzumischen.

Gleichzeitig distanzierte sich Schmidberger von den Äußerungen des Holocaust-Leugners und Mitglieds der Pius-Bruderschaft, Bischof Richard Williamson, wie der SWR mitteilte. Glaubensbruder könne Williamson aber dennoch sein, «solange er die katholischen Dogmen anerkennt».

Dass Papst Benedikt XVI. die Exkommunikation der vier Bischöfe aus der Bruderschaft zurückgenommen habe, sei nur folgerichtig. «Es ist dringend notwendig, denn der Glaube ist sehr, sehr verwässert und wir leben in einer neuheidnischen Gesellschaft», sagte Schmidberger den SWR-Angaben zufolge.

Donnerstag, 5. Februar 2009

Unterscheidung

Schlussbild von R.W. Faßbinders Film "Satansbraten" (1976) 

Vom Ekel in Kunst und Literatur

Wie die Begleiterscheinungen der Verdauung, von flatulatorischen Geräuschen bis zu Kotgerüchen, ästhetisch zu bewerten seien, ist schon immer umstritten gewesen. Nach der antiken Sentenz „naturalia non sunt turpia“ sind natürliche Vorgänge nicht schändlich, also auch nicht ekelhaft. Eine andere Frage war und ist, ob sie Gegenstand oder gar Medium künstlerischer Darstellungen sein sollten. Da galt lange Zeit der von Joseph Haydn in schönste Musik gebrachte Reim: „Beherzigt doch das dictum: Cacatum non est pictum!“ Darauf berief sich auch Wilhelm Liebknecht, als der Gothaer Parteitag der SPD 1896 über die „Schweinereien“ des Naturalismus diskutierte.

Die künstlerische Darstellung von Abstoßendem und Ekelhaftem begann indes nicht erst mit dem Naturalismus. Ansätze gab es bereits in der Antike und im Mittelalter. Größeren Raum bekam das Ekelhafte in der Vanitas-Dichtung und in den Satiren der Barockzeit, und gelegentlich findet man die Imagination von Ekelhaftem auch in der Literatur der folgenden Epochen bis zur Klassik hin. Hatte Goethe sich in „Faust II“ noch mit Andeutungen bei der Beschreibung des hässlichen alten Weibes Phorkyas zufriedengegeben, wurde Charles Baudelaire in seinen „Les Fleurs du Mal“ (1857) konkreter.

Der Ekel in seiner paradoxen Schönheit

„Mal“ meint weniger das moralisch Böse als vielmehr das ästhetisch Unangenehme, das Widerwärtige, Abstoßende und Ekelhafte, das aber nicht nur als solches betrachtet und verabscheut oder ausgegrenzt, sondern in seinem überraschenden Reiz und in seiner paradoxen Schönheit gesehen werden soll. „Tu m'as donné ta boue et j'ai fait de l'or“, sagte er in einem Epilog zu seiner „Mutter“ Paris: „Du gabst mir deinen Schmutz, und ich hab' Gold daraus gemacht.“ Das berühmteste Beispiel dieser Malitätsflorifizierung ist das zwölfstrophige Gedicht „Une charogne“ (Ein Stück Aas). Darin erinnert sich der Sprecher, wie er eines Tages auf einem Spaziergang, seine schöne Geliebte am Arm, plötzlich vor dem Kadaver eines kleinen Tieres stand, vom Gestank fast umgeworfen wurde, und doch die Augen von dem aufblühenden „Knospenflor“ - „une fleur s'épanouir“ - dieses „Prachtgerippes“ kaum abwenden konnte.

Diese herausfordernde Vergegenwärtigung eines ekelerregenden Gegenstands fand nicht nur Beifall. Stefan George, der die „Fleurs du Mal“ um 1890 ins Deutsche übertrug, hat „Une Charogne“ weggelassen. Aber Rainer Maria Rilke berichtet 1907 in seinen „Briefen über Cézanne“, dass dieser das Gedicht noch in seinen letzten Jahren „auswendig Wort für Wort hersagen“ konnte, und in seinem Künstlerroman „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ (1910) verteidigte Rilke Baudelaire ausdrücklich. Die Auseinandersetzung mit Baudelaires Ekel-Kunst wurde ihm zu einer wichtigen Station auf dem Weg zum „sachlichen Sagen“.
Der Expressionismus intensivierte die Darstellung von Ekelhaftem, um die Beschaffenheit des Menschen und den Charakter des Lebens zu verdeutlichen.

Gottfried Benn reduzierte die Menschen in seinem Gedicht „Nachtcafé“ von 1912 auf krankhafte und abstoßende Äußerlichkeiten wie „Pickel“, „Lidrandentzündung“ und „Bartflechte“. Franz Werfel stellte in seinem langen Gedicht „Der Äser-Weg“ von 1913 Christus in den nicht abreißenden Strom der fortlaufend verendeten oder getöteten Tiere.

Aller Ekel muss raus

Der Krieg erfüllte viele Zeitgenossen mit einem massiven Ekel vor dem Leben wie den Menschen. Nach mehrjährigem Dienst in einem Brüsseler Militärkrankenhaus für Prostituierte und nach einigen Jahren Berliner Praxis für Haut- und Geschlechtskrankheiten zog Benn 1921 Bilanz und stellte in seinem „Epilog“ fest, man müsste, um das Gefühl des Erledigt- und Angeekeltseins adäquat auszudrücken, „mit Spulwürmern schreiben und Koprolalien“, also mit dem ekelhaftesten Material aus dem Innersten des Menschen und in Kaskaden von Wörtern aus dem Fäkalbereich. Kot, Rotz und Blut sollten nicht mehr nur Gegenstand künstlerischer Darstellung sein, sondern auch als Medien des künstlerischen Ausdrucks dienen.

So extrem wie Benn hatte das zuvor niemand gesagt; aber ganz neu war der Gedanke, Ekelhaftes zum Ausdrucksmittel von Kunst zu machen, auch nicht. Apollinaire hatte mit seinem Gedicht „La victoire“ schon einige Jahre früher vorgeschlagen, zwecks Erweiterung der sprachlichen Leistungskraft neue und eher abstoßende Konsonanten zu bilden, etwa durch Schmatzen, „kratzendes Spuken aus voller Lunge“, „Lippen-Fürze“ und Rülpsen, an das man sich wie an einen „feierlichen Glockenton“ erinnern werde.
Das blieben keineswegs avantgardistische Anwandlungen, die nur proklamatorischen Charakter gehabt hätten.

Im „Ulysses“ etwa hat Leo Bloomgerade kein Taschentuch, und so legt er „den trockenen Rotz, aus dem Nasenloch gepopelt, auf einen Sims aus Fels“. Joyces Held liest gern beim Stuhlgang und sitzt, die Zeitung in der Hand, „gelassen über seinem eigenen aufsteigenden Geruch“. Einmal hat er Apfelwein und Burgunder durcheinander getrunken. Auf dem Heimweg machen ihm Blähungen zu schaffen: „Also ich muss wirklich mal. Fff. Wenn ich das bei einem Bankett täte. Bloß eine Frage von Sitte und Gebrauch...“ Die Blähungen werden stärker: „Fff. Uh. Rrpr.“ Dann kommt eine Tram, die es Bloom erlaubt, sich vollends zu erleichtern: „Pprrpffrrppfff. Geschafft.“

Kunst der Ekelüberwindung

Die moderne Kunst will das Ekelhafte nicht verbergen und den Ekel nicht vermeiden; sie will das Ekelhafte als Bestandteil des Lebens zeigen und den Ekel provozieren, um ihn zur reflektierten Erfahrung zu machen. Im Interesse einer schärferen, wahrhaftigeren Wahrnehmung des Lebens dreht sie die kulturelle Erziehung zum Ekeln zurück und bewegt die Rezipienten dazu, den Ekel vorübergehend abzustreifen oder auszuhalten. Hierfür sind, wie Charlotte Roches „Feuchtgebiete“ und Heinz Strunks „Fleckenteufel“ zeigen, durchaus noch Anlässe zu finden. Strunk hat schon mit seinem „Fleisch ist mein Gemüse“ eine Sphäre ins Licht gerückt und zur Sprache gebracht, vor der man bisher Augen und Ohren verschloss - und stellt sich damit in die Tradition der durchaus aufklärerisch zu nennenden Kunst der Ekelüberwindung.

Freilich erreicht die Darstellung von Ekelhaftem in diesen Büchern einen neuen Grad. Leopold Blooms blähungsvoller Heimweg nimmt von den mehr als tausend Seiten des „Ulysses“ kaum fünf in Anspruch. Das ekelerregende Haus, das Rilke in Paris sah, bekommt von den über zweihundert Seiten der „Aufzeichnungen“ nur zweieinhalb. Ekelhafte Dinge bilden in diesen wie in späteren Werken etwa von Günter Grass nur Momente der Darstellung von sehr viel reicheren Lebensverhältnissen mit noch ganz anderen Dimensionen. Das gilt erst recht für die „Mal“- und „Morgue“-Gedichte Baudelaires und Benns, in denen das Ekelhafte gleichsam vor einem in Form und Vokabular sich zeigenden Hintergrund des wenigstens noch ersehnten Schönen oder gar Heils erscheint. In der zeitgenössischen Literatur aber wird die Darstellung von Ekelerregendem dominant und durch nichts gebrochen, was darüber hinausführte.

Was insgeheim bewegt

Der Leser wird nicht nur für einen Moment unter eine Ekeldusche gestellt; er muss in ein Ekelbad eintauchen. Ob man diese Monomanie, die manche weniger als ekelhaft denn als pornographisch empfinden, als ein Versagen oder schlichtes Nicht-Vorhandensein von Kunst oder aber als eine neue und berechtigterweise ad nauseam gehende Form von Ekelkunst zu bewerten hat, ist schwer zu sagen. Der Erfolg zumal des Buches von Charlotte Roche deutet darauf hin, dass hier etwas zur Sprache gebracht wird, was viele Menschen insgeheim bewegt und was sie einmal gesagt wissen wollen, und sei es nur testweise im Medium der Kunst. (...)

Hellmuth Kiesel: Der feierlichste Glockenton ist der Rülpser. FAZ 04.02.2009

Im XVIII.

Die Offenheit wirtschaftlicher Prozesse zugeben

Es liegt doch auf der Hand: Wir haben eine wirtschaftliche und soziale Lage, die labil ist und viele Unwägbarkeiten einschließt. Man sollte sich nicht als Kassandra aufspielen, sondern der Offenheit des Prozesses Rechnung tragen. Wir haben eine Reihe von sehr besorgniserregenden Problemen. Der Finanzmarkt ist kaum reguliert. Es gibt Bestrebungen einiger Staaten, ihn sehr viel stärker zu regulieren, damit die Spekulationsgeschäfte zumindest eingeschränkt, wenn nicht ganz abgebaut werden.

Die Bürgerinnen und Bürger sind - noch? - erstaunlich ruhig und gelassen. Es gibt keine Anzeichen von Panik. Aber tief im Inneren nagt ein Gefühl der Unruhe: Haben wir die wirtschaftlichen Prozesse noch im Griff, oder sind wir nur noch Getriebene und wissen nicht, wo uns das hintreibt? Wenn ich mir die Äußerungen von Wirtschaftsinstituten anschaue, frage ich mich manchmal: Wissen die das alles wirklich so genau, oder erwecken sie lediglich den Eindruck, als hätten sie den Durchblick und verstünden die Ursachen und Wirkungen? Wie verlässlich ist eigentlich die Basis dieser Prognosen und Gutachten? Oder ist es nicht im Gegenteil so, dass wir bei den staatlichen Maßnahmen, im Bankensektor und in den Unternehmen gar nicht so genau wissen, welches Rezept wirklich greift?

Eines der wichtigsten Themen für den Dialog zwischen Kirche, Politik und Wirtschaft könnte darum in die Frage gekleidet werden: Was heißt es, zu handeln in einer Situation großer Ungewissheit? Was bedeutet es, wenn jemand über ein Wirtschaftsstützungsprogramm von zehn oder 50 oder 500 Milliarden entscheiden muss? Wir haben überhaupt kein Verhältnis mehr zu den Zahlen und jonglieren mit riesigen Beträgen. Und nach meinem Eindruck ist das Wissen darüber, was man damit ausrichten kann, bescheiden. Mit einer Atemlosigkeit ohnegleichen tut man etwas, weil nicht zu handeln die noch schlechtere Alternative ist.

Der Vorsitzende des Kirchenamt des EKD Hermann Barth im epd-Gespräch

Im Dickicht der Dekoration

"Heiraten? Tatsächlich?"

"Um Gottes willen! Warum denn das? Kommt ein Kind?" - "Nein." - "Nötigt euch die Kirche? Oder die Gemeinde?" - "Nein." - "Aber dann gibt es doch gar keinen Grund! Warum wollst ihr denn nur heiraten?" - "Weil wir uns lieben und uns sicher sind, dass wir zusammen bleiben wollen." - Ja, aber das ist doch kein Grund, darum muss man doch nicht heiraten! Habt ihr euch das auch gut überlegt?"

Kommentar einer Lehrerkollegin: "Sie haben wohl auch gar nichts gelernt!"

Entsetztes Kopfschütteln, ungläubig aufgerissene Augen, ernstliche Besorgnis, wohlmeinendes Abraten - das ist es, was heute die Ankündigung einer Heirat hervorruft, noch dazu, wenn beide Partner schon einmal verheiratet waren. Es fehlt nur nur noch der Rat, einen Psychiater aufzusuchen. 

Ja, da ist wirkliches Nichtglaubenkönnen. Manch ein Gesprächspartner denkt zunächst und auch noch länger an einen bloßen Schmäh. Erst nach einiger Zeit stellt sich dann eine Art strahlender Freude ein darüber, dass es so etwas tatsächlich noch gibt, heute, in diesen Tagen: eine ohne Not, rein aus Liebe geschlossene Ehe. Eine Botschaft wie aus fernen, märchenhaften Zeiten.

Die Menschen fürchten die Ehe anscheinend. Oder richtiger: sie haben zu ihr jenes ambivalente Verhältnis, das Rudolf Otto gegenüber dem Numinosen ausgemacht hat: Ehe ist (auch) heute (noch) ein Numen - Mysterium fascinosum und tremendum zugleich. Letzterer Aspekt scheint aber doch zu überwiegen.

Unser Reformkelch

Eine Währinger Besonderheit ist der sogenannte Reformkelch, den ein Amtsvorgänger vor Jahrzehnten hier eingeführt hat, eine sinnreiche Konstruktion aus drei Teilen: Der eigentliche Kelch, dann ein Ring mit 15 Schnäbeln, der auf den Kelch aufgesetzt wird, und schließlich ein Einsatz mit Ausguss, der in dem Ring so gedreht wird, dass jeder Abendmahlsgast aus seinem eigenen "frischen" Schnabel trinken kann. Ein Knopf auf dem Ring markiert das Ende der Runde, so dass der austeilende Geistliche nicht in Verwirrung gerät. Nach 15 Abendmahlsgästen wird der Ring gewechselt. Ggfs. zurückfließender Wein läuft durch einen Auslass am inneren Ende des Schnabels in den Kelch, der Rest wird beim Wechsel des Ringes in ein separates Gefäß ausgegossen. Für die Handhabung ist es von Vorteil, wenn der austeilende Pfarrer deutlich höher steht, darum gibt es in er Lutherkirche eine Kniebank, auf der außerdem gerade höchstens 15 Personen Platz finden, so dass der Ring nicht mitten innerhalb einer Gruppe getauscht werden muss. Hört sich kompliziert an, ist aber äußerst hygienisch und - mit ein wenig Übung - auch gut zu bewerkstelligen.